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Karlsruhe: Stadt und Verwaltung

(Zu-)Stiftungen

Mit einer Zustiftung oder der Er­rich­tung einer Stiftung können Sie auf Dauer Zeichen setzen. Die Stadt verwaltet vierund­zwan­zig unselb­stän­dige Stiftungen und eine rechtlich selbstän­dige Stiftung mit den unter­schied­lichs­ten ­Stif­tungs­zwe­cken, die überwie­gend örtlich sind. Das Vermö­gen darf nicht für Stiftungs­zwe­cke verwendet werden, sondern nur die Er­träge daraus. Eine Zustiftung fließt dem Grund­stock­ver­mö­gen ei­ner beste­hen­den Stiftung hinzu und erhöht das Vermögen der Stif­tung.

Südschule

Edmund und Karin Dunke-Stiftung

Testa­men­ta­risch haben Karin und Edmund Dunke im Jahr 1988 verfügt, dass nach ihrem Tod mit dem Erlös aus dem Verkauf ihres Hauses die Edmund und Karin Dunke-Stiftung errichtet werden soll. Die Erträge aus dieser Stiftung fließen den Schüle­rin­nen und Schüler der Südschule Neureut zu. Mitfi­nan­ziert werden insbe­son­dere Theater­pro­jekte, Ausflüge und Landschul­heim­auf­ent­halte.


Naturschutzzentrum Foto Atelier Altenkirch

Stiftung Naturschutzzentrum Rappenwört

Das Natur­schutz­zen­trum Karlsruhe-Rappenwört wurde im Dezember 1996 als Stiftung des bürger­li­chen Rechts gegründet und wird gemeinsam vom Land Baden-Württem­berg und der Stadt Karlsruhe getragen. Zu den Kernauf­ga­ben gehören die Öffent­lich­keits­ar­beit, die Betreuung von Schutz­ge­bie­ten sowie die Koordi­nie­rung von Natur­schutz­ak­ti­vi­tä­ten. Dank des Nachlasses von Elisabeth Thuro und der Zustiftung von Elsa Weber konnte die Vermö­gens­aus­stat­tung der Stiftung verbessert werden.

Geige

Margarete-Fellhauer-Stiftung

Aufgrund der testa­men­ta­ri­schen Verfügung des Ehepaars Margarete und Emil Fellhauer wurde im Jahr 1994 nach deren Ableben die Margarete-Fellhauer-Stiftung errichtet, aus deren Erträgen Kunst und Kultur gefördert werden soll. Mit den Erträgen werden junge, begabte und engagierte Geige­rin­nen und Geiger mit dem "Fellhauer-Preis" ausge­zeich­net. 

Grabstätte

Karl-Ludwig-Merkt-Stifung

Mit einem Testament aus dem Jahr 1933 haben die Eheleute Albertine und Louis Merkt die Errichtung der Karl-Ludwig-Merkt-Stiftung verfügt, mit deren Erträgen mildtätige Zwecke verfolgt werden. Die kunstvoll gestaltete Grabstätte befindet sich in der Gruften­halle des Haupt­fried­hofs und wird von der Stiftung dauerhaft erhalten.

Kernspinttomograph

Walli-von Lautersche-Stiftung

Diese Stiftung wurde von Ida von Lauter 1948 errichtet. Mit den Erträgen dieser Stiftung wird das öffent­li­che Gesund­heits­we­sen gefördert. Sie kommen dem Betrieb der Klinik für Kinder- und Jugend­me­di­zin und der Klinik für Kinder­chir­ur­gie am Städti­schen Klinikum Karlsruhe zugute.

Seniorin und Senior auf der Bank

Walter-Burkart-Stiftung

Per Testament errichtete Veronika Burkart im Jahr 1996 die auf den Namen ihres Ehegatten lautende Stiftung mit dem Zweck Altenhilfe zu fördern. Aus den Erträgen dieser Stiftung kann der Alltag der Senio­rin­nen und Senioren erleich­tert werden.

