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Karlsruhe: Abfallwirtschaft

Sauberes Karlsruhe


Ⓒ Stadt Karlsruhe, Amt für Abfall­wirt­schaft


 

Beschäftigte der Straßenreinigung

Auf dem Bild sehen Sie einen Teil der Mannschaft, die u­ner­müd­lich für die Sauberkeit auf den Karlsruher Straßen sorgt. Die Straßen­rei­ni­gung des Amtes für Abfall­wirt­schaft (AfA) um­fasst insgesamt 115 Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­ter, die an 365 Tagen im Jahr im Einsatz sind, um die gesamte Stadt zu rei­ni­gen und achtlos wegge­wor­fe­nen Unrat wie Zigaret­ten­kip­pen, To-go-Becher, Kaugummis, Hundekot und andere Abfäl­le auf­zu­sam­meln.

Die Beschäf­tig­ten sind sowohl mit Schaufel und Besen als auch mit Groß- und Klein­kehr­ma­schi­nen, Schwemm­wa­gen und Klein­last­wa­gen im Einsatz. Dabei gibt es Gebiete, an denen die Rei­ni­gung täglich oder mehrmals täglich erfolgt. Zwischen ­Eu­ro­pa­platz und Durlacher Tor ist von Montag bis Samstag ein Prä­senz­rei­ni­ger unterwegs, der dort für die Sauberkeit sorgt. Zwei Mitar­bei­ter sind außerdem von Montag bis Freitag im ge­sam­ten Stadt­ge­biet als "schnelle Eingreift­rup­pe" unterwegs und ar­bei­ten Meldungen über die Sauber­keits­hot­line und die Be­hör­den­num­mer 115 innerhalb von 24 Stunden ab.

Öffent­li­che Abfall­be­häl­ter im Stadt­ge­biet

Rund 3.600 öffent­li­che Abfall­be­häl­ter befinden sich im gesam­ten ­Karls­ru­her Stadt­ge­biet. Diese sind unter anderem an stark fre­quen­tier­ten Plätzen, an allen Halte­stel­len der Ver­kehrs­be­triebe Karlsruhe sowie an Grünan­la­gen aufge­stellt. Um die Sauberkeit in Karlsruhe zu gewähr­leis­ten, hat das AfA in den ver­gan­ge­nen Jahren beispiels­weise im Innen­stadt­be­reich viele öf­fent­li­che Abfall­be­häl­ter durch neue ersetzt und weite­re ­Be­häl­ter aufge­stellt. Auch wurde der entspre­chen­de Lee­rungs­rhyth­mus öffent­li­cher Abfall­be­häl­ter dem Bedar­f an­ge­passt.

Sauberkeit als Aufgabe aller Bürge­rin­nen und Bürger

Ein sauberes Karlsruhe ist der Stadt­ver­wal­tung wichtig. Aller­dings ist sie bei ihren Bemühungen, die Stadt sauber zu halten, auf die Mithilfe der Bürge­rin­nen und Bürger angewiesen. Denn die Sauberkeit der Stadt ist Aufgabe aller Bürge­rin­nen und Bürger. Viele Mitmenschen müssen nicht daran erinnert werden. Sie verhalten sich bereits vorbild­lich. Insbe­son­dere Erwach­se­ne ha­ben eine Vorbild­funk­tion. An ihrem Verhalten orien­tie­ren sich vor allem Kinder. Wer raucht, einen Hund ausführt, Kaugummi kaut oder auf der Straße isst oder trinkt, kann zur Sau¬ber­keit in der Stadt beitragen, indem er seine Abfälle nicht achtlos ­weg­wirft, sondern über einen Abfall­be­häl­ter richtig entsorgt.

Auch das sogenannte Littering - also das achtlose Wegwerfen und Lie­gen­las­sen von Abfällen im öffent­li­chen Bereich - ist in den ver­gan­ge­nen Jahren deutlich angestie­gen. Immer häufiger landen ­diese Abfälle auf Straßen oder Gehwegen. Da diese Entwick­lung lei­der in einem teilweise bewussten Fehlver­hal­ten der jewei­li­gen ­Per­so­nen liegt, ist es für die Stadt­ver­wal­tung schwierig, allen ­Stra­ßen und Plätzen gleicher­ma­ßen gerecht zu werden. Was spricht da­ge­gen, eine Tasse Kaffee im Café zu genießen? Und alter­na­ti­v ­gibt es viele umwelt­freund­li­che Produkte, wie beispiels­weise den Mehr­weg­be­cher, um Lebens­mit­tel zu verpacken.

So können Sie helfen:

  • Seien Sie ein Vorbild! Halten Sie die öffent­li­chen Straßen ­gen­auso sauber wie Ihr privates Umfeld.
  • Melden Sie extreme Verschmut­zun­gen in der Stadt über die bun­des­ein­heit­li­che Behör­den­num­mer 115 (Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr) oder direkt über KA-Feedback.

Sauber­keit­spa­ten­schaf­ten:

Wer das ganze Jahr über ein bestimmtes Gebiet sauber halten möchte, kann sich gerne als Sauber­keit­spa­tin oder Sau­ber­keit­spate beim AfA melden. Einzel­per­so­nen, Gruppen oder ­Ver­eine, die Interesse an einer Paten­schaft haben oder sich ­be­reits regelmäßig engagieren, bittet das AfA, ihren Einsatz als Pa­ten­schaft zu melden. Die Patinnen und Paten sind während ihrer Tä­tig­keit haftpflicht- und unfall­ver­si­chert. Das AfA freut sich über Bürge­rin­nen und Bürger, die als Patinnen und Paten re­gel­mä­ßig für ein Stück Karlsruhe Verant­wor­tung überneh­men möch­ten. Das vorbild­li­che Verhalten der Paten soll weite­re ­Men­schen ermutigen, ebenfalls zu einem sauberen Karls­ru­he ­bei­zu­tra­gen. Weitere Infos:

Zu den Sauberkeitspatenschaften