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Karlsruhe: Stadt und Verwaltung

Förderprogramm: jes - Jugend engagiert sich

 
 

Junge Menschen zwischen 12 und 27 Jahren erhalten für ge­mein­nüt­zige, ökolo­gi­sche und kulturelle Projekte Förder­mit­tel nach dem jes-Programm. Bürger­men­to­rin­nen und Bürger­men­to­ren un­ter­stüt­zen sie bei der Planung und Durch­füh­rung. Am Ende ­be­kom­men sie ein Zertifikat, das für Bewer­bun­gen verwen­det wer­den kann.

 

jes-Projekte in Karlsruhe

Bilden bilden Heimat

Bilder bilden Heimat

Schüle­rin­nen und Schüler der Drais-Schule erstellen eine Plakatwand für die Ausstel­lung „Rooming In – in der Heimat ist es schön!“ anlässlich der Heimattage 2017. Künst­le­rin­nen und Künstler des Kultur­netz­wer­kes Mühlburg unter­stüt­zen sie dabei. Sie befassten sich mit der Historie der Malerei in Karlsruhe und mit dem kultu­rel­len Engagement von Markgräfin Caroline Luise von Baden. Sie besuchten die Staat­li­chen Akademie der Künste und die Kunsthalle Karlsruhe. Die Plakatwand kann am Kinder- und Jugend­treff Mühlburg bewundert werden.

Projekt­be­glei­tung: Eberhard Caspari

Generationendialog in Migrantenfamilien

Generationendialog in Migrantenfamilien

19 Studie­rende der Pädago­gi­schen Hochschule Karlsruhe inter­view­ten 17 Familien mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund über ihre Lebens­ent­würfe, Biograifen, Idealen, Wünschen und Hoffnungen. Sie brachten Eltern und Kinder in den Familien mitein­an­der ins Gespräch. Während die Eltern erhebliche Schwie­rig­kei­ten in der Aufnah­me­ge­sell­schaft zu bewältigen hatten, ist für die Kinder­ge­ne­ra­tion Integra­tion kein Thema mehr. Die Gesell­schaft ist offener geworden.

Projekt­be­glei­tung: Bürger­men­to­rin Renate Braun-Schmitz
Koope­ra­ti­ons­part­ne­rin: Prof. Sabine Liebig, Pädago­gi­sche Hochschule Karlsruhe

Dialog der Genera­tio­­nen SANO - Senioren ans Netz Oberwald­­schule

Dialog der Genera­tio­­nen SANO - Senioren ans Netz Oberwald­­schule

Zunehmend entdecken Senio­rin­nen und Senioren das Internet als neuen Weg der Kommu­ni­ka­tion. Doch wer erklärt ihnen, wie es geht? Schüle­rin­nen und Schüler der Oberwald­schule schlüpften in die Rolle der Lehrenden und brachten älteren Menschen das Internet bei. Die Teilneh­men­den bekamen zum Abschluss einen "Inter­net­füh­rer­schein". Das Projekt wurde sechsmal durch­ge­führt und unter anderem mit dem Kultur­preis der Techno­lo­gie­re­gion KULT 2012 und dem Heinz-Kappes-Preis des Rotary-Clubs Karlsruhe ausge­zeich­net.

Projekt­be­glei­tung: Bürger­men­tor Dieter Schwarz

Koope­ra­ti­ons­part­ner: Walter Deichmann, Lehrer an der Oberwald­schule bzw. Kimmel­mann­schule

Ewiger Parkplatz für Carl Benz

Ewiger Parkplatz für Carl Benz

Sieben Schüle­rin­nen und Schüler der Vogesen­schule bauten ein Modell des Paten­wa­gens Nr. 3 von Carl Benz. Es entspricht ziemlich genau dem Vorbild. Am 11. September 2011 wurde es im Rahmen eines verkau­fof­fe­nen Samstags vor dem Geburts­haus, dem "Kramer'­schen Wirtshaus" in der Rhein­straße 22 errichtet. heute steht an dieser Stelle ein Kaufhaus.

Projekt­be­glei­tung: Mento­ren­duo Beate und Massimo Ferrini, Roland Krüger

Die Sponsoren K-Quadrat Kfz-Sachver­stän­di­gen-Büro, Hettmann­sper­ger Bohrge­sell­schaft mbH undBaier Stahl­han­del GmbH wurden für ihr unter­neh­me­ri­sches bürger­schaft­li­ches Engagement ausge­zeich­net.

 

Du und ich - wir kochen gemeinsam

Du und ich - wir kochen gemeinsam

"Du bist, was du isst. Also, iss was Gutes", steht auf Seite 21 des Kochbuchs. Ob genussvoll oder gesund­heits­be­wusst schließt sich nicht zwangs­läu­fig gegen­sei­tig aus. Selbst Fastfood muss nicht schaden. Aber falsches Essen kann krank machen. Fünf Jugend­li­che mit und ohne Migra­ti­ons­hin­ter­grund unter­stütz­ten sechs junge Menschen mit Handicap in ihrer Freizeit beim Kochen. Gemeinsam erstellten sie ein Kochbuch.

