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Karlsruhe: Stadt und Verwaltung

Mietspiegelrechner für Wohnungen

Mietspiegelrechner
Berech­nung der ortsüb­li­chen Vergleichs­miete für Wohnungen in Mehr­fa­mi­li­en­häu­sern, in Wohn- und Geschäfts­häu­sern, in Zwei­fa­mi­li­en­häu­sern sowie für Einlie­ger­woh­nun­gen in Ein­fa­mi­li­en­häu­sern.
Basis ist der derzeit gültige Karlsruher Mietspiegel 2021Info

Bei dem Karlsruher Mietspiegel handelt es sich um einen qualifizierten Mietspiegel nach § 558d Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Angesichts der Qualifizierung wird gesetzlich vermutet, dass die in diesem Mietspiegel enthaltenen Entgelte die ortsübliche Vergleichsmiete wiedergeben.


Bitte nur das für die Wohnung Zutreffende angeben oder ankreuzen.
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Baujahr des GebäudesInfo

Für die Baujahresklasse maßgeblich ist das Baujahr des Gebäudes, in dem sich die Wohnung befindet. Zwischenzeitlich durchgeführte bauliche Veränderungen oder Modernisierungsmaßnahmen, die den Zustand des Wohnraums oder des Gebäudes verbessern, finden ihre Berücksichtigung in entsprechenden Merkmalen bei der Bewertung der Ausstattung; das Baujahr bleibt hiervon grundsätzlich unberührt.

Wenn ein Haus beziehungsweise eine Wohnung, vergleichbar einem Rohbau, vollständig saniert und modernisiert oder durch Anbau, Umbau oder Aufstockung neuer Wohnraum geschaffen wurde, kann dies in die Baualtersklasse eingeordnet werden, in der die Baumaßnahme erfolgte. Die Entscheidung darüber bedarf der sachgemäßen Einzelfallprüfung und ist nicht Bestandteil des Mietspiegels.


 
WohnungsgrößeInfo Als Wohnungsgröße wird die Wohnfläche einer Wohnung als Summe der anrechenbaren Grundflächen der Räume, die ausschließlich zu dieser Wohnung gehören, bezeichnet. Außerdem zählen dazu, sofern sie ausschließlich zu der Wohnung gehören:
  • Balkone, Dachgärten, Terrassen (gemäß Wohnflächenverordnung – WoFlV in der Regel zu einem Viertel, höchstens jedoch zur Hälfte anrechenbar),
  • Wintergärten, Schwimmbäder und ähnliche nach allen Seiten geschlossene Räume (zur Hälfte anrechenbar).

Nicht zur Wohnfläche gehören Grundflächen von Kellerräumen, Abstellräumen außerhalb der Wohnung, Waschküchen, Bodenräumen, Trockenräumen, Heizungsräumen und Garagen. Bei Dachschrägen sind die Grundflächen von Räumen und Raumteilen mit einer Höhe von mindestens zwei Metern vollständig, zwischen einem und zwei Metern zur Hälfte, unter einem Meter nicht anzurechnen.


 
Vermietung der Wohnung an eine Wohngemeinschaft (z. B. Studierenden-WG)
 
