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Karlsruhe: Stadtteile

Wald und Flur

 

Der Holzein­schlag hat begonnen, jetzt Brennholz bestellen

Mit dem fallenden Laub im Herbst beginnt die Holzernte im Wald und somit auch die Zeit der Brenn­holz­auf­be­rei­tung.
Folgende Brenn­holz­sor­ti­mente bietet das Forstamt an:

Schlagraum:

Mit eigener Motorsäge, entspre­chen­der Schnitt­schutzaus­rüs­tung und "Motor­sä­gen­füh­rer­schein" arbeiten Sie Ihr Holz nach Ein­wei­sung selbst auf.

Preis: 10,00 - 20,00 Euro / Raummeter.

Verstei­ge­rungs­ter­mine und -orte werden recht­zei­tig bekannt ­ge­ge­ben.

Brennholz lang:

Am Weg liegendes, langes Holz (6 - 15 m), Durch­mes­ser ca. 15 - 40 cm. Eine günstige und nicht ganz so arbeits­in­ten­si­ve Al­ter­na­tive, da das Holz bereits an befahr­ba­ren Wegen liegt. Aller­dings müssen Sie auch hier Zugriff auf eine Motorsäge und die entspre­chende Schutzaus­rüs­tung haben, sowie einen ­Mo­tor­sä­gen­lehr­gang nachweisen.

Minde­st­ab­nah­me­menge sind 5 Festmeter (1 Festmeter entspricht ca. 1,4 Raummeter).

Staf­fel­preise f. Hartlaub­holz: bis 15 Festmeter (fm): 58,00 Euro / fm ab 15 fm: 55,00 Euro / fm
Der Stadtwald Karlsruhe ist mit dem Nachhal­tig­keits­zer­ti­fi­kat ­PEFC zerti­fi­ziert. Die Standards des Zerti­fi­kats schreiben für jeg­li­che Holzau­f­ar­bei­tung im Wald zwingend die Verwendung von bio­lo­gisch abbaubarem Kettenöl vor. Ebenso darf als Treib­stoff ­für die Motorsäge nur Sonder­kraft­stoff (benzol­freies Benzin) ­ver­wen­det werden. Diese Vorgabe dient dem Schutz der Umwelt und der eigenen Gesund­heits­vor­sorge.
Weitere Infor­ma­tio­nen zum Brenn­holz­an­ge­bot der Stadt Karls­ru­he ­fin­den Sie unter:
https://www.karlsruhe.de/b3/frei­zeit/wald/­brenn­holz­ver­kauf
Dort finden Sie auch den Link für die Online-Bestellung von Brenn­holz lang sowie das Bestell­for­mu­lar für Flächen­lose.

Sprech­stunde Revier Bergwald:
Dienstags, 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr unter 0721 / 133-7356
EMail: revier.bergwald@fa.karlsruhe.de
Fax: 0721 / 750 99 086

 

Wegweiser des Schwarzwaldvereins sind Rettungspunkte



Info für Wanderer und Outdoorsportler (PDF, 330 KB)

 

2017

Wegweiser des Schwarz­wald­ver­eins sind Ret­tungs­punkte

Notruf-Nummer Telefon: 112

Info für Wanderer und Out­door­sport­ler

Der Stand­ort­name des Wegweisers kann bei einem Notruf eine le­bens­wich­tige Infor­ma­tion sein.

1. Jeder Wegweiser hat einen Stand­ort­na­men. Dieser findet sich in Verbindung mit der Höhen­an­gabe auf einem der Weg­wei­ser­blät­ter.

 

2. Bei einer Wanderung ist es nicht nur zur eigenen Orien­tie­rung hilf­reich, sich den Namen des Wegwei­ser­stand­ortes genau an­zu­schauen oder mit dem Handyzu fotogra­fie­ren.

3. Im Falle eines Notrufs über die Telefon­num­mer 112 soll der Leit­stelle bei der Übermitt­lung des Notfall­or­tes der Stand­ort­name des nächsten Wegweisers genannt werden.

Achten Sie auf die Wegweiser - es könnte für Sie oder an­dere lebens­wich­tig sein!

Hinter­grund:

Seit August 2017 dienen die 15.000 Wegweiser im Wander­we­ge­netz ­des Schwarz­wald­ver­eins als Rettungs­punkte.

In Koope­ra­tion haben Schwarz­wald­ver­ein und Bergwacht Schwarz­wald ein Konzept entwickelt, das den Leitstel­len im westli­chen ­Ba­den-Württem­berg die Geoko­or­di­na­ten der Wegweiser in Echtzeit ­zur Verfügung stellt.

