Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt.

Karlsruhe: Feuerwehr

Gehobener feuerwehrtechnischer Dienst

Mittlerer feuerwehrtechnischer Dienst

Höherer feuerwehrtechnischer Dienst


Flyer zur Berufswahl gehobener feuerwehrtechnischer Dienst (PDF, 158 KB)

EL-Dienst bei Lagebesprechung

Aufgaben

Die Beamten des gehobenen feuer­wehr­tech­ni­schen Dienstes mit entspre­chen­der Laufbahn­prü­fung versehen ihren Einsatz­dienst als Zugführer (Einsatz­dienst) oder Einsatz­lei­ter des B-Dienstes (Einsatz­dienst). Sie nehmen damit nicht mehr die klassi­schen Tätig­kei­ten, die man einem Feuer­wehr­mann zuordnet, wahr. Sie haben kein Strahlrohr in der Hand und tragen nur in extremen Ausnah­me­fäl­len Atemschutz. Ihre Werkzeuge an der Einsatz­stelle sind vielmehr Funkgeräte, Einsatz­pläne, Daten­ban­ken usw., mit denen sie ihre Führungs­auf­gabe als Einsatz- oder Abschnitts­lei­ter wahrnehmen. Im Innen­dienst arbeiten sie als Wachab­tei­lung­füh­rer oder Sachge­biets­lei­ter. Während der Wachab­tei­lungs­füh­rer einer Wachab­tei­lung zugeordnet ist und mit dieser im 24-Stunden-Schicht arbeitet, arbeitet der Sachge­biets­lei­ter normal im Tages­dienst. Nur an den Tagen, an denen er Einsatz­dienst als B-Dienst versieht, bleibt auch er für 24 Stunden im Dienst auf der Wache.

 

Einstellungs voraussetzungen

Bewerber, die direkt von außen in die Laufbahn des gehobenen feuer­wehr­tech­ni­schen Dienstes einstei­gen wollen (Lauf­bahn­be­wer­ber), müssen über ein abgeschlos­se­nes FH-Studium (i.d.R. Ingenieur­we­sen oder Natur­wis­sen­schaf­ten) verfügen. Natürlich werden auch gleich­wer­tige Abschlüsse anerkannt. Daneben müssen natürlich auch sie ein "sauberes" Führungs­zeug­nis vorweisen, körperlich fit und unein­ge­schränkt feuer­wehr­dienst­taug­lich sein.

 

Ausbildung

Diese Berufs­an­fän­ger (Status: Beamter auf Probe) absol­vie­ren eine 2-jährige Ausbildung, die sie zu unter­schied­li­chen Dienst­stel­len im ganzen Bundes­ge­biet führt. Zunächst wird zusammen mit Kollegen des mittleren feuer­wehr­tech­ni­schen Dienstes ein Grund­aus­bil­dungs­lehr­gang absolviert. Anschlie­ßend werden mehrmo­na­ti­ge Ausbil­dungs­ab­schnitte in verschie­de­nen Städten bei Berufs­feu­er­weh­ren, Landes­dienst­stel­len (Innnen­mi­nis­te­rium, Regie­rungs­prrä­si­dium, Landes­feu­er­wehr­schu­le) oder großen Werkfeu­er­weh­ren absolviert. Daneben wird in diversen Lehrgängen das notwendige Fachwissen für die Bewäl­ti­gung der künftigen Aufgaben vermittelt. Hierzu gehören neben der Einsatz­tak­tik natürlich auch Rechts­grund­la­gen und Menschen­füh­rung. Zum Abschluß der Ausbildung ist eine Laufbahn­prü­fung zu absol­vie­ren. Bei entspre­chen­der Eignung ist vereinzelt auch der Laufbahn­wech­sel in den höheren feuer­wehr­tech­ni­schen Dienst möglich.