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Karlsruhe: Städtepartnerschaften

Temeswar aktuell

Dom in Temeswar

Dom in Temeswar



Temeswar zur Europäi­schen Kultur­haupt­stadt 2021 ­ge­wählt

Temeswar ist zur europäi­schen Kultur­haupt­stadt für das Jahr 2021 ­ge­wählt worden. Die Partner­stadt im Westen Rumäniens, in der 1989 der Aufstand gegen den kommu­nis­ti­schen Diktator Nicolae ­Ce­au­sescu begonnen hatte, überzeugte mit ihrem Konzept "Lass dein Licht leuchten - erleuchte die Stadt!". Das Programm solle daran erinnern, dass Temeswar auf den Prinzipien des Il­lu­mi­nis­mus, der Toleranz, des Multi­kul­tu­ra­lis­mus und des Mul­ti­kon­fes­sio­na­lis­mus gegründet worden sei erklärte die Or­ga­ni­sa­to­rin Simona Neumann. "Es spricht auch von dem inneren ­Licht, der Energie der Bürger, die in der Revolution von 1989 ­ge­gip­felt ist, doch in den letzten Jahren abgenommen hat. Diese ­bür­ger­li­chen Werte müssen wieder­be­lebt werden." Für das Pro­gramm, das zwischen 2017 und 2022 realisiert werden soll, sind 48,5 Millionen Euro eingeplant. Die Kosten werden von der Stadt, der Regierung, der EU und privaten Geldgebern getragen. Die auf rumänisch Timisoara genannte Stadt ist mit 320.000 Ein­woh­nern die dritt­größte Stadt des Landes. Unter den Ein­woh­nern sind größere ungarische, serbische und deutsche ­Min­der­hei­ten sowie zahlreiche Roma.


25 Jahre Karlsruhe - Temeswar

Das Badische Staats­thea­ter Karlsruhe eröffnet den Ver­an­stal­tungs­rei­gen zum Städte­part­ner­schafts­ju­bi­läum in und der ru­mä­ni­schen Partner­stadt und gleich­zei­tig auch das (­Thea­ter-)Festival FDR am 14. Mai 2017 im Rumäni­schen ­Staats­thea­ter Temeswar mit dem Gastspiel "Stol­per­stei­ne". Die Lesung der Karlsruher Autorin Hedi Schulitz von der GEDOK und das Kunst­pro­jekt mit dem Karlsruher Künstler Adrian Florea wer­den Ende Mai im Rahmen der Deutschen Wochen in Temes­war ­statt­fin­den. Am 9. September werden in einer Gruppen­aus­stel­lung ­der V8-Plattform fünf Künstler der Gruppe NOIMA aus Temeswar in Karls­ruhe zu sehen sein und am 1. Oktober wird die deutsch­spra­chige Temeswarer Autorin Henrike Bradiceanu-Persem ­an­läss­lich der Litera­tur­tage in der Karlsburg Durlach lesen, bevor das Trio GENTIS aus Temeswar am 29. November das Ju­bi­lä­ums­jahr mit einem Konzert in der Reihe Musik im Rathaus ­be­schließt.


Bericht von der Bürger­reise nach Temeswar
3.-8. Oktober 2016

Insgesamt 15 Karls­ru­he­rin­nen und Karlsruher nahmen an der jüngs­ten Bürger­reise nach Temeswar teil, die vom Freun­des­krei­ses ­Karls­ruhe Temeswar in Koope­ra­tion mit den Histo­ri­schen Verein Dur­lach organi­siert wurde. Neben der Pflege der Städ­te­part­ner­schaft standen auch weitere Stationen in Sie­ben­bür­gen und im Banat auf dem Programm eines ­ab­wechs­lungs­rei­chen Reise- und Besich­ti­gungs­pro­gramms.

Die Reise­gruppe erlebte die Hauptstadt des Kreises Timis. Auffal­lend, dass in Temeswar, die Kultur­haupt­stadt Europas im Jahr 2021, viele Denkmäler und Gebäude bereits vor-bildlich ­re­no­viert wurden. Der deutsche Konsul Rolf Mahrun infor­mier­te ­über die Aufga-ben des Konsulats, die Ansiedlung vieler ­deut­scher Firmen und über die wirtschaft­li­che Entwick­lung der Region mit einer Arbeits­lo­sen­quote von nur 1 %.

Beim Empfang im Rathaus durch Vizebür­ger­meis­ter Imre Farkas ­wa­ren die Städtepart-nerschaft Karlsruhe-Temeswar und mögli­che ­Bei­träge Karlsruhes zur Kultur­haupt­stadt Thema. Der Besuch des rö­misch-katho­li­schen Palastes und der daneben liegen­den ­Dom-kirche, des deutsch­spra­chi­gen Nikolaus-Lenau-Gymnasiums und des Adam-Müller-Gutten­brunn Hauses des Deutschen Forums im Banat run­de­ten das Programm ab.

Die Vorsit­zende des Freun­des­krei­ses Karlsruhe Temeswar, die Dur­la­cher Ortsvor­ste­he­rin Alexandra Ries, zeigte sich ­be­ein­druckt von den vielen Eindrücken und Erleb­nis­sen.
Viel­fäl­tige Kontakte wurden geknüpft und der eine oder andere Aus­tausch wird in den nächsten Jahren verwirk­licht werden.

Reisegruppe der Bürgerreise nach Temeswar 2016


Oberbür­ger­meis­ter Prof. Dr. Nicolae Robu im Amt be­stä­tigt
Temeswars Oberbür­ger­meis­ter Nicolae Robu ist bei der Kom­mu­nal­wahl in seinem Amt bestätigt worden. Zur Wiederwahl hat ihm Oberbür­ger­meis­ter Dr. Frank Mentrup gratuliert. 52 Prozent ­der Stimmen im ersten Wahlgang zu erhalten sei ein "großer ­Ver­trau­ens­be­weis" und bilde eine solide Grundlage für die kom­mende Amtszeit, "in der Sie Ihre Stadt sicherlich weiter vor­an­brin­gen", so Mentrup. Weiter freue er sich auf die "­Fort­set­zung der guten und konstruk­ti­ven Zusam­men­ar­beit."

Fachde­le­ga­tion aus Temeswar zu Gast bei der Karls­ru­her ­Stadt­mis­sion

Nach einem offizi­el­len Besuch der Evange­li­schen Stadt­mis­sion ­Karls­ruhe in der Partner­stadt Temeswar im März dieses Jahres­ ­kommt nun eine Delegation aus Temeswar zum Gegen­be­such in die Tech­no­lo­gie­Re­gion Karlsruhe. Die Gäste aus Partner­stadt­ ­in­for­mie­ren sich bei der Karlsruher Stadt­mis­sion und dem Se­nio­ren­büro über Konzepte und Angebote der ambulanten, teil­sta­tio­nären wie statio­nären Altenhilfe. In einem weite­ren Tref­fen wird ein Kontakt zu den Arbeits­för­de­rungs­be­trie­ben ­Karls­ruhe geknüpft.

Aus dem Besuch der Delegation ergeben sich voraus­sicht­lich wei­tere Koope­ra­tio­nen in der Techno­lo­gie­Re­gion. Die Karls­ru­her ­Stadt­mis­sion vermit­telte beispiels­weise Gespräche über eine ­Ko­ope­ra­tion der Victor Babes Univer­si­tät für Medizin und Phar­ma­zie in Temeswar mit dem KIT und den städti­schen Klini­ken ­zum Austausch von Wissen­schaft­lern und Ärzten.

 

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(Bild- und Textquelle: Stadt Karlsruhe, Hauptamt)