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Karlsruhe: Stadt und Verwaltung

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Auftakt der „fünften Jahreszeit“ in Halle mit den Noten-Chaoten aus Karlsruhe

Die Noten-Chaoten der Hottscheck-Narren­zunft Grötzingen reisten ­zum Auftakt der Kampagne in die Partner­stadt an der Saale. Der LCC (Lettiner Carneval Club) richtete in Zusam­men­ar­beit mit dem Dach­ver­ein HSKV (Halle-Saalkreis Karne­val­ver­ein) zu dessen 30-jährigem Bestehen am 16. November 2019 die erste närri­sche A­bend­ver­an­stal­tung der Session 2019/2020 aus.

Da durfte natürlich der Partner­ver­ein des LCC aus Karls­ru­he ­nicht fehlen. Die Noten-Chaoten spielten sowohl zur Eröff­nung als auch zum Abschluss des närrischen Bühnen­pro­gramms. Wieder­ ein­mal war die Guggemusik aus Karlsruhe in der Partner­stadt der Star des Abends. Die Musike­rin­nen und Musiker brachten den Saal mit ihren fetzigen Versionen bekannter Songs zum Kochen und bei ru­hi­ge­ren Tönen leuchteten die Taschen­lam­pen der Handys.

 


Oberbürgermeister der Partnerstadt Halle wiedergewählt

Zu seiner Wiederwahl als Oberbür­ger­meis­ter der Partner­stadt­ Halle an der Saale hat OB Dr. Frank Mentrup seinem Amtskol­le­gen Dr. Bernd Wiegand persönlich wie auch im Namen der Stadt­ ­Karls­ruhe und ihres Gemein­de­rats sehr herzlich gratuliert. Wiegand hatte die Stichwahl am 13. Oktober mit einer klaren ­Mehr­heit von rund 61 Prozent der Stimmen gewonnen. Dieses ­Er­geb­nis sei Vertrau­ens­be­weis und Würdigung seines bishe­ri­gen Wir­kens für die Stadt Halle, so Mentrup. Es sei auch eine gute ­Grund­lage für die kommenden sieben Jahre an der Spitze der Part­ner­stadt.

Wörtlich schrieb Mentrup: "Dass die Aufgaben als O­ber­bür­ger­meis­ter oftmals mit Heraus­for­de­run­gen verbunden sind, haben Sie in der vergan­ge­nen Amtszeit bereits am eigenen Leibe er­fah­ren - und bewiesen, dass solche Situa­tio­nen dazu da sind, sie zu meistern. Ich durfte Sie als kompe­tenten Partner ken­nen­ler­nen, der Projekte und Vorhaben mit viel Herzblut, Ideen­reich­tum und Erfahrung anpackt und umsetzt".

Der Fortset­zung der guten und vertrau­ens­vol­len Zusam­men­ar­beit ­sehe er mit Freude entgegen, wünschte Mentrup Wiegand für die ver­ant­wor­tungs­volle Aufgabe weiterhin "eine glückliche Hand sowie viel Erfolg und Kraft".


Sigrid Kleinsorge liest im Café Grundrechte Karlsruhe

Die Autorin liest am 8. November um 19.30 Uhr im Café ­Grund­rechte am Platz der Grund­rechte aus ihrem neuen Roman "Ra­ben­in­sel". Sigrid Kleinsorge, die 1940 in Halle an der Saale ­ge­bo­ren wurde und heute in Karlsruhe lebt, sieht ihren neuen Ro­man als Beitrag zu 30 Jahre Mauerfall.

Der Roman - eine deutsch-deutsche Famili­en­ge­schichte - beschreibt die Suche nach dem eigenen Glück am Beispiel einer Fa­mi­lie, die in Halle an der Saale ausein­an­der gerissen wird und sich Jahrzehnte später wieder findet. Die Existenz zweier ­deut­scher Staaten spiegelt sich im Leben der Familie über einen ­Zeit­raum von mehreren Genera­tio­nen wieder. In "Raben­in­sel" wird ­Zeit­ge­schichte zur Famili­en­ge­schichte.


Slam Poesie in der Partnerstadt Halle

Die Poetrys­lam­szene in Karlsuhe ist sehr erfolg­reich und groß. Doch nicht nur das: Karlsruhe hat auch einige der er­folg­reichs­ten und talen­tier­tes­ten Slamme­rIn­nen in seinen Rei­hen, von denen drei in Begleitung der Litera­ri­schen ­Ge­sell­schaft Karlsruhe in die Partner­stadt Halle fahren. Natalie Fried­rich, aktuelle baden-württem­ber­gi­sche Poetryslam-Meiste­rin (U19), Moritz Konrad, Halbfi­na­list der deutsch­spra­chi­gen ­Poe­trys­lam-Meister­schaft 2018, und Stefan Unser, Poetrys­lam-Landes­meis­ter Baden-Württem­berg 2016, werden am 8. November um 19 Uhr im neuen Litera­tur­haus Halle den beson­de­ren Reiz von Stimme, Rhythmus und Wortklang auf der Bühne ­prä­sen­tie­ren.

