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Karlsruhe: Stadtteile

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"Erst wenn`s fehlt, fällt`s auf!"

- Zur Blutspende gibt es keine Alter­na­tive  

Bei der Fotoaktion mitmachen und eine von fünf Polaroid- Sofort­bild­ka­me­ras gewinnen 
Mit dem Slogan "Erst wenn`s fehlt, fällt`s auf!" macht der DRK-Blutspen­de­dienst mittels fehlender Buchstaben auf die Folgen ­feh­len­der Blutgrup­pen (ABO) aufmerksam. Die Versorgung von Pa­ti­en­ten in Not mit Blutkon­ser­ven ist keine ­Selbst­ver­ständ­lich­keit, sondern eine große Heraus­for­de­rung. Doch ­Blut­kon­ser­ven sind knapp und gerade nur 3,5 Prozent der Be­völ­ke­rung in Deutsch­land spendet Blut.  
Um die Versorgung gewähr­leis­ten zu können, bittet der DRK-Blutspen­de­dienst um eine Blutspende  
Donnerstag, dem 29.11.2018  
von 15:30 Uhr bis 19:30 Uhr  
Sporthalle Wetters­bach, Thüringer Str. 11 
76228 KARLSRUHE / GRÜNWET­TERS­BACH 
 
"Was würde Euch im Alltag fehlen?" Fotoaktion: Mitma­chen und Gewinnen! 
In Anlehnung an den Slogan "Erst wenn`s fehlt, fällt`s auf!" ­ver­an­stal­tet der DRK-Blutspen­de­dienst eine Fotoaktion mit Ge­winn­spiel. Blutspen­der sind aufgerufen zu zeigen, was Ihnen im Alltag fehlen würde. Mitmachen ist ganz einfach: Die Po­laroid-Fotoscha­blone, die auf dieser Blutspen­de­ak­tion aus­liegt, heraus­drücken, die Schablone vor den Gegenstand oder die Person halten, die fehlen würde und fotogra­fie­ren. Die Fotos wer­den per E-Mail an kampa­gne@­blut­spende.de einge­sen­det. Unter al­len Spendern (Mehr­fach­s­pen­dern und Erstspen­dern) verlost der DRK-Blutspen­de­dienst fünf Polaroid-Sofort­bild­ka­me­ras. Akti­ons­zeit­raum: 5. November bis 15. Dezember 2018.  
 
Jede Spende zählt. Blut spenden kann jeder Gesunde von 18 bis zum 73. Geburtstag, Erstspen­der dürfen jedoch nicht älter als 64 Jahre sein. Damit die Blutspende gut vertragen wird, erfolgt vor der Entnahme eine ärztliche Unter­su­chung. Die eigent­li­che ­Blut­spende dauert nur wenige Minuten. Mit Anmeldung, Unter­su­chung und anschlie­ßen­dem Imbiss sollten Spender eine gute ­Stunde Zeit einplanen. Eine Stunde, die ein ganzes Leben retten ­kann. Bitte zur Blutspende den Perso­nal­aus­weis mitbringen.
 


Wegweiser des Schwarzwaldvereins sind Rettungspunkte


 

Wegweiser des Schwarz­wald­ver­eins sind Ret­tungs­punkte

Notruf-Nummer Telefon: 112

Info für Wanderer und Out­door­sport­ler

Der Stand­ort­name des Wegweisers kann bei einem Notruf eine le­bens­wich­tige Infor­ma­tion sein.

  1. Jeder Wegweiser hat einen Stand­ort­na­men. Dieser findet sich in Verbindung mit der Höhen­an­gabe auf einem der Weg­wei­ser­blät­ter.

  1. Bei einer Wanderung ist es nicht nur zur eigenen ­Ori­en­tie­rung hilfreich, sichden Namen des Wegwei­ser­stand­ortes ­genau anzuschauen oder mit dem Handyzu fotogra­fie­ren.

  1. Im Falle eines Notrufs über die Telefon­num­mer 112 soll der Leit­stelle bei der Übermitt­lung des Notfall­or­tes der Stand­ort­name des nächsten Wegweisers genannt werden.

Achten Sie auf die Wegweiser - es könnte für Sie oder an­dere lebens­wich­tig sein!

Hinter­grund:

Seit August 2017 dienen die 15.000 Wegweiser im Wander­we­ge­netz ­des Schwarz­wald­ver­eins als Rettungs­punkte.

In Koope­ra­tion haben Schwarz­wald­ver­ein und Bergwacht Schwarz­wald ein Konzept entwickelt, das den Leitstel­len im westli­chen ­Ba­den-Württem­berg die Geoko­or­di­na­ten der Wegweiser in Echtzeit ­zur Verfügung stellt.

Über ein Online-Tool aus der Digitalen Wegever­wal­tung des Schwarz­wald­ver­eins können die Leitstel­len bei Notrufen in un­weg­sa­men Gelände, wo eine Straßen­na­vi­ga­tion nicht mehr wei­ter­hilft, den Notfallort lokali­sie­ren. Dies kann unter Um­stän­den die Rettung im Wald beschleu­ni­gen.

Voraus­set­zung ist, dass beim Absetzen des Notrufes der Stand­ort­name des Wegweisers übermit­telt werden kann. Jeder der 15.000 geore­fe­ren­zier­ten Wegweiser hat einen Stand­ort­na­men.