Projekt­be­glei­tung: Bürger­men­to­rin­nen Gabriele Becker und Simone Knauth

Das Projekt wurde durch die Sparkasse Karlsruhe Ettlingen und der Volksbank unter­stützt und beim Wettbewerb "Mensch, gut gemacht" ausge­zeich­net.

Alles Ehrensache - Null Bock ist out!

Alles Ehrensache - Null Bock ist out!

Elf Jugend­li­che engagier­ten sich bei einem Filmpro­jekt. Sie zeigten darin, wo und wie sich junge Menschen engagieren können. Auf der Suche nach engagier­ten Jugend­li­chen, haben sie etwas Erstaun­li­ches heraus­ge­fun­den: Diejenigen, die sich engagieren, erleben viel Freude bei ihrer Tätigkeit. Sie erfahren Anerken­nung. Manche überlegen sich sogar, ob sie ihre ehren­amt­li­che Tätigkeit später vielleicht zum Beruf machen.

Projekt­be­glei­tung: Bürger­men­to­ren-Duo Beate und Massimo Ferrini.

Perspektivenwechsel - Migration aus weiblicher Sicht

Perspektivenwechsel - Migration aus weiblicher Sicht

Migration ist ein Thema, das die Welt im wörtlichen Sinne in Bewegung bringt. Menschen wanderten seit Beginn der Menschheit, tauschen Waren, Kultur­gü­ter, Sitten und Bräuche. Es gibt zahlreiche Forschungs­ar­bei­ten über Migration. Doch die Perspek­tive der Migran­tin­nen war bisher noch wenig beachtet. In Projekt "Perspek­ti­ven­wech­sel" befragten Studen­tin­nen der Pädago­gi­schen Hochschule Migran­tin­nen nach ihren Lebens­ent­wür­fen, Biografien, Idealen, Wünschen und Hoffnungen.

Projetkbe­glei­tung: Bürger­men­to­rin Renate Braun-Schmitz

Koope­ra­ti­ons­part­ner: Pädago­gi­sche Hochschule Karlsruhe, Frau Prof. Sabine Liebig

Flucht, Vertreibung und die neue Heimat Karlsruhe

Flucht, Vertreibung und die neue Heimat Karlsruhe

24 Studie­rende des Fachs Geschichte an der Pädago­gi­schen Hochschule Karlsruhe inter­view­ten Menschen, die in ihrer Kindheit und Jugendzeit aus den damaligen Ostge­bie­ten vertrieben wurden oder fliehen mussten. Sie machten die indivi­du­el­len Geschich­ten sichtbar. Der Austausch zwischen den Genera­tio­nen ist ein wichtiges Bindeglied in der Gesell­schaft.

Projekt­be­glei­tung: Bürger­men­to­rin Renate Braun-Schmitz

Koope­ra­ti­ons­part­ner: Prof. Dr. Sabine Liebig, Pädago­gi­sche Hochschule

Web For All

Web For All

Eine Inter­netseite für Sehbe­hin­derte und Blinde? Was sich zunächst etwas ungewöhn­lich anhört, hat eine Gruppe von Schülern des Bismarck-Gymnasiums umgesetzt: sie gestal­te­ten den Inter­ne­t­auf­tritt für die Karlsruher Selbst­hil­fe­gruppe Selbst­hil­fe­gruppe Blickpunkt für Blinde, Sehbe­hin­derte und deren Freunde.

Projekt­be­glei­tung: Bürger­men­to­rin und Mento­ren­trai­ne­rin Gabriele Becker

Kino fördert Sprechen

Kino fördert Sprechen

Vier Schüle­rin­nen der Kimmelmann-Schule führten in einem Kinder­gar­ten in Oberreut ein Kino der besonderen Art vor. Mit Laptop und Beamer zeigten sie großflä­chig Buchaus­schnitte. Im freien Vortrag erklärten sie den Kindern die gezeigten Sequenzen und besprachen das "Kino". So förderten sie das Sprech­ver­mö­gen der Vorschul­kin­der.

Projekt­be­glei­tung: Bürger­men­tor Dieter Schwarz

Koope­ra­ti­ons­part­ner: Walter Deichmann, Lehrer an der Kimmelmann-Schule

Ein rechter Haken

Ein rechter Haken

Sechs Jugend­li­che der Drais-Realschule setzten sich kritisch mit dem Thema Gewalt im Fernsehen ausein­an­der. Gemeinsam mit Senio­rin­nen und Senioren und räumten mit gängigen Klischees auf. Im Vorfeld besuchten Sie das Polizei­re­vier in der Kaise­r­al­lee und nahmen an einer Verhand­lung im Karlsruher Schwur­ge­richt teil, um sich ein Bild über die Realität zu verschaf­fen.

