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Karlsruhe: Stadtteile

Sitzungen des Ortschaftsrats Wettersbach

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Ratsdokumente

 

Beratungen und Beschlüsse in der Sitzung vom 06.11.2018

TOP 1

Bürger­fra­ge­stunde

Die Bauar­bei­ten an der Talstraße im Stadtteil Palmbach liegen nach heutigem Stand im Zeitplan und somit ist die Befahr­bar­keit ­die­ses Strecken­ab­schnit­tes ab 10. Dezember 2018 wieder möglich, so die Aussage der Verwaltung in der Bürger­fra­ge­stunde.
Eine separate Beleuch­tung des Weges entlang des Mul­ti­funk­ti­ons­plat­zes auf dem Heinz-Barth-Schulareal ist nicht an­ge­dacht und wird von den Fachbe­hör­den abgelehnt.
Ebenso ist ein speziell ausge­wie­se­ner inner­ört­li­cher Radweg in den beiden Stadt­tei­len Grünwet­ters­bach und Palmbach nicht ­ge­plant

TOP 2

Vorstel­lung des neuen Radver­kehrs­kon­zep­tes für die Bergdör­fer
Antrag der CDU/FW-Ortschafts­rats­frak­tion Wet­ters­bach

Im Antrag wird auf die Vorstel­lung des Radweg­kon­zep­tes in anderen Höhen­stadt­tei­len sowie auf die bisherigen Diskus­sio­nen in Ortschafts­rat Wetterbach zu diesem Thema verwiesen. Insbe­son­dere verweisen die Antrag­stel­ler auch auf die noch nicht um­ge­setz­ten Verbin­dun­gen zu den Nachbar­ge­mein­den, wie bei­spiels­weise die Wegefüh­rung von der Kreuzung auf der Rö­mer­stra­ße/Tal­straße über den neuen Verbin­dungs­weg am Rück­hal­te­be­cken, weiter über das Gewer­be­ge­biet Ru­dolf-Link-Straße nach Waldbronn oder eine entspre­chen­de Aus­schil­de­rung der Radweg­ver­bin­dung über den "Palm­ba­cher Weg" und "Ettlinger Weg" nach Unter­mut­schel­bach. Des Weiteren fehlt eine Ausschil­de­rung einer Radweg­ver­bin­dung nach Langen­stein­bach. Weiter­ge­hend sollte ganz generell die Radwe­ge­füh­rung auf gut be­fes­tig­ten Feldwegen erfolgen, die wesentlich sicherer und besser zu befahren sind.
In der entspre­chen­den Vorstel­lung des neuen Radweg­kon­zep­tes für die Höhen­stadt­teile ging das Stadt­pla­nungs­amt konkret auf die ein­zel­nen Vorschläge ein und verwies auf das anste­hen­de 20-Punkte-Programm zur Förderung des Radver­kehrs in der Fä­cher­stadt. Dieses wird derzeit neu aufgelegt und soll im kom­men­den Jahr auch umgesetzt werden. Dabei spielen auch die Hö­hen­stadt­teile Grünwet­ters­bach und Palmbach eine wichti­ge Rolle. Das bisherige Routennetz soll wie gewünscht verbes­ser­t und entspre­chend ausge­schil­dert werden.
In der anschlie­ßen­den Diskussion wurde auch die Ausschil­de­rung ei­ner Radweg­füh­rung von Grünwet­ter­bach "Orts­mit­te" zum Strom­mas­ten Down Hill beim Wildschwein­ge­hege thema­ti­siert. Hier wird das Stadt­pla­nungs­amt weiter­ge­hend prüfen, ob eine Rad­weg­ver­bin­dung auf die Ettlinger Gemarkung ausge­schil­der­t wer­den kann.
Abschlie­ßend nahm das Gremium die Vorstel­lung des neuen Rad­weg­kon­zep­tes zur Kenntnis.

TOP 3

Ausweisung von Kurzzeit­park­plät­zen
Antrag der CDU/FW-Ortschafts­rats­frak­tion Wet­ters­bach


Aufgrund von Laden­ge­schäf­ten, Arztpraxen und anderen öf­fent­li­chen Einrich­tun­gen entlang der Busen­ba­cher Straße, zwischen den Einmün­dun­gen "Zur Dorfwies" und der "Horf­stra­ße" ­se­hen die Antrag­stel­ler einen Bedarf an Parkplät­zen für Kurz­zeit­par­ker. Seitens der Verwaltung wird dieser ­kon­kre­ti­sierte Bedarf ebenfalls gesehen. Aus stra­ßen­ver­kehrs­recht­li­cher Sicht ist die Einrich­tung der ge­for­der­ten Kurzzeit­park­plätze deshalb auch denkbar.
In der anschlie­ßen­den ortschafts­rät­li­chen Diskussion hat sich das Gremium einstimmig für die Einrich­tung von Kurz­zeit­park­plät­zen ausge­spro­chen. Diese sollen an der vor­ge­schla­ge­nen Stelle mit einer Befristung von Montag bis Frei­tag zwischen 7 Uhr und 18 Uhr ausge­wie­sen werden, mit einer ­zeit­li­chen Begrenzung von maximal zwei Stunden.

TOP 4

Insek­ten­be­stand
Antrag der SPD-Ortschafts­rats­frak­tion Wet­ters­bach

Die Verwaltung wird im Antrag beauftragt, eine entspre­chen­de Aus­kunft darüber zu geben, wie sich der Insek­ten­be­stand und der damit verbundene Bestäu­bungs­grad auf den Fluren und Streu­obst­wie­sen auf der Wetters­ba­cher Gemarkung darstellt. Wir haben innerorts aber auch regional und überre­gio­nal eine rege ­Dis­kus­sion über das Insek­tenster­ben und den damit verbun­de­nen ­Fol­gen bezüglich des Bestäu­bungs­gra­des unserer gesam­ten ­Pflan­zen­welt, heißt es in der Begründung des Antrages. Spezi­fi­sche Erkennt­nisse, wie sich der Insek­ten­be­stand und der damit verbundene Bestäu­bungs­grad auf den Wetters­ba­cher Fluren und Streu­obst­wie­sen konkret darstellt, liegt dem Umwelt- und Ar­beits­schutz nicht vor. Allerdings stehen Daten des Na­tur­kun­de­mu­se­ums über den Rückgang von Schmet­ter­lin­gen zur Ver­fü­gung, auf die vom Fachamt in der Sitzung Bezug genom­men wurde. Generell sei der Rückgang der Insekten ein überre­gio­na­les ­Phä­no­men. Es gibt sowohl für Nord- wie auch für Süddeutsch­lan­d ­be­last­bare Studien. Örtliche Unter­schiede im Ausmaß des Rück­gangs finden sich vor allem zwischen den Lebens­räu­men wie Wald und Feldflur oder städti­schen Parks und dem Ortsrand. Außer Frage steht die zentrale Rolle der Insekten für das Funk­tio­nie­ren unseres Ökosystems. Positiv heraus­ge­stellt wird vom Umwelt- und Arbeits­schutz der sehr gute Bestand an Streu­obst­wie­sen und blüten­rei­chen sogenann­ten mageren Flach­land­mäh­wie­sen auf Wetters­ba­cher Gemarkung.
Anschlie­ßend wurde in allen Wortbei­trä­gen aus der Mitte des Ort­schafts­ra­tes die Wichtig­keit dieses Themas hervor­ge­ho­ben. Ein Zu­sam­men­hang wurde ebenfalls herge­stellt zu den bishe­ri­gen ­Dis­kus­sio­nen, wie beispiels­weise das Anlegen von Blumen­wie­sen. In diesem Zusam­men­hang verwies das Amt für Umwelt- und Ar­beits­schutz auf Saatgut­mi­schun­gen, die vom Facham­t ­zwi­schen­zeit­lich zusam­men­ge­stellt wurden. Allerdings sollten ­diese nur auf bewusst ausge­wähl­ten Flächen ausge­bracht werden. Abschlie­ßend befür­wor­tete der Ortschafts­rat die vorge­schla­ge­nen ­zen­tra­len Maßnahmen zur Förderung von Insekten, wie bei­spiels­weise den Erhalt und die Förderung der Streu­obst­wie­sen im Sinne des städti­schen Streu­wie­sen­kon­zep­tes oder der Erhalt und die Förderung der mageren Flach­land­mäh­wie­sen, die Förde­rung und Entwick­lung von Wegrändern als Verbund von Lebens­räu­men oder die Förderung weniger insek­ten­kri­ti­scher Leucht­mit­tel sowie eine ­grund­sätz­li­che Verwendung von stand­ort­ge­rech­ten und heimi­schen ­Pflan­zen­ar­ten als Nektar und Nährquelle von Insekten, Vögeln etc.

TOP 5

Pflege der Grund­stücks­bra­che "Am Wet­ter­bach"
Antrag der SPD-Ortschafts­rats­frak­tion Wet­ters­bach

Bis zur weiteren Bebauung und Umgestal­tung des Grund­stückes "Am Wet­ter­bach" sollte ein landschaft­lich wirkungs­vol­les und öko­lo­gi­sches Pflege­kon­zept umgesetzt werden. Seitens der Ver­wal­tung ist vorgesehen, das Gelände zweimal pro Jahr zu pflegen. Der erste Pflege­schnitt wurde im September 2018 ­durch­ge­führt. Da ein intensives Pflege­kon­zept immer für eine län­gere Dauer angelegt ist, wird ein solches für das Gelän­de ­nicht geplant, da es mittel­fris­tig wieder einer Wohnbe­bau­ung und einem öffent­li­chen Raum zugeführt werden soll.
Mit der Antwort der Verwaltung erklärten sich die Antrag­stel­ler ein­ver­stan­den.

TOP 6

Mittei­lun­gen der Ortsver­wal­tung
Postfi­liale in der Wiesen­straße
Die Deutsche Post AG hat der Verwaltung mitgeteilt, dass die Fi­liale in der Wiesen­straße 2 im Stadtteil Grünwet­ters­bach am 15.11.2018 wieder eröffnet wird. Die Öffnungs­zeit ist von Montag bis Freitag von 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr und samstags von 10 Uhr bis 13 Uhr vorgesehen. Die Filiale wird zunächst in Eigen­re­gie ­der Deutschen Post AG geführt.