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Karlsruhe: Stadtteile

Weitere Mitteilungen


 
Mit einer guten Tat ins neue Jahr starten
Deutsches Rotes Kreuz - Blutspen­de­dienst
Guter Vorsatz im Januar: Leben retten durch eine Blutspen­de
Wer hat sie nicht, die guten Vorsätze für das neue Jahr? Ein guter Vorsatz für das neue Jahr sollte Blut spenden lauten. Alle ­Bür­ger sind herzlich eingeladen, gemeinsam mit dem DRK voller ­Ener­gie als Lebens­ret­ter ins neue Jahr zu starten, um auch in diesem Jahr die Blutver­sor­gung in der Region sicher zu stellen. Gemeinsam bilden Blutspen­der und ehren- und haupt­amt­li­che ­Mit­ar­bei­ter des DRK die Rettungs­kette, die es ermöglicht, einem ­Ver­letz­ten nach einem Unfall mit hohem Blutver­lust zu helfen o­der einem Patienten Hoffnung zu geben, der in Folge einer ­Krebser­kran­kung im Rahmen der Chemo­the­ra­pie viele Blutprä­pa­ra­te ­be­nö­tigt oder lebens­ret­tende Blutbe­stand­teile für eine Her­z­ope­ra­tion bereit­zu­stel­len.
Der DRK-Blutspen­de­dienst bittet daher um eine Blutspende am
Mittwoch, dem 17.01.2018,
von 15:30 Uhr bis 19:30 Uhr,
Sporthalle Wetters­bach, Thüringer Str. 11,
76228 KARLSRUHE / GRÜNWET­TERS­BACH.
Blut­spen­der helfen nicht nur Kranken und Verletzten wieder­ ­ge­sund zu werden, sie tun auch etwas für ihre eigene Gesundheit. Denn jede Blutspende ist auch gleich­zei­tig ein kleiner ­Ge­sund­heits­check. Bei jeder Blutspende kontrol­liert der DRK-Blutspen­de­dienst den Blutdruck und misst den Gehalt an rotem ­Blut­farb­stoff (Hämo­glo­bin­wert). Außerdem wird jede Blutspende im Labor auf unter­schied­li­che Krank­heits­er­re­ger wie Hepatitis B und C untersucht. Neben dem guten Gefühl bis zu drei Leben geret­tet zu haben, bleibt auch das gute Gefühl für seine eigene ­Ge­sund­heit gesorgt zu haben.
Jede Spende zählt. Blut spenden kann jeder Gesunde vom 18. bis zum 73. Geburtstag, Erstspen­der dürfen jedoch nicht älter als 64 Jahre sein. Damit die Blutspende gut vertragen wird, erfolgt vor der Entnahme eine ärztliche Unter­su­chung. Die eigent­li­che ­Blut­spende dauert nur wenige Minuten. Mit Anmeldung, Unter­su­chung und anschlie­ßen­dem Imbiss sollten Spender eine gute ­Stunde Zeit einplanen. Eine Stunde, die ein ganzes Leben retten ­kann. Bitte zur Blutspende den Perso­nal­aus­weis mitbringen. Alter­na­tive Blutspen­de­ter­mine und weitere Infor­ma­tio­nen zur Blut­spende sind unter der gebüh­ren­freien Hotline 0800-1194911 und im Internet unter www.blutspende.de erhältlich.
 



 

