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Karlsruhe: Stadt und Verwaltung

(Zu-)Stiftungen

Mit einer Zustiftung oder der Er­rich­tung einer Stiftung können Sie auf Dauer Zeichen setzen. Die Stadt verwaltet vierund­zwan­zig unselb­stän­dige Stiftungen und eine rechtlich selbstän­dige Stiftung mit den unter­schied­lichs­ten ­Stif­tungs­zwe­cken, die überwie­gend örtlich sind. Das Vermö­gen darf nicht für Stiftungs­zwe­cke verwendet werden, sondern nur die Er­träge daraus. Eine Zustiftung fließt dem Grund­stock­ver­mö­gen ei­ner beste­hen­den Stiftung hinzu und erhöht das Vermögen der Stif­tung.


Kernspinttomograph

Walli-von Lautersche-Stiftung

Diese Stiftung wurde von Ida von Lauter 1948 errichtet. Mit den Erträgen dieser Stiftung wird das öffent­li­che Gesund­heits­we­sen gefördert. Sie kommen dem Betrieb der Klinik für Kinder- und Jugend­me­di­zin und der Klinik für Kinder­chir­ur­gie am Städti­schen Klinikum Karlsruhe zugute.

Seniorin und Senior auf der Bank

Walter-Burkart-Stiftung

Per Testament errichtete Veronika Burkart im Jahr 1996 die auf den Namen ihres Ehegatten lautende Stiftung mit dem Zweck Altenhilfe zu fördern. Aus den Erträgen dieser Stiftung kann der Alltag der Senio­rin­nen und Senioren erleich­tert werden.

Fest

Stiftung zur Versöhnung der Völker

Diese Stiftung entstand im Jahr 1996 aus der Zusam­men­le­gung von kleineren Stiftungen, die ursprüng­lich den Zweck verfolgten, kriegs­ur­säch­li­che Notstände zu lindern. Aus den Erträgen dieser Stiftung wird insbe­son­dere ein grenz­über­schrei­ten­der Austausch von Jugend­li­chen zur Förderung von inter­kul­tu­rel­ler Kompetenz finanziert.

Fotorechte: Paul Gärtner, Fotograf

Preisverleihung Goethe-Gymnasium

Dr.-Karl-Ott-Stiftung

Schon 1955 genehmigte der Gemein­de­rat der Stadt Karlsruhe die Annahme des Testaments von Anna Ott und die Errichtung der Dr.-Karl-Ott-Stiftung. Mit den Erträgen soll insbe­son­dere die beste Schülerin bzw. der beste Schüler der 5. Klasse und die beste Abitu­ri­en­tin bzw. der beste Abiturient des Goethe-Gymnasiums in Karlsruhe mit einem Buchpreis ausge­zeich­net werden.

 

Deutsche Literatur vom Mittelalter bis zur Romantik

Mechthild-Mayer-Stiftung

Die Stiftung wurde aufgrund des Testaments von Mechthild Mayer im Jahr 2010 errichtet. Mit den Erträgen aus dem Vermögen dieser Stiftung wird Kunst und Kultur durch die ideelle und finan­zi­elle Förderung der Kunst­samm­lun­gen/­Städ­ti­sche Galerie und der Litera­ri­schen Gesell­schaft e.V. gefördert. Die Erträge werden für die Ausrich­tung von Kunst­aus­stel­lun­gen, für den Ankauf von künst­le­ri­schen Objekten und für Dichter­le­sun­gen und Litera­tur­kreise verwendet.

Vernissage in Grötzingen

Karl-Martin-Graff-Stiftung

Karl Martin Graff (1876-1966) war Diplom Ingenieur, Architekt, „Designer“ und Maler und lebte seit 1917 in der Maler­ko­lo­nie in Grötzingen. Er malte Landschaf­ten, Dorfan­sich­ten und viele Grötzinger Bürge­rin­nen und Bürgern. 1968 nach seinem Tod setzte seine Frau Susanne Graff testa­men­ta­risch die Gemeinde Grötzingen als Erbin ein. Eines der Vermächt­nisse bestand darin, die Karl-Martin-Graff-Stiftung zu errichten, die insbe­son­dere Wissen­schaft, Jugend- und Altenhilfe, Kunst und Kultur, Denkmal­schutz, Denkmal­pflege, Bildung, Religion, Heimat­pflege im Ortsteil Grötzingen fördert.