Zum Bericht in der StadtZeitung


OB Mentrup: "Wir sind Halle"

Tiefes Mitgefühl nach Attentat in Partner­stadt / Anschlag ist auch ein Terrorakt gegen jeden Einzelnen von uns / Kon­do­lenz­buch liegt im Rathaus aus

Nach dem Attentat in Karlsruhes Partner­stadt Halle, bei dem zwei ­Men­schen beim gestrigen höchsten jüdischen Fest Jom Kippur in der Nähe der Synagoge erschossen und zwei weitere schwer ­ver­letzt wurden, hat Oberbür­ger­meis­ter Dr. Frank Mentrup seinem Hal­len­ser Amtskol­le­gen, Dr. Bernd Wiegand, sein tiefes Mitge­fühl ­aus­ge­drückt.

Wörtlich schrieb Mentrup: "Jetzt hat ein solcher Anschlag in unserer Partner­stadt statt­ge­fun­den, die vielen von uns mit ihrer ­Ge­schichte, ihrem Stadtbild und ihren Menschen so vertraut und so nah ist, wir eine Familie darstellen, Halle ist auch ­Karls­ruhe, Karlsruhe ist auch Halle - über alle Entfer­nun­gen hin­weg. Und deshalb ist der Anschlag auch ein Terror­ak­t un­mit­tel­bar gegen uns, gegen jeden Einzelnen von uns, wir sind Halle, das spüren wir gerade jetzt ganz intensiv."

Er habe mit großer Erschüt­te­rung und Fassungs­lo­sig­keit von dem At­ten­tat erfahren. Auch im Namen der Partner­stadt Karlsruhe und ihrer Bürge­rin­nen und Bürger übermittle er "unsere aufrich­ti­ge An­teil­nahme und unser tiefstes Mitgefühl angesichts dieses Aktes an­ti­se­mi­ti­scher und rassis­ti­scher Gewalt. In Gedanken sind wir bei den Opfern und allen, die ihnen nahe stehen".

Karlsruhe sei "entsetzt über diesen menschen­ver­ach­ten­den ­An­schlag" und verurteile das brutale Verbrechen auf das Schärfste. Die Tat sei "nicht nur ein Angriff auf das Leben un­schul­di­ger Menschen, sondern auch ein Angriff auf uns alle - auf unsere Grundwerte und Lebens­vor­stel­lun­gen, die eine ­de­mo­kra­ti­sche, plura­lis­ti­sche und offene Gesell­schaft ­aus­zeich­nen."

Mentrup weiter: "Wir wollen und werden uns daher weiter mit aller Macht antise­mi­ti­schen und rassis­ti­schen Strömun­gen ent­ge­gen­stel­len. Sie zielen auf eine Spaltung unserer ­Ge­sell­schaft ab. Es ist gerade eine wichtige Grundlage unserer ­Ge­sell­schaft, dass alle Menschen ohne Ansehen von Religion, Natio­na­li­tät oder Geschlecht die gleichen Rechte und den glei­chen Wert haben. Eine Aushöhlung dieser Menschen­rech­te wer­den wir nicht zulassen."

Mentrup bat Wiegand, die Karlsruher Anteil­nahme und Un­ter­stüt­zung an die Jüdische Kultus­ge­meinde Halle und das Umfeld des betrof­fe­nen Laden­ge­schäfts weiter­zu­ge­ben, ebenso wie das tiefemp­fun­dene Mitgefühl an die Verletzten und an die An­ge­hö­ri­gen der Opfer.

Kondolenz an die Jüdische Kultus­ge­mein­de ­Karls­ruhe

Seine Anteil­nahme drückte Mentrup ebenso dem Vorsit­zen­den der Jü­di­schen Kultur­ge­meinde Karlsruhe, Dr. Petr Kupers­h­midt, aus. In dem Schreiben heißt es unter anderem: "Wir werden eine ­Aus­gren­zung von Religionen oder Natio­na­li­tä­ten nicht ak­zep­tie­ren. Seien Sie versichert, dass wir diesen grausamen Akt der Gewalt zutiefst verur­tei­len. Seien Sie gleich­zei­tig ­ver­si­chert, dass wir an Ihrer Seite stehen. Seite an Seite wer­den wir uns jedwedem Terror, jedwedem Extre­mis­mus und jed­we­dem Angriff auf unsere gemein­sa­men frei­heit­lich-demokra­ti­schen Grundwerte entge­gen­stel­len."

