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Karlsruhe: Stadtteile

Aktuelles aus dem Rathaus Stupferich

Rathaus Stupferich

Rathaus Stupferich


Die nächste Ortschaftsratssitzung und ihre Themen

 
Unsere Öffnungs­zei­ten an Weihnach­ten/­Neu­jahr:
Am 23. Dezember 2019 von 8.00-12.00 Uhr und am 2. Januar 2020 von 13.00-17.30 Uhr ist das Rathaus geöffnet.
Aufgrund der speziellen Lage der Feiertage am Jahresende bleibt die gesamte Stadt­ver­wal­tung am Montag, den 30. Dezember 2019 ­grund­sätz­lich geschlos­sen.

 

Stupferich ist Energiequartier

Auftaktveranstaltung


Energie­quar­tier ­Stup­fe­rich: Positive Resonanz bei Auf­takt­ver­an­stal­tung

Große Resonanz fand die Auf­takt­ver­an­stal­tung zum Energie­quar­tier Stupferich im Ge­mein­de­zen­trum vergan­ge­nen Donnerstag. Dort infor­mier­ten Orts­vor­ste­her Alfons Gartner und die Karlsruher Energie- und Kli­ma­schutz­agen­tur (KEK) alle Inter­es­sier­ten über das Projek­t und die bisher geplanten Maßnahmen. Ziel ist es, den Ener­gie­ver­brauch und die CO2-Emissionen im Quartier durch den Umstieg auf erneu­er­bare Energien sowie energe­ti­sche Sanierung zu re­du­zie­ren, bis 2050 soll Stupferich klima­neu­tral wer­den.

Wie jeder Einzelne von uns zum Klima­schutz ­bei­tra­gen kann, veran­schau­lichte Dirk Vogeley, Geschäfts­füh­rer ­der KEK. Er verglich den drohenden Klima­kol­laps mit dem Feuer von Notre Dame: "Jeder ein­zelne Feuer­wehr­mann hat mit seinem Wasser­strahl dazu ­bei­ge­tra­gen, das große Feuer zu löschen - genauso ist es auch beim Klima­schutz: Wir alle tragen mit unserem Verhalten dazu bei - positiv wie negativ!". Wie das beim eigenen Gebäude möglich ist, zeigte Sanie­rungs­ma­na­ger Dr. Bernd Gewiese auf: Den größten ­Ef­fekt für das Klima hat die Umstellung des Heizener­gie­trä­ger­s auf erneu­er­bare Energien und wer die Gebäu­dehülle saniert, kann zudem den Verbrauch von Wärme­ener­gie deutlich reduzieren. Mit einer PV-Anlage kann zudem der eigene Ökostrom produ­zier­t wer­den.

Aktuell läuft die Bestands­auf­nahme im Quar­tier: "Wich­ti­ge Vor­aus­set­zung dafür sind die Ergebnisse der Bürge­rum­frage zu den Ge­bäu­de­da­ten wie beispiels­weise Baujahr, Fläche und Ener­gie­ver­brauch", betonte Sanie­rungs­ex­per­tin Yasmin Yekini. Auf Basis der Er­geb­nisse wird in den nächsten 12 Monaten ein Maßnah­men­pa­ket ­ge­mein­sam mit den Bürge­rin­nen und Bürgern entwickelt, das den Weg zum klima­neu­tra­len Stupferich aufzeigt. Yekini und ihr Kol­lege Gewiese stehen der gesamten Projekt­lauf­zeit für Fragen und erste Einschät­zun­gen rund ums Energie­spa­ren zur Ver­fü­gung.

Wertvolle Einblicke in die Sanie­rungs­pra­xis er­mög­lich­ten Gebäu­de­ei­gen­tü­mer Erich Weirich und Archi­tek­t Hin­rich Reyelts dem Publikum. Weirich teilte in seinem Vortrag ­die Erfah­run­gen, die er bei der Sanierung seines Gebäudes zum "Kli­ma­haus" gesammelt hat und von denen andere profi­tie­ren ­kön­nen. 2014 dämmte er sein Haus, erneuerte die Fenster und in­stal­lierte eine 17 kWp Photo­vol­taik­an­lage inklusive 17 kWh Bat­te­rie­spei­cher und eine Wärmepumpe. Diese Maßnahmen sparen pro Jahr 8,4 Tonnen CO2 ein. Sein persön­li­ches Fazit: Eine Sa­nie­rung lohnt sich aus ökologisch-ökono­mi­schen Gesichts­punk­ten - um die passenden Maßnahmen für das eigene Haus ausfindig zu machen, ist eine indivi­du­elle Beratung durch unabhän­gi­ge ­Ex­per­ten aber unabding­bar.

Die Vor­trags­fo­lien stehen unter www.karlsruher-energie­quar­tiere.de zum Dow­n­load zur Verfügung.

Im Rahmen der Initiative "Karls­ru­her ­Ener­gie­quar­tie­re" ist die energe­ti­sche Erstbe­ra­tung im Quartier ­Stup­fe­rich für Bürge­rin­nen und Bürger kostenfrei. Termine können per E-Mail (info@kek-karlsruhe.de) oder telefo­nisch unter 0721 480 88-0 vereinbart werden. Mehr ­In­for­ma­tio­nen unter www.karlsruher-energie­quar­tiere.de.

Fragebogen der Karlsruher Energie und Klimaschutz Agentur (PDF, 701 KB)

 
 

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