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Karlsruhe: Stadt und Verwaltung

Nachlässe

So kann Ihr Erbe helfen

Vielen Menschen ist es ein Bedürfnis, die Zukunft auch über das eigene Leben hinaus positiv zu gestalten. Wer zusätzlich zu den Per­so­nen, die ihm nahestehen, auch die Stadt Karls­ru­he un­ter­stüt­zen möchte, kann diesen Wunsch in einem Testa­ment ab­si­chern. Mit einer Erbschaft oder einem Vermächt­nis können Sie eigene Akzente bei der Gestaltung Ihres letzten Willens setzen.


Schule

Nachlass für die Heinrich-Meidinger-Schule

John Christian Matzen stammte aus Schleswig-Holstein und war selbstän­di­ger Heizungs­bau­meis­ter in Harrislee nahe Flensburg. Seine Ausbildung absol­vierte er an der Heinrich-Meidinger-Schule in Karlsruhe zu einer Zeit, als es in Deutsch­land noch wenige berufs­bil­dende Schulen gab. In seinem Testament gab John Christian Matzen an, dass er seiner Ausbildung viel zu verdanken habe und dass er deshalb sein Vermö­gen­sei­ner Ausbil­dungs­stätte hinter­lasse.

Kindergarten

Nachlass Edith und Gehard Heß

Edith und Gerhard Heß haben sich gegen­sei­tig zum alleinigen Erben eingesetzt. Gleichzeit haben sie bestimmt, dass nach dem Tod des Längst­le­ben­den die Stadt Karlsruhe Alleiner­bin wird mit der Auflage, das gesamte Vermögen für Kinder­gär­ten zu verwenden.

Teehaus

Japanisches Teehaus im Stadtgarten

Im Mai 2018 wurde das japanische Teehaus im Zoolo­gi­schen Stadt­gar­ten eingeweiht. Es war der ausdrück­li­che Wunsch von Gertrud Mowitz, dass die Stadt Karlsruhe mithilfe ihres Nachlasses das Teehaus realisiert und damit den Japan­gar­ten um diesen besonderen Ort bereichert. 

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Kinderturnwelt, Spielplatz

Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe

Durch den Nachlass von Elfriede und Helmut Morlock wurden die Kinder­turn­wel­ten im Zoo Karlsruhe mitfi­nan­ziert. Hier können Kinder in sechs verschie­de­nen Bewegungsa­rea­len und Mitma­ch­an­ge­bo­ten typische Tierbe­we­gun­gen nachahmen. Sie werden spiele­risch über den Lebensraum verschie­de­ner Tiere informiert und zum Turnen motiviert.

Gebäude Heimstiftung Karlsruhe

Kinder- und Jugendhilfen in Karlsruhe

Eine Erbschaft aus dem Jahr 2005 ermöglicht es, dringende Sanie­rungs­maß­nah­men im Kinder und Jugend­hil­fe­zen­trum der Heimstif­tung Karlsruhe vorzu­neh­men. Dies verbessert den Alltag der Kinder, Jugend­li­chen und Mitar­bei­ten­den.

Rollstuhl

Barrierefreie Wohnungen

Aus dem Nachlass von Eva Graber wurden auf Wunsch der Nachlass­ge­be­rin drei barrie­re­freie Wohnungen gekauft. Diese werden ausschließ­lich an Karlsruher Bürge­rin­nen und Bürger mit Beein­träch­ti­gun­gen vermietet. Die Mieter­träge kommen gemein­nüt­zi­gen Zwecken – vor allem Kindern – zugute.

Hauptfriedhof

Umbau Eingangsbereich Hauptfriedhof zum Infocenter

Auch der Umbau des Eingangs­be­reichs Haupt­fried­hof in den Jahren 2003 bis 2005 konnte durch die zwei Nachlass­ge­be­rin­nen Hanna Kirschbaum und Erna Klein mitfi­nan­ziert werden. Das dort unter­ge­brachte Infocenter bietet nun Raum für verschie­dene Angebote der Trauer­be­glei­tung.

Faultier

Umbau Tullabad zum Exotenhaus

Das Exotenhaus entstand durch Umbau des denkmal­ge­schütz­ten Tullabades und wurde von fünf verschie­de­nen Nachlass­ge­ben­den unter­stützt. Das Exotenhaus ist eines der größten Häuser dieser Art in einen deutschen Zoo und bietet mit rund 2000 Tieren in knapp 100 Tierarten eine große Vielfalt.

Majolika-Südoststadtbrunnen

Majolika-Südoststadtbrunnen

Die Reali­sie­rung des Majolika-Südost­stadt­brun­nens durch den Künstler Thaddäus Hüppi wurde aus dem Nachlass von Elfriede und Helmut Morlock zugunsten der Stadt Karlsruhe ermöglicht. Der Brunnen wurde im Juli 2016 eingeweiht.

Flamingo

Flamingohaus

Im Jahr 2008 wurde das neue Flaming­o­haus westlich vom Eingang der Kasse Süd beim Haupt­bahn­hof aus dem Nachlass von Erna Egner und Elisabeth Merz zugunsten des Zoolo­gi­schen Stadt­gar­tens Karlsruhe eingeweiht.

Seeloewen

Neue Anlage für Seelöwen

Die Errichtung des Seelö­wen­ge­hes im Jahr 2009 wurde durch den Nachlass von Erna Egner und Elisabeth Merz zugunsten des Zoolo­gi­schen Stadt­gar­tens Karlsruhe ermöglicht.

Schneeleopard

Neue Anlage für die Schneeleoparden am Lauterberg

Im Jahr 2010 bezogen die beiden Raubkatzen "Assam" und "Julika" am Südosthang des Lauter­bergs ihr neues Gehege. Dies wurde durch Mittel aus dem Nachlass von Elisabeth Merz und Wilhelm Gleich zugunsten des Zoolo­gi­schen Stadt­gar­tens Karlsruhe ermöglicht.

Elefanten

Neues Luchsgehe und neue Außenanlage für Elefanten

Für die Luchse entsteht derzeit ein neues Gehege am Lauterberg. Bislang leben die Luchse auf etwa 110 Quadrat­me­tern im Raubtier­haus, am Lauterberg wird ihnen die zehnfache Fläche zur Verfügung stehen. Auch die Außen­an­lage der Alters­re­si­denz für Asiatische Elefanten wird vergrößert und wird dreimal so groß wie bislang. Unter­stützt wird das Luchgehege, sowie die Außenanlge der Elefanten, durch Mitten aus den Vermächt­nis­sen von Edith Ehret und Helmut Meyer.