Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt.

Karlsruhe: Abfallwirtschaft

Abfallvermeidungs-ABC

Abfall
Manchmal ist Abfall unumgäng­lich (z. B. Inhalt vom Staub­sau­ger­beu­tel, Hygie­ne­ab­fälle etc.). Es ist aber wichtig, sich über die Möglich­kei­ten der Abfall­ver­mei­dung zu infor­mie­ren und die Umsetzung im persön­li­chen Bereich zu bedenken.

Beitrag
Jeder kann seinen eigenen kleinen Beitrag zur Abfall­ver­mei­dung leisten. Dies muss nicht einher­ge­hen mit Selbst­be­schrän­kung, sondern kann im Gegenteil Ausdruck persön­li­cher Selbst­be­stim­mung sein. Lassen Sie sich im Bemühen um Abfall­ver­mei­dung auch nicht von äußeren Umständen abhalten oder entmutigen.

Brotdose
Nicht nur für Schul­kin­der unent­behr­lich, sondern auch für Erwachsene ein Hilfs­mit­tel, Brotpapier oder Alufolie zu umgehen. Entspre­chende Behält­nisse gibt es auch für Äpfel und Bananen.

Bücher
Für Bücher stehen in vielen Karlsruher Stadt­tei­len öffenliche Bücher­schränke zur Verfügung. Hier können Bücher nach Herzens­lust getauscht, entnommen und einge­stellt werden.

Coffee-to-go
Kaffee, der im Pappbecher zum Mitnehmen verkauft wird. Erspart dem Händler das Spülen von Geschirr, überträgt statt­des­sen dem Konsu­men­ten die Entsorgung des Pappbe­chers und trägt zur Abfallflut in der Stadt bei.
Gegen­mit­tel: zu Hause zuberei­te­ter Kaffee in der Thermo­s­kanne oder gemütlich im Café aus einer Porzel­lan­tasse getrun­ke­ner Kaffee.

Dosierung - weniger ist mehr
Wasch-, Spül- und Reini­gungs­mit­tel sollten nicht überdo­siert werden. Dies gilt besonders auch für Konzen­trate. Das schont zum einen die Umwelt direkt durch weniger Verbrauch und außerdem durch weniger Verpa­ckungs­ma­te­rial aufgrund des verlän­ger­ten Nachkauf­zy­klus.

Einkaufen - aber bitte mit Tasche
Zum Einkauf immer einen Einkaufs­beu­tel mitnehmen, die Auswahl ist groß: ob Baumwolle, Kunstfaser oder der zu pfiffigen Formen einge­rolltte Einkaufs­beu­tel als modisches Accessoire. Für jeden Geschmack und Bedarf gibt es passendes.

Einweg­pro­dukte - müssen nicht sein
So schnell kann man sich manchmal gar nicht umdrehen wie neue Einwe­gi­deen auf den Markt kommen: Feuerzeuge, Kugel­schrei­ber, Minigrill, Kamera, Rasierer, Geschirr, Wäsche etc. Diese sollten Sie vermeiden. Wählen Sie lieber eine nachfüll­bare bzw. mehrfach nutzbare Variante.

Feste feiern - bitte abfallarm
Egal, ob großes Fest oder kleines Picknick: Auf Einweg­ge­schirr sollte man verzichten. Besorgen Sie Getränke in Mehrweg-Flaschen, am besten aus regio­na­ler Produktion. Die Arbeits­för­de­rungs­be­triebe stellen für Feste auch das Spülmobil günstig zur Verfügung. Fragen Sie unter der Telefon-Nr. 0721 972460 nach.

Füllfe­der­hal­ter
Füllfe­der­hal­ter waren im 19. Jahrhun­dert die Erfindung, um Schrei­ben­den das lästige Eintauchen des Federkiels ins Tintenfass zu ersparen. Auch hier gibt es allerdings Varianten mit mehr oder weniger Folge­ab­fall. Schließ­lich braucht man ja Tinten­nach­schub. Beim herkömm­li­chen Patro­nen­fül­ler haben wir bei jedem Patro­nen­wech­sel Plasti­k­ab­fall. Einen Kolben­fül­ler oder Füller mit Konverter kann man direkt aus dem Fass nachfüllen. Ganz nebenbei ist das auf Dauer kosten­güns­ti­ger.

Getränke
Mehrwe­g­an­ge­bote aus der eigenen Region sollten bevorzugt werden. Kurze Trans­port­wege wirken sich positiv auf die Umwelt ausund nebenbei fördern Sie die regionale Wirtschaft.

Mehrweg
Im Mehrweg­sys­tem werden nicht nur Sprudel, Limonade und andere Getränke angeboten; auch Milch­pro­dukte wie Joghurt, Sahne etc. finden sich im Kühlregal von Einkaufscen­tern.

Ökobilanz
Die Ökobilanz analysiert die Umwelt­aus­wir­kun­gen von Produkten während ihres gesamten Lebens­we­ges, also von der Produktion über die Nutzungs­phase bis zur Entsorgung.

Plastik­tü­ten - es geht auch ohne!
Plastik­tü­ten haben sich in aller Welt zu einem großen Umwelt­pro­blem entwickelt. Dabei gibt