Projekt­be­glei­tung: Bürger­men­to­rin Ingeborg Müller

Koope­ra­ti­ons­part­ner: Schul­lei­ter der Drais-Realschule, Rudolf Kappler

Autor des Theater­stücks: Götz Kling­mül­ler

Kinder engagieren sich für Kinder mit Handicap

Kinder engagieren sich für Kinder mit Handicap

Schüle­rin­nen und Schüler der 6. Klasse der Grund- und Haupt­schule Grünwinkel gestal­te­ten einen Sinnes­par­cour für Kinder mit Behin­de­run­gen im Schul­kin­der­gar­ten Prof. Dr. Vivell in Durlach. Sie übernahmen Paten­schaf­ten für die Kinder und absol­vier­ten Praktikas in dieser Einrich­tung. Das Projekt wurde mit dem Heinz-Kappes-Preis ausge­zeich­net

Projekt­be­glei­tung: Bürger­men­to­rin und Mento­ren­trai­ne­rin Gabriele Becker

Koope­ra­ti­ons­part­ner: Grund- und Haupt­schule Grünwinkel und Schul­kin­der­gar­ten Prof. Dr. Vivell der Reha-Südwest

Wohin mit Tante Käthe?

Wohin mit Tante Käthe?

Ein genera­tio­nen­über­grei­fen­des Theater­stück: Sechs Jugend­li­che der Hebel­re­al­schule setzten sich mit dem Thema "Alter und alt werden" aus den histo­ri­schen Perspek­ti­ven der Jahre 1930 und 2000 ausein­an­der. Durch das gemeinsame Theater­spie­len entwi­ckelte sich der Dialog zwischen jungen und alten Menschen.

Projekt­be­glei­tung: Bürger­men­to­rin Ingeborg Müller

Koope­ra­ti­ons­part­ner: Wilhelmine-Lübke-Haus, Wissens- und Hobbybörse, der Paritä­ti­sche Wohlfahrts­ver­band Karlsruhe

Jugend und Politik

Jugend und Politik

21 Jugend­li­che, die an einer Maßnahme zur Integra­tion in den Ausbil­dungs- und Arbeits­markt im Berufs­fort­bil­dungs­werk des DGB (bfw) teilnahmen und leidvolle Biografien hatten, fuhren nach Berlin. Dort sprachen sie mit Bundes­tags­ab­ge­ord­ne­ten aller Parteien über Jugend­ar­beits­lo­sig­keit und fehlende Arbeitsplätze. Sie nahmen auch die Wünsche ihrer Mitschü­le­rin­nen und -schüler mit und berich­te­ten über ihre Erfah­run­gen.

Projekt­be­glei­tung: Bürger­men­to­rin Ute Gsöls-Puhl

Der blutige Weg zum Recht

Der blutige Weg zum Recht

Geschichts­un­ter­richt mal anders - Podiumss­piel zur Badischen Revolution 1848: Das 21. Jahrhun­dert sitzt auf der Schulbank. Es muss einen Aufsatz über die Badische Revolution 1848/49 schreiben und ist ganz verzwei­felt. Da kommt ihm das 19. Jahrhun­dert zur Hilfe. Es erklärt dem 21. Jahrhun­dert an den kontro­ver­sen Standes­un­ter­schie­den und Meinungen das demokra­ti­sche Verlangen nach "Einheit, Gleichheit und Brüder­lich­keit".

Acht Jugend­li­che der 8. Klasse Hebel-Realschule insze­nier­ten das Stück als Beitrag zum Geschichts­un­ter­richt.

Projekt­be­glei­tung: Bürger­men­to­rin Ingeborg Müller

Kunst und Krankheit

Kunst und Krankheit

An das schwierige Thema psychische Störung wagten sich 13 junge Künstler aus Karlsruhe und aus der Türkei. Denn psychische Störungen werden als Abweichung von einer Norm definiert und oft tabuisiert. Ihre Bilder, Fotogra­fien und Skulpturen wurden zwei Monate lang im Städti­schen Klinikum ausge­stellt. Eine besonders schöne Erfahrung war das gemeinsame Erarbeiten eines Themas in der Gruppe und der Austausch mit den türkischen Künstlern.

Projekt­be­glei­tung: Bürger­men­to­rin Veronika Bräunling

Gestohlene Jahre

Gestohlene Jahre - Jugend in deutschen Diktaturen

Acht Studie­rende der Fachrich­tun­gen Geschichte, Kultur­wis­sen­schaf­ten und Journa­lis­mus an der Univer­si­tät Karlsruhe befragten Zeitzeugen aus dem NS-Staat und der DDR zu ihrer Jugend und führte dazu eine Podiums­dis­kus­sion im Jugend­zen­trum Jubez durch. Im Vorfeld befassten sich die Studie­ren­den mit den zwei deutschen Diktaturen: der Zeit des Natio­nal­so­zia­lis­mus und der DDR.

Projekt­be­glei­tung: Bürger­men­to­rin Renate Braun-Schmitz
Koope­ra­ti­ons­part­ner: Institut für Geschichte der Univer­si­tät Karlsruhe (TH), Landes­zen­trale für politische Bildung Heidelberg, Senio­ren­büro der Stadt Karlsruhe