Über ein Online-Tool aus der Digitalen Wegever­wal­tung des Schwarz­wald­ver­eins können die Leitstel­len bei Notrufen in un­weg­sa­men Gelände, wo eine Straßen­na­vi­ga­tion nicht mehr wei­ter­hilft, den Notfallort lokali­sie­ren. Dies kann unter Um­stän­den die Rettung im Wald beschleu­ni­gen.

Voraus­set­zung ist, dass beim Absetzen des Notrufes der Stand­ort­name des Wegweisers übermit­telt werden kann. Jeder der 15.000 geore­fe­ren­zier­ten Wegweiser hat einen Stand­ort­na­men.


Bahnstromleitung



Bahnstromleitung


 

2017

Erneue­rung der Bahnstrom­lei­tung zwischen Karlsruhe und Mühlacker

Die DB Energie GmbH beabsich­tigt die Bahnstrom­lei­tung im Rahmen ei­ner General­über­ho­lung zwischen Karlsruhe und Mühlacker zu er­neu­ern.
Die Masten werden stand­ort­gleich ausge­tauscht, die Masthöhe wird um weniger als fünf Meter erhöht. Die neuen Masten besitzen ein ge­gen­über den beste­hen­den Masten zum Teil gering­fü­gig ­ver­grö­ßer­tes Fundament.
Im Bereich jeder Mastbau­stelle wird vorüber­ge­hend eine Fläche von ca. je 1.000 m² partiell als Arbeits­raum sowie ­Bau­stel­len­ein­rich­tungs- und Lager­flä­che benötigt. Zudem ist eine ­Zu­we­gung vom örtlichen Wegenetz zu den Baustel­len er­for­der­lich.Nach den Arbeiten werden die beanspruch­ten Flächen wie­der rekul­ti­viert.

Die gesamte Maßnahme soll in zwei Bauab­schnit­ten durch­ge­führ­t wer­den.
Der Bauab­schnitt 1 erfolgt ab Ende 2017 bis Mitte 2018.
Der zweite Bauab­schnitt soll in den Jahren 2020 bis 2021 er­fol­gen.
Folglich ist die Gemarkung Wetters­bach von beiden Bauab­schnit­ten ­be­trof­fen. Diese Maßnahme bedeutet auch einen Eingriff in das Land­schafts­schutz­ge­biet "Grün­wet­ters­ba­cher Wald - Hatzen­gra­ben". Die erfor­der­li­che natur­schutz­recht­li­che Erlaubnis wurde durch die Stadt Karlsruhe bereits erteilt.
 

 

2013

Wildere Wiesen

Vor den Türen von Wetters­bachs erstreckt sich das
Land­schafts­schutz­ge­biet und ein Natura-2000-Gebiet, die zum Ziel haben, die Landschaft als Kultur­land­schaft zur Erholung des Men­schen und die Lebens­stät­ten von zahllosen Tier- und Pflan­zen­ar­ten zu schützen und zu erhalten.
Um eine Kultur­land­schaft erhalten zu können, ist die Be­wirt­schaf­tung durch den Menschen eine ­Grund­vor­aus­set­zung. So müssen die Wiesen jährlich gemäht wer­den, damit sie nicht verfilzen, verbuschen und zuwachsen.
 

Es stellt sich allerdings die Frage nach der Häufigkeit der Mahd, dem Zeitpunkt und der "Gründ­lich­keit" der Flächen­pflege. So will man doch eine Wiese reich an Kräutern haben und keinen Ra­sen, der nur Löwenzahn oder Gänse­blüm­chen beherbergt. Wir wün­schen uns eine Landschaft, die reich ist an Arten, wie Vögeln, Schmet­ter­lin­gen, Grillen, Käfern, Bienen etc. in allen ­For­men und Farben.
Solch einen Arten­reich­tum schafft man durch Reichtum an Struk­tu­ren, das heißt unein­heit­lich gepflegte Landschaft, mit zu un­ter­schied­li­chen Zeiten gemähten Abschnit­ten - da kann ruhig mal ein Streifen stehen bleiben - auch über den Winter - bietet er doch
Insekten und Klein­tie­ren Wohnort, Unter­schlupf und
Nahrungs­grund­lage.
Auch die Häufigkeit der Mahd ist entschei­dend. Denn: eine häu­fige Mahd fördert Gräser und die meisten Blüten­pflan­zen er­rei­chen keine Samenreife - ihr Bestand geht nach und nach ­zu­rück und die Wiese verarmt an Pflanzen- und in der Folge auch an Tierarten. Also ist es förderlich die Wiesen erst zu mähen, wenn die Kräuter ausgesamt haben und sie auch in Teilen stehen zu lassen. Weiterhin sollte man das Heu noch einige Tage auf der Fläche verbleiben lassen, damit die Pflanzen ihre "Notrei­fe" voll­zie­hen können und die Samen somit nicht verloren gehen.
Weniger ist oft mehr und die "Sauber­keit und Ordnung" mancher ­Gär­ten ist in der Natur nicht angebracht - wild wachsen­de ­Be­rei­che, die im mensch­li­chem Bewusst­sein unordent­lich er­schei­nen mögen, sind für Vögel, Insekten und Klein­s­äu­ger oft wich­ti­ger Lebensraum - schon klein­flä­chig erhalten bieten sie ihnen Lebens­grund­lage. Wenn Sie auf nur kleinen Teilen Ihrer Wie­sen dies zulassen, werden Sie bald den sich einstel­len­den Reich­tum an Leben und Vielfalt bewundert können.