Grabstätte

Erna-Pfefferle-Stiftung

Erna Pfefferle hat ein Viertel ihres Nachlasses der Stadt Karlsruhe vermacht. Mit diesem Vermögen wurde die Erna-Pfefferle-Stiftung errichtet mit dem Zweck die Erträge zur Förderung der Altenhilfe zu verwenden. Unter­stützt werden Ausflüge, Advents-und Weihnachts­fei­ern von Alten­hil­fe­ein­rich­tun­gen.

Fest Foto Paul Gärtner, Fotograf

Stiftung zur Versöhnung der Völker

Diese Stiftung entstand im Jahr 1996 aus der Zusam­men­le­gung von kleineren Stiftungen, die ursprüng­lich den Zweck verfolgten, kriegs­ur­säch­li­che Notstände zu lindern. Aus den Erträgen dieser Stiftung wird insbe­son­dere ein grenz­über­schrei­ten­der Austausch von Jugend­li­chen zur Förderung von inter­kul­tu­rel­ler Kompetenz finanziert.

Preisverleihung Goethe-Gymnasium

Dr.-Karl-Ott-Stiftung

Schon 1955 genehmigte der Gemein­de­rat der Stadt Karlsruhe die Annahme des Testaments von Anna Ott und die Errichtung der Dr.-Karl-Ott-Stiftung. Mit den Erträgen soll insbe­son­dere die beste Schülerin bzw. der beste Schüler der 5. Klasse und die beste Abitu­ri­en­tin bzw. der beste Abiturient des Goethe-Gymnasiums in Karlsruhe mit einem Buchpreis ausge­zeich­net werden. Dr. Karl Ott leitete als Direktor von 1919 bis 1933 das Goethe-Gymnasium.

Vernissage in Grötzingen

Karl-Martin-Graff-Stiftung

Karl Martin Graff (1876-1966) war Diplom Ingenieur, Architekt, „Designer“ und Maler und lebte seit 1917 in der Maler­ko­lo­nie in Grötzingen. Er malte Landschaf­ten, Dorfan­sich­ten und viele Grötzinger Bürge­rin­nen und Bürgern. 1968 nach seinem Tod setzte seine Frau Susanne Graff testa­men­ta­risch die Gemeinde Grötzingen als Erbin ein. Eines der Vermächt­nisse bestand darin, die Karl-Martin-Graff-Stiftung zu errichten, die insbe­son­dere Wissen­schaft, Jugend- und Altenhilfe, Kunst und Kultur, Denkmal­schutz, Denkmal­pflege, Bildung, Religion, Heimat­pflege im Ortsteil Grötzingen fördert.

Hände

Zustiftung von Gertrud Patz zu den Vereinigten Stiftungen der Stadt Karlsruhe

Gertrud Patz setzte in ihrem Testament die Verei­nig­ten Stiftungen der Stadt Karlsruhe als Alleiner­bin ein. Ihr Vermögen, das aus Wohnungs­ei­gen­tum und Finanz­ver­mö­gen bestand, wurde der beste­hen­den Stiftung zugestif­tet. Die Wohnungen werden vermietet und gemäß dem Wunsch von Gertrud Patz werden aus den Erträgen der Stiftung wirtschaft­lich hilfs­be­dürf­tige Personen unter­stützt.

Deutsche Literatur vom Mittelalter bis zur Romantik

Mechthild-Mayer-Stiftung

Die Stiftung wurde aufgrund des Testaments von Mechthild Mayer im Jahr 2010 errichtet. Mit den Erträgen aus dem Vermögen dieser Stiftung wird Kunst und Kultur durch die ideelle und finan­zi­elle Förderung der Kunst­samm­lun­gen/­Städ­ti­sche Galerie und der Litera­ri­schen Gesell­schaft e.V. gefördert. Die Erträge werden für die Ausrich­tung von Kunst­aus­stel­lun­gen, für den Ankauf von künst­le­ri­schen Objekten und für Dichter­le­sun­gen und Litera­tur­kreise verwendet.