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Karlsruhe: Stadt und Verwaltung

Bestattungsarten

Erdbestattung

Feuerbestattung

 
Aus der Erfahrung vieler Trauer­fälle haben wir die Erkenntnis, dass die Art und Weise wie ein Verstor­be­ner beigesetzt wird deutliche Rückwir­kung auf die Trauer­ar­beit der Hinter­blie­be­nen hat.
Ein wichtiger Aspekt ist die Abschied­nahme vom Verstor­be­nen durch die Angehö­ri­gen. Die Möglich­keit, noch einmal mit dem Verstor­be­nen leibhaftig in Kontakt zu treten, noch einmal ausspre­chen können, was noch gesagt werden muss, sich entschul­di­gen, um Verzeihung bitten, sich bedanken, eine letzte Berührung, ist wichtig zur Reali­sie­rung des Unabän­der­li­chen.

Erdbe­stat­tung

Die Erdbe­stat­tung, auch Sarg- oder Körper­be­stat­tung genannt, ist die bedeu­tends­te Bestat­tungs­form in unserem Kultur­kreis. Sie beinhaltet durch ihre Rituale wichtige Botschaf­ten für die Hinter­blie­be­nen, die sich positiv auf die Trauer­be­wäl­ti­gung auswirken. Diese tradi­tio­nelle Beiset­zungs­art ermöglicht es, in pietät­vol­ler Art und Weise vom Verstor­be­nen Abschied zu nehmen.

Für Erdbe­stat­tun­gen stehen auf allen Friedhöfen unter­schied­li­che Grabformen und Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten zur Verfügung.

Feuer­be­stat­tung

Die Feuer­be­stat­tung, auch Einäsche­rung oder Kremation genannt, gibt es in Karlsruhe erst seit 1904. Erst seit 1963 wird sie von den beiden großen christ­li­chen Kirchen offiziell akzeptiert.

Bei der Feuer­be­stat­tung wird der in einen Sarg gebettete Verstor­bene im stadt­ei­ge­nen Krema­to­rium auf dem Karlsruher Haupt­fried­hof einge­äschert. Die Beisetzung erfolgt dann in einer von den Angehö­ri­gen ausge­wähl­ten Urne. Für eine Feuer­be­stat­tung muss die Willens­er­klä­rung des nächsten Angehö­ri­gen oder eine Verfügung des Verstor­be­nen vorliegen. Im Weiteren ist eine zweite Leichen­schau vor der Kremation durch einen amtlich beauf­trag­ten Arzt erfor­der­lich.