Bestimmung der Lagekategorie der WohnungInfo Der Mietspiegel weist fünf Lagekategorien der Wohnung aus:
  • mit Nachteilen,
  • mit leichten Nachteilen,
  • durchschnittlich,
  • mit leichten Vorteilen,
  • mit Vorteilen.
Die Bestimmung der Lagekategorie der Wohnung werden mehrere Aspekte berücksichtigt:
  • die Wohnlage des Gebäudes,
  • Besonderheiten des Gebäudes und
  • die Lage der Wohnung im Gebäude.
Für die Wohnlage einer Anschrift werden automatisch die jeweilige Makrolage und die Mikrolage einer Adresse in Kombination berücksichtigt:
  1. Makrolage einer Adresse
    Die großräumige Wohnlage im Stadtgebiet berücksichtigt den Aspekt der „Zentralität“, also die Nähe zum Stadtzentrum. Dafür wurde das Stadtgebiet in fünf überwiegend stadtteilbezogene Zentralitätszonen eingeteilt: Innenstadt, Innenstadtrand, innerer Stadtrand, äußerer Stadtrand und südöstlicher Stadtrand.
  2. Mikrolage einer Adresse
    Sie bezieht sich auf das nähere Wohnumfeld und wird durch die Lagequalität des Gebäudes nach der Einstufung durch den Gutachterausschuss für die Ermittlung von Grundstückswerten und sonstige Wertermittlungen in Karlsruhe beschrieben. Diese Lagequalitäten wurden vornehmlich zur Ermittlung der Bodenrichtwerte erarbeitet. Berücksichtigung finden dabei Einflussgrößen wie zum Beispiel vorhandene Infrastruktur, Verkehrsanbindung, Belastungen, Straßenbild, Wertschätzung oder Stadtgrün.

Bei der Einstufung der Lage einer Wohnung sind Besonderheiten des Gebäudes als solches sowie die Lage der Wohnung innerhalb des Gebäudes ebenfalls für den Wohnwert bedeutsam. Dabei sind nur solche die Lage aufwertende und abwertende Faktoren aufgelistet, die (ortsüblich) Auswirkungen auf den Mietpreis haben. Nicht aufgeführte Lagemerkmale dürfen nicht für die hier vorzunehmende Einstufung herangezogen werden. Individuellen Besonderheiten hinsichtlich der Lage der Wohnung, die in der Auflistung nicht genannt sind, wird über die Mietspreisspannen Rechnung getragen.


Wohnlage (Anschrift der Wohnung)
 
Besonderheiten des Gebäudes
+4
+2
-2
 
Lage der Wohnung / des Wohnungseingangs im Gebäude
-3
-1
+3
-2
0
 
Einstufung in eine Ausstattungskategorie für WohnungenInfo Einstufung der Ausstattung
Im Mietspiegel sind fünf Ausstattungskategorien ausgewiesen, bei denen auch Merkmale der Beschaffenheit des Gebäudes, in dem sich die Wohnung befindet, berücksichtigt werden:
  • sehr einfach,
  • einfach,
  • gut,
  • sehr gut,
  • hervorragend.

Dabei werden die Ausstattung beziehungsweise Beschaffenheit einer Wohnung aufwertende und abwertende Faktoren aufgelistet, soweit sie (ortsüblich) Auswirkungen auf den Mietpreis haben. Nicht aufgeführte Ausstattungsmerkmale dürfen nicht für die hier vorzunehmende Einstufung herangezogen werden. Besonderheiten hinsichtlich der Ausstattung der Wohnung, die in der Auflistung nicht genannt sind, wird über die Mietpreisspannen Rechnung getragen.

Berücksichtigt werden nur Ausstattungsmerkmale, die vom Vermieter bereitgestellt oder eingebaut wurden. Einbauten oder Modernisierungen, die vom Mieter vorgenommen wurden, bleiben unberücksichtigt.

Energetische Beschaffenheit und Ausstattung
Die Einstufung der energetischen Beschaffenheit erfolgt auf der Basis von Angaben zum Endenergiebedarf oder -verbrauch für Raumheizung.


Art der Wohnung
+6
+3
 
Energetische Beschaffenheit
Für Gebäude mit Baujahr 1995 oder früher gilt:
Endenergiebedarf/-verbrauch des Gebäudes laut Energieausweis (ohne Warmwasser)
0
-2
-4
0
0
 
+2
 
Heizung (überwiegend) und Warmwasseraufbereitung
-6
-2
0
+2
 
-5
+3
 
0
-1
 
Überwiegender Fußbodenbelag im Wohnbereich (außer Küche und Bad)
-5
-4
0
+1
 
+3
 
Sanitärausstattung
-2
+2
0
-5
 
+1
+4
 
Sonstiges
-3
+2
+5
+1
+1
+6

Konzept und Realisierung Martin Noth