 


 

Wildere Wiesen

Vor den Türen von Wetters­bachs erstreckt sich das
Landschafts­schutz­ge­biet und ein Natura-2000-Gebiet, die zum Ziel haben, die Landschaft als Kultur­land­schaft zur Erholung des
Menschen und die Lebens­stät­ten von zahllosen Tier- und
Pflan­zen­ar­ten zu schützen und zu erhalten.
Um eine Kultur­land­schaft erhalten zu können, ist die Bewirt­schaf­tung durch den Menschen eine Grund­vor­aus­set­zung. So müssen die Wiesen jährlich gemäht werden, damit sie nicht verfilzen, verbuschen und zuwachsen.
Es stellt sich allerdings die Frage nach der Häufig­keit der Mahd, dem Zeitpunkt und der "Gründ­lich­keit" der Flächen­pflege. So will man doch eine Wiese reich an Kräutern haben und keinen Rasen, der nur Löwenzahn oder Gänse­blüm­chen beherbergt. Wir wünschen uns eine Landschaft, die reich ist an Arten, wie Vögeln, Schmet­ter­lin­gen, Grillen, Käfern, Bienen etc. in allen Formen und Farben.
Solch einen Arten­reich­tum schafft man durch Reichtum an Strukturen, das heißt unein­heit­lich gepflegte Landschaft, mit zu unter­schied­li­chen Zeiten gemähten Abschnit­ten - da kann ruhig mal ein Streifen stehen bleiben - auch über den Winter - bietet er doch
Insekten und Klein­tie­ren Wohnort, Unter­schlupf und
Nahrungs­grund­lage.
Auch die Häufigkeit der Mahd ist entschei­dend. Denn: eine häufige Mahd fördert Gräser und die meisten Blüten­pflan­zen erreichen keine Samenreife - ihr Bestand geht nach und nach zurück und die Wiese verarmt an Pflanzen- und in der Folge auch an Tierarten. Also ist es förderlich die Wiesen erst zu mähen, wenn die Kräuter ausgesamt haben und sie auch in Teilen stehen zu lassen. Weiterhin sollte man das Heu noch einige Tage auf der Fläche verbleiben lassen, damit die Pflanzen ihre "Notreife" vollziehen können und die Samen somit nicht verloren gehen.
Weniger ist oft mehr und die "Sauber­keit und Ordnung" mancher Gärten ist in der Natur nicht angebracht - wild wachsende Bereiche, die im mensch­li­chem Bewusst­sein unordent­lich erscheinen mögen, sind für Vögel, Insekten und Klein­s­äu­ger oft wichtiger Lebensraum - schon klein­flä­chig erhalten bieten sie ihnen Lebens­grund­lage. Wenn Sie auf nur kleinen Teilen Ihrer Wiesen dies zulassen, werden Sie bald den sich einstel­len­den Reichtum an Leben und Vielfalt bewundert können.

Weitere Infor­ma­tio­nen zu den Wetters­ba­cher Wiesen erhalten Sie gerne vom Umwelt- und Arbeits­schutz der Stadt Karlsruhe unter der Telefon­num­mer: 0721 - 133 3124 (Frau Hahne) oder im Internet (s. Link unten).
Alle Kartie­run­gen mit Karten zum Natura 2000-Gebiet "Wiesen und Wälder bei Ettlingen" können Sie bei der LUBW einsehen unter: http://www.lubw.baden-wuert­tem­berg.de - Publi­ka­tio­nen

Weitere Informationen zu den Wettersbacher Wiesen

 

Böschungs­­ab­­stich für Wildbie­nen


 

Böschungs­ab­stich für Wildbie­nen

In der Wingert­gasse in der Nähe des Schwarz­wald­ver­ei­nes wurde Ende März/­An­fang April auf Veran­las­sung des Umwelt- und Arbeits­schut­zes der Stadt Karlsruhe die Böschung steil abgesto­chen, um neuen besie­del­ba­ren Raum für Wildbienen zu schaffen.
In Deutsch­land leben ca. 600 Wildbie­nen­ar­ten, damit sind alle Bienen­ar­ten gemeint, ausge­nom­men der Honigbiene. Die meisten von ihnen leben solitär (einzeln) und bilden keine Stämme. Sie nutzen als Brutplät­ze modriges Holz, markige Pflan­zen­stän­gel oder den Erdboden. Sämtliche heimische wildle­bende Bienen sind besonders geschützt, denn fast die Hälfte der Arten ist in Deutsch­land in ihrem Bestand gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Doch Bienen zählen zu den wichtigs­ten Pflan­zen­be­stäu­bern - ihre Bewahrung und Förderung ist eine grund­le­gende Aufgabe.
Solche Böschungen und Steilwände wie hier in der Wingert­gasse werden gerne von erdbe­woh­nen­den Wildbienen als Nistplatz genutzt, z.B. von Erd- oder Sandbienen, Furchen- und Schmal­bie­nen. Die Weibchen beginnen im April mehrere Zentimeter tiefe Löcher zu graben, in denen in mehreren Brutzellen jeweils ein Ei abgelegt wird. Die Brutkam­mern werden verschlos­sen. Je nach Bienenart schlüpfen die Tiere im Sommer und überwin­tern als erwach­se­nes Insekt, andere überwin­tern als Larve.
Sie lieben die warme Südex­po­si­tion und den offenen Erdboden - deshalb soll von nun an der steile Bereich Böschung durch regel­mä­ßige Pflege weitgehend offen gehalten werden. Der Rest der Böschung wird sich im Laufe des Jahres schnell wieder selbst begrünen.
Übrigens: Solitäre Wildbienen sind für den Menschen völlig ungefähr­lich! Sie greifen Menschen nicht an und vertei­di­gen ihre Nester in Gegensatz zu sozialen Bienen nicht.
An der Schaffung dieses Biotopes können sich auch andere Tiere wie z.B. Zaunei­dech­sen erfreuen, die ähnliche Ansprüche haben. Schauen Sie doch mal nach!