Wildere Wiesen

Vor den Türen von Wetters­bachs erstreckt sich das
Landschafts­schutz­ge­biet und ein Natura-2000-Gebiet, die zum Ziel haben, die Landschaft als Kultur­land­schaft zur Erholung des
Menschen und die Lebens­stät­ten von zahllosen Tier- und
Pflan­zen­ar­ten zu schützen und zu erhalten.
Um eine Kultur­land­schaft erhalten zu können, ist die Bewirt­schaf­tung durch den Menschen eine Grund­vor­aus­set­zung. So müssen die Wiesen jährlich gemäht werden, damit sie nicht verfilzen, verbuschen und zuwachsen.
Es stellt sich allerdings die Frage nach der Häufig­keit der Mahd, dem Zeitpunkt und der "Gründ­lich­keit" der Flächen­pflege. So will man doch eine Wiese reich an Kräutern haben und keinen Rasen, der nur Löwenzahn oder Gänse­blüm­chen beherbergt. Wir wünschen uns eine Landschaft, die reich ist an Arten, wie Vögeln, Schmet­ter­lin­gen, Grillen, Käfern, Bienen etc. in allen Formen und Farben.
Solch einen Arten­reich­tum schafft man durch Reichtum an Strukturen, das heißt unein­heit­lich gepflegte Landschaft, mit zu unter­schied­li­chen Zeiten gemähten Abschnit­ten - da kann ruhig mal ein Streifen stehen bleiben - auch über den Winter - bietet er doch
Insekten und Klein­tie­ren Wohnort, Unter­schlupf und
Nahrungs­grund­lage.
Auch die Häufigkeit der Mahd ist entschei­dend. Denn: eine häufige Mahd fördert Gräser und die meisten Blüten­pflan­zen erreichen keine Samenreife - ihr Bestand geht nach und nach zurück und die Wiese verarmt an Pflanzen- und in der Folge auch an Tierarten. Also ist es förderlich die Wiesen erst zu mähen, wenn die Kräuter ausgesamt haben und sie auch in Teilen stehen zu lassen. Weiterhin sollte man das Heu noch einige Tage auf der Fläche verbleiben lassen, damit die Pflanzen ihre "Notreife" vollziehen können und die Samen somit nicht verloren gehen.
Weniger ist oft mehr und die "Sauber­keit und Ordnung" mancher Gärten ist in der Natur nicht angebracht - wild wachsende Bereiche, die im mensch­li­chem Bewusst­sein unordent­lich erscheinen mögen, sind für Vögel, Insekten und Klein­s­äu­ger oft wichtiger Lebensraum - schon klein­flä­chig erhalten bieten sie ihnen Lebens­grund­lage. Wenn Sie auf nur kleinen Teilen Ihrer Wiesen dies zulassen, werden Sie bald den sich einstel­len­den Reichtum an Leben und Vielfalt bewundert können.

Weitere Infor­ma­tio­nen zu den Wetters­ba­cher Wiesen erhalten Sie gerne vom Umwelt- und Arbeits­schutz der Stadt Karlsruhe unter der Telefon­num­mer: 0721 - 133 3124 (Frau Hahne) oder im Internet (s. Link unten).
Alle Kartie­run­gen mit Karten zum Natura 2000-Gebiet "Wiesen und Wälder bei Ettlingen" können Sie bei der LUBW einsehen unter: http://www.lubw.baden-wuert­tem­berg.de - Publi­ka­tio­nen

Weitere Informationen zu den Wettersbacher Wiesen

 

Böschungs­­ab­­stich für Wildbie­nen


 

Böschungs­ab­stich für Wildbie­nen

In der Wingert­gasse in der Nähe des Schwarz­wald­ver­ei­nes wurde Ende März/­An­fang April auf Veran­las­sung des Umwelt- und Arbeits­schut­zes der Stadt Karlsruhe die Böschung steil abgesto­chen, um neuen besie­del­ba­ren Raum für Wildbienen zu schaffen.
In Deutsch­land leben ca. 600 Wildbie­nen­ar­ten, damit sind alle Bienen­ar­ten gemeint, ausge­nom­men der Honigbiene. Die meisten von ihnen leben solitär (einzeln) und bilden keine Stämme. Sie nutzen als Brutplät­ze modriges Holz, markige Pflan­zen­stän­gel oder den Erdboden. Sämtliche heimische wildle­bende Bienen sind besonders geschützt, denn fast die Hälfte der Arten ist in Deutsch­land in ihrem Bestand gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Doch Bienen zählen zu den wichtigs­ten Pflan­zen­be­stäu­bern - ihre Bewahrung und Förderung ist eine grund­le­gende Aufgabe.
Solche Böschungen und Steilwände wie hier in der Wingert­gasse werden gerne von erdbe­woh­nen­den Wildbienen als Nistplatz genutzt, z.B. von Erd- oder Sandbienen, Furchen- und Schmal­bie­nen. Die Weibchen beginnen im April mehrere Zentimeter tiefe Löcher zu graben, in denen in mehreren Brutzellen jeweils ein Ei abgelegt wird. Die Brutkam­mern werden verschlos­sen. Je nach Bienenart schlüpfen die Tiere im Sommer und überwin­tern als erwach­se­nes Insekt, andere überwin­tern als Larve.
Sie lieben die warme Südex­po­si­tion und den offenen Erdboden - deshalb soll von nun an der steile Bereich Böschung durch regel­mä­ßige Pflege weitgehend offen gehalten werden. Der Rest der Böschung wird sich im Laufe des Jahres schnell wieder selbst begrünen.
Übrigens: Solitäre Wildbienen sind für den Menschen völlig ungefähr­lich! Sie greifen Menschen nicht an und vertei­di­gen ihre Nester in Gegensatz zu sozialen Bienen nicht.
An der Schaffung dieses Biotopes können sich auch andere Tiere wie z.B. Zaunei­dech­sen erfreuen, die ähnliche Ansprüche haben. Schauen Sie doch mal nach!