Kondo­lenz­buch liegt aus

Ein Kondo­lenz­buch für alle, die Anteil nehmen wollen, liegt seit 11. Oktober im Unteren Foyer des Rathauses am Marktplatz aus.


Kunst-und Kulturfestival hUND# in Halle (Saale)

Das Kunst­fes­ti­val - die UND# in HALLE fand vom 26. bis 29. September 2019 im Hühner­man­hat­tan und im Kunstraum BLECH am Stein­tor (Halle/­Saa­le) statt. Eine feste Ausstel­lung ­prä­sen­tierte mehr als 40 Künstlern und Künst­le­rin­nen aus Karls­ruhe und Halle mit unter­schied­lichs­ten Positionen von Ma­le­rei, Skulptur bis Instal­la­tion und Videokunst.

Diese wurde durch ein Rahmen­pro­gramm mit Lesungen, Podi­ums­dis­kus­sio­nen, Perfor­man­ces und Konzerten ergänzt und er­wei­terte das Projekt hUND# zu einem inter­dis­zi­pli­nären ­Fes­ti­val, dessen Leitmotiv und Motto das Verbin­dende war: jung UND alt, Bildende Kunst UND Musik UND Literatur, Karlsruhe UND Halle, Malerei UND Skulptur UND Instal­la­tion UND Videokunst UND UND UND, Kunst UND Kultur, Stadt UND Stadt ...

Jenseits eines insti­tu­tio­nel­len Impulses von Seiten der seit mehr als 30 Jahren existie­ren­den städte­part­ner­schaft­li­chen Struk­tu­ren für kultu­rel­len Austausch entstand als natürliche, bezie­hungs­weise künst­le­ri­sche Konsequenz der Mitwirkung ein pro­duk­ti­ves Netzwerk von Karlsruher und Hallenser Künstlern, das als Koope­ra­ti­ons­ba­sis des Projekts fungierte.

Die Künstler der UND-Plattform aus Karlsruhe waren eingeladen in Hal­le/­Saale, ein geschicht­sträch­ti­ger Ort mit einer der ältes­ten U­ni­ver­si­tä­ten Deutsch­lands, gemeinsam mit Hallenser Künst­lern ihre Arbeiten und Projekte zu präsen­tie­ren, sowie zusam­men ­künst­le­ri­sche Positionen vor Ort zu entwickeln. Netzwer­ke ­zwi­schen Kunst­i­ni­tia­ti­ven, Künstlern und Besuchern konnten ­ge­knüpft und inten­si­viert werden. Auch die so entstan­de­ne Aus­stel­lung war als große soziale Skulptur künst­le­ri­scher ­Zu­sam­men­ar­beit zu verstehen ; "Ost" als Gastgeber von "West" im Ju­bi­lä­ums­jahr der 30 Jahre nach dem Mauerfall. Und im Kontex­t ­der aktuellen innen- und außen­po­li­ti­schen Lage sollte die H(UND) Aus­stel­lung und das gesamte inter­dis­zi­pli­näre Festival rund um die Ausstel­lung als Resultat eines Aufein­an­der­zu­ge­hens im wahrs­ten Sinn des Wortes, die Notwen­dig­keit des Abtragens von Mauern jeder Art bewusst machen. Für die kommenden Jahre sind wei­tere partner­städ­ti­sche "Trans­fairs" in allen Varia­tio­nen und Kon­stel­la­tio­nen angedacht.



Krimi trifft Kabarett: Peter Godazgar las in der Literarischen Gesellschaft

Mit ziemlich skurrilen Figuren, die in Peter Godaz­gar­s ­Kurz­kri­mis ihr Unwesen treiben - wie ein Einbrecher mit He­xen­schuss, ein fanati­scher Toilet­ten­pa­pier-Sammler oder dem schlech­tes­ten Michael-Jackson Darsteller aller Zeiten - bot der Kri­mi­au­tor und stell­ver­tre­tende Presse­spre­cher aus der Part­ner­stadt Halle (Saale) am 26. September 2019 dem Publi­kum ei­nen höchst unter­halt­sa­men Abend mit schwarz­hu­mo­ri­gen ­Kurz­kri­mis. Der Autor und Journalist, der Dank der Initia­ti­ve ­des Freun­des­krei­ses Karlsruhe-Halle in das Karls­ru­her ­Prinz-Max-Palais kam, würzte das Krimi­ver­gnü­gen mit makab­ren ­Schlag­zei­len aus der Tages­presse.


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(Bild- und Textquelle: Stadt Karlsruhe, Hauptamt)