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Karlsruhe: Feuerwehr

Dienstablauf

An Werktagen und Samstagen besteht der Dienst aus Arbeits- und Bereit­schafts­zeit. Während der Arbeits­zeit arbeiten die Beamten in diversen Werkstät­ten, um Geräte und Fahrzeuge einsatz­be­reit zu halten oder führen Repara­tu­ren und Renovie­rungs­ar­bei­ten an den Wachge­bäu­den durch.

Daneben gibt es eine Reihe von Büroar­bei­ten zu erledigen. Ebenso finden in der Arbeits­zeit die Fortbil­dung und der Dienst­sport statt. Die Führungs­kräfte der Berufs­feu­er­wehr arbeiten in ihren jeweiligen Sachge­bie­ten (Infor­ma­tio­nen zu den Sachge­bie­ten finden Sie in der Rubrik Brand­di­rek­tion). Die Bereit­schafts­zeit verbringen die Beamten ebenfalls auf der Wache, ohne jedoch zu festen Arbeiten eingeteilt zu sein.

In dieser Zeit können sie ruhen (auf einer Feuerwache wird nicht geschla­fen), Fernsehen, Sport treiben oder sich ander­wei­tig die Zeit vertreiben. Insgesamt ergibt sich für die Einsatz­be­am­ten im 24-Stunden-Dienst derzeit eine wöchent­li­che Arbeits­zeit von 50 Stunden. Unabhängig von der Arbeits- und Bereit­schafts­zeit, unabhängig vom Wochentag, von der Tageszeit, der aktuellen Tätigkeit und vom Wetter sind die Einsatz­be­am­ten natürlich jederzeit bereit, den Einsatz­dienst aufzu­neh­men.

Sobald von der Leitstelle ein Alarm auf einer der Wachen ausgelöst wird, begeben sich alle im Dienst befind­li­chen Einsatz­be­am­ten unver­züg­lich zur Fahrzeug­halle, um von dort aus, komplett ausge­rüs­tet, innerhalb von 60 bis 90 Sekunden zu der angege­be­nen Alarm­adres­se auszu­rücken.

Der Diensta­blauf im 24-Stunden-Dienst
Der Dienst der Wachab­tei­lung beginnt um 8.00 Uhr und endet zur gleichen Zeit am Folgetag.
Der Ablauf ist wie folgt geregelt:

 



Die folgende Woche beginnt mit einem Dienst der Wachab­tei­lung 2. Es entsteht ein 3-wöchiger Zyklus. Die Erreichung der geplanten Wochen­stun­den­zahl (54) wird durch die Gewährung von Freischich­ten erreicht, die natürlich nur gewährt werden können, wenn genügend Personal für die Besetzung der Funkti­ons­stel­len im Dienst ist.

Während der Bereit­schafts­zeit kann der Beamte in einem gewissen Umfang jederzeit zu Arbeiten heran­ge­zo­gen werden. Neben den Einsätzen können dies auch Arbeiten sein, die sich im Tages­ab­lauf ergeben. So üben beispiels­weise die Angehö­ri­gen der Freiwil­li­gen Feuerwehr in den Abend­stun­den und am Wochenende, bringen anschlie­ßend gebrauchte Atemschutz­ge­räte, Schläuche usw. auf die Wachen und betanken ihre Einsatz­fahr­zeuge. Dabei nehmen sie die Hilfe der Berufs­feu­er­wehr­leute in Anspruch.

Gefahrgut-Wagen-Land zur Absicherung einer Einsatzstelle auf der Bundesautobahn 8


Einsätze

Die Alarmie­rung der Berufs­feu­er­wehr erfolgt über die Rundspruch­an­lage mit Gong und Durchsage auf der Feuerwache. Bei zeitkri­ti­schen Einsätzen rücken die Einheiten innerhalb von 60-90 Sekunden aus.

Innerhalb dieser Zeit haben sich die Beamten von ihren Arbeitsplät­zen in den Werkstät­ten der Wache bzw. aus den Ruhe- und Aufent­halts­räu­men zur Fahrzeug­halle begeben, die Schutz­klei­dung angelegt und die Fahrzeuge besetzt.

Natürlich kommt es auch häufig vor, dass Fahrzeuge an einer Übungs- oder Einsatz­stelle, beim Dienst­sport im Freien oder auf einer Fahrt im Stadt­ge­biet alarmiert werden. In diesen Fällen erfolgt die Alarmie­rung dann über Funk bzw. über Funkmel­de­emp­fän­ger.

PKW im Vollbrand


Paralelleinsätze

Was passiert, wenn ein Zug der Berufs­feu­er­wehr im Einsatz ist und ein weiteres Hilfeer­su­chen angenom­men wird. In diesem Fall rückt der Zug der anderen Wache aus und fährt bei Bedarf auch zu einer Einsatz­stelle, die im Wachbezirk der anderen Wache liegt. Darüber hinaus stehen mit den Angehö­ri­gen der Freiwil­li­gen Feuerwehr für solche Paral­le­le­in­sätze weitere Kräfte bereit.

Echte Engpässe können in Fällen auftreten, bei denen aufgrund besonderer Umstände sehr viele Anfor­de­run­gen in kurzer Zeit eingehen. Solche besonderen Umstände können beispiels­weise Unwetter sein. In solchen Fällen können bei weniger zeitkri­ti­schen Einsätzen (Wasser im Keller, Baum auf Fahrbahn usw.) Warte­zei­ten entstehen, die man norma­ler­weise von der Feuerwehr nicht gewohnt ist. Natürlich sind wir darauf bedacht, auch in solchen Lagen noch Kräfte für akute Notfälle zurück­zu­hal­ten, um die zeitkri­ti­schen Einsätze (Brand, Verkehrs­un­fall usw.) zügig abwickeln zu können.

Unwettereinsatz Baum stürtzt auf PKW