Weitere Infor­ma­tio­nen zu den Wetters­ba­cher Wiesen erhalten Sie gerne vom Umwelt- und Arbeits­schutz der Stadt Karlsruhe unter der Telefon­num­mer: 0721 - 133 3124 (Frau Hahne) oder im Inter­net (s. Link unten).
Alle Kartie­run­gen mit Karten zum Natura 2000-Gebiet "Wiesen und Wälder bei Ettlingen" können Sie bei der LUBW einsehen unter: http://www.lubw.baden-wuert­tem­berg.de - Publi­ka­tio­nen



 

2013

Böschungs­ab­stich für Wildbie­nen

In der Wingert­gasse in der Nähe des Schwarz­wald­ver­ei­nes wurde Ende März/­An­fang April auf Veran­las­sung des Umwelt- und Ar­beits­schut­zes der Stadt Karlsruhe die Böschung steil ­ab­ge­sto­chen, um neuen besie­del­ba­ren Raum für Wildbienen zu schaf­fen.
 

In Deutsch­land leben ca. 600 Wildbie­nen­ar­ten, damit sind alle Bienen­ar­ten gemeint, ausge­nom­men der Honigbiene. Die meis­ten von ihnen leben solitär (einzeln) und bilden keine ­Stämme. Sie nutzen als Brutplätze modriges Holz, marki­ge ­Pflan­zen­stän­gel oder den Erdboden. Sämtliche heimi­sche wild­le­bende Bienen sind besonders geschützt, denn fast die Hälfte der Arten ist in Deutsch­land in ihrem Bestand gefähr­det o­der vom Aussterben bedroht. Doch Bienen zählen zu den wich­tigs­ten Pflan­zen­be­stäu­bern - ihre Bewahrung und För­de­rung ist eine grund­le­gende Aufgabe.
Solche Böschungen und Steilwände wie hier in der Wingert­gas­se wer­den gerne von erdbe­woh­nen­den Wildbienen als Nistplatz ­ge­nutzt, z.B. von Erd- oder Sandbienen, Furchen- und Schmal­bie­nen. Die Weibchen beginnen im April mehre­re ­Zen­ti­me­ter tiefe Löcher zu graben, in denen in mehre­ren ­Brut­zel­len jeweils ein Ei abgelegt wird. Die Brutkam­mern werden ­ver­schlos­sen. Je nach Bienenart schlüpfen die Tiere im Sommer und überwin­tern als erwach­se­nes Insekt, andere überwin­tern als Larve.
Sie lieben die warme Südex­po­si­tion und den offenen Erdboden - deshalb soll von nun an der steile Bereich Böschung durch­ re­gel­mä­ßige Pflege weitgehend offen gehalten werden. Der Rest der Böschung wird sich im Laufe des Jahres schnell wieder selbst ­be­grü­nen.
Übrigens: Solitäre Wildbienen sind für den Menschen völlig un­ge­fähr­lich! Sie greifen Menschen nicht an und vertei­di­gen ihre Nester in Gegensatz zu sozialen Bienen nicht.
An der Schaffung dieses Biotopes können sich auch andere Tiere wie z.B. Zaunei­dech­sen erfreuen, die ähnliche Ansprüche haben. Schauen Sie doch mal nach!

Fallbrunnen

Wildschweingehege

Streuobstwiesen

Flyer 2013 (PDF, 2.96 MB)

 

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