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Karlsruhe: Stadtteile

Sitzungen des Ortschaftsrats Wettersbach

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Ratsdokumente

 

Beratungen und Beschlüsse in der Sitzung vom 12.02.2019

TOP 1

Machbar­keits­stu­die Nahwärme Wetters­bach
Um die Möglich­kei­ten der Einrich­tung eines Nahwär­me­net­zes zur Wär­me­über­tra­gung zwischen einzelnen Häusern in Grünwet­ters­bach und Palmbach ausloten zu können, soll eine Machbar­keits­stu­die ­die Umsetzung prüfen. Nach dem vor zwei Jahren erstell­ten Quar­tiers­kon­zept, sollen möglichst viele erneu­er­ba­re ­Ener­gie­quel­len untersucht werden und deshalb wurde nun das In­ge­nieur­büro-Team für Technik in Zusam­men­ar­beit mit der Karls­ru­her Energie- und Klima­schutz­agen­tur beauftragt, diese ­Mach­bar­keits­stu­die zu erstellen. Ziel ist zunächst einmal den Bedarf an fossilen Energie­trä­gern deutlich zu reduzieren, da der Aus­stieg aus fossiler Energie­ver­sor­gung eine Säule des ener­ge­ti­schen Quartiers­kon­zep­tes ist. Bei der Quali­fi­zie­rung und Quan­ti­fi­zie­rung geeigneter Versor­gungs­be­rei­che im Quartier wer­den über 1.400 private und öffent­li­che Gebäude einbezogen.

Im Energie­quar­tier Wetters­bach liegen aus dem Quartiers­kon­zep­t hin­rei­chend detail­lierte und aktuelle Gebäu­de­da­ten vor, um nach der Betrach­tung des gesamtes Gebietes gegebe­nen­falls sinnvol­le Pflas­ter für eine Nahwär­me­ver­sor­gung definieren zu können, erläu­terte ein Vertreter des beauf­trag­ten Ingenieur­bü­ros. Auf ent­spre­chende Nachfragen aus dem Gremium zu techni­schen Details, kann das Ingenieur­büro im jetzigen Stadium noch keine Aussa­gen ­ma­chen. Wichtig sei jedoch, dass das Projekt einen Rückhalt in der Bevöl­ke­rung hat. Deshalb sollen hierzu in den kommen­den ­Mo­na­ten auch die Bürge­rin­nen und Bürger über Workshops ein­be­zo­gen werden. Des Weiteren ist auch die Einrich­tung eines "­Ar­beits­krei­ses Wärmenetz Wetters­bach" geplant, der in be­stimm­ten Abständen über die Ergebnisse unter­rich­tet wird. Zum Er­rei­chen der globalen und lokalen Klimaziele wird das Projek­t vom Ortschafts­rat Wetters­bach unter­stützt. Dabei wird eine ­stän­dige Rückkopp­lung in das ortschafts­rät­li­che Gremium sowie in die Bürger­schaft als unerläss­lich betrachtet.


TOP 2

Infor­ma­tion über die Neuge­stal­tung von Grabfel­dern auf dem Friedhof Grünwet­ters­bach
Die vom Ortschafts­rat bereits beschlos­sene Neuge­stal­tung von un­ge­nutz­ten Grabfel­dern soll im kommenden Jahr jetzt reali­sier­t wer­den. Dabei sollen neben Urnen­grä­bern und Erdbe­stat­tun­gen neue ­Be­stat­tungs­ar­ten wie Wiesen- und Baumbe­stat­tun­gen angeboten, als auch der Anteil Gräber mit gärtne­ri­scher Gesamt­ge­stal­tung ­ver­grö­ßert werden. Zusätzlich wird in Kürze ein freies Ur­nen­grä­ber­feld für Neube­le­gun­gen ausge­wie­sen.

Im Sommer 2019 wird nun die Ausschrei­bung für die Neuge­stal­tung ­der bislang ungenutz­ten Felder erfolgen. Danach können die neuen ­Be­stat­tungs­for­men auf dem Stadt­teil­fried­hof Grünwet­ters­bach ­an­ge­bo­ten werden. Gleich­zei­tig sollen die Be­stat­tungs­un­ter­neh­men, die regelmäßig auf dem Friedhof tätig sind, über die Änderungen informiert werden. In einem weite­ren ­Schritt ist geplant, diese neuen Bestat­tungs­ar­ten auch auf dem Stadt­teil­fried­hof in Palmbach anzubieten.

TOP 3

Öffnungs­zei­ten Postfi­liale Grünwet­ters­bach

Inter­frak­tio­nel­ler Antrag der BFW-, CDU/FW-, FDP-, SPD-Ortschafts­rats­frak­tion Wetters­bach
In diesem gemein­sa­men Antrag aller im Ortschafts­rat vertre­te­nen Frak­tio­nen wurde die Verwaltung beauftragt, im Einver­neh­men mit der Deutschen Post verläss­li­che Öffnungs­zei­ten der Postfi­lia­le ­Grün­wet­ters­bach zu verein­ba­ren. Zurück­zu­füh­ren ist der Antrag auf die oft geschlos­sene Filiale, insbe­son­dere in der Ad­vent­s­zeit und der Weihnachts­zeit des vergan­ge­nen Jahres. Hier sei die Deutsche Post ihrem Versor­gungs­auf­trag gegenüber der Be­völ­ke­rung nicht gerecht geworden, hieß es weiter in der Be­grün­dung des Antrages.

In der Stellung­nahme der Deutschen Post wird die Schließung der Fi­liale wegen Perso­nal­aus­fall aufgrund von Krankheit im Dezem­ber ­des letzten Jahres sehr bedauert. In der Zwischen­zeit sei das Pro­blem durch die Einstel­lung weiterer Mitar­bei­ter jedoch gelöst und es sollte somit eine stabile Öffnung in der Filiale in Grün­wet­ters­bach zukünftig gewähr­leis­tet sein.

TOP 4

Überprü­fung der Brief­post­zu­stel­lung in Wet­ters­bach

Antrag der CDU/FW-Ortschafts­rats­frak­tion Wet­ters­bach
Mit dem Antrag wird die Verwaltung beauftragt, bei der Deutschen ­Bun­des­post zu erfragen, an welchen Wochen­ta­gen bzw. in welchen ­Stra­ßen in Grünwet­ters­bach und Palmbach die Post nicht täglich ­zu­ge­stellt wird und worin dies begründet ist. Vor allem in den Mo­na­ten Oktober bis Dezember 2018 wurde nicht an allen Wo­chen­ta­gen die Briefpost zugestellt, so die Begründung des An­tra­ges. Damit gingen vor allem termin­ge­bun­dene Schrei­ben ­teil­weise verspätet oder nicht rechtzeig den Empfängern zu. Dies kann und wird von den Antrag­stel­lern nicht akzeptiert.

Wie im Antrag zuvor verweist die Deutsche Post zunächst auf die schwie­rige Perso­nal­si­tua­tion. Infolge dessen ist es leider auch zu Zustel­lab­brü­chen in dem besagten Zeitraum gekommen, so die Be­grün­dung. Die Krank­heits­si­tua­tion hätte sich zwischen­zeit­lich wie­der beruhigt, so dass es hier aktuell keine Probleme geben ­sollte. Grund­sätz­lich, so die Deutsche Post weiter, wird vom Un­ter­neh­men größten Wert darauf gelegt die Zustellung an jedem Werk­tag zu gewähr­leis­ten.