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Karlsruhe: Stadt und Verwaltung

Stadt Karlsruhe engagiert sich im Bereich der Kommunalen Entwicklungspolitik

Laurent Kavakure und Dr. Frank Mentrup


Die Stadt Karlsruhe hat es sich zum Ziel gesetzt, sich aktiver in der Entwick­lungs­zu­sam­men­ar­beit zu engagieren. Kommunale Entwick­lungs­zu­sam­men­ar­beit ist ein wichtiger Bestand­teil der Außen­po­li­tik der Stadt Karlsruhe, festge­hal­ten in der Inter­na­tio­na­li­sie­rungs­stra­te­gie der Stadt aus dem Jahr 2012.

Globale Entwick­lun­gen wirken sich immer mehr auch auf die kommunale Ebene aus, umgekehrt hat kommunales Handeln heutzutage immer öfters auch globale Auswir­kun­gen. Das Handlungs­feld der kommu­na­len Entwick­lungs­zu­sam­men­ar­beit gewinnt daher seit Jahren europaweit an Bedeutung, sei es z.B. durch Bildungs- und Sensi­bi­li­sie­rungs­ar­beit zu entwick­lungs­po­li­ti­schen Themen vor Ort in Deutsch­land oder durch die Umsetzung von konkreten Projekten in einem Partner­land.

Nach einem entspre­chen­den Beschluss des Karls­ru­her Gemein­de­rats wird derzeit eine Projekt­part­ner­schaft mit einer Kommune in Afrika eruiert. Der Fokus liegt dabei auf dem ostafri­ka­ni­schen Land Burundi, mit dem das Land Baden-Württem­berg bereits seit 1985 freund­schaft­li­che Bezie­hun­gen pflegt. Im Mai 2014 wurde diese Freund­schaft durch die Unter­zeich­nung einer gemein­sa­men Partner­schafts­ver­ein­ba­rung unter­mau­ert. Auch in Karlsruhe gibt es seit vielen Jahren ein vielfäl­ti­ges und leben­di­ges entwick­lungs­po­li­ti­sches Engagement zu vielen Ländern des globalen Südens - insbe­son­dere auch zu Burundi. Mit der geplanten Projekt­part­ner­schaft möchte die Stadt Karlsruhe das bestehende ehren­amt­li­che Engagement der Karlsruher Bürge­rin­nen und Bürger wertschät­zen und unter­stüt­zen. Zudem möchte sie ihr kommunal-spezi­fi­sches Fachwissen und ihre Kompe­ten­zen in eine solche Projekt­part­ner­schaft einbringen und das zivil­ge­sell­schaft­li­che Engagement damit ergänzen. Zahlreiche kommunale Handlungs­fel­der, wie z.B. das öffent­li­che Beschaf­fungs­we­sen, der Klima­schutz, die Verwal­tungs­zu­sam­men­ar­beit, die Bildungs­ar­beit und die Wirtschafts­för­de­rung bieten sich hierfür an. Ein erster Kontakt zwischen der Stadt Karlsruhe und Vertre­tern Burundis ergab sich bei dem offizi­el­len Besuch des burun­di­schen Ministers für Äußere Angele­gen­hei­ten und Inter­na­tio­nale Bezie­hun­gen, der Mitte Mai mit einer Delegation in Karlsruhe zu Gast war.

Bei der Eruierung und Konzeption der Projekt­part­ner­schaft möchte die Stadt alle inter­es­sier­ten Karlsruher Organi­sa­tio­nen und Vereine - insbe­son­dere auch afrika­ni­sche Kultur­ver­eine und Diaspora-Gemein­schaf­ten - aktiv mit einbe­zie­hen.

Weitere Infor­ma­tio­nen erhalten Sie bei der Koordi­nie­rungs­stelle für europäi­sche und regionale Bezie­hun­gen (EURegKA) der Stadt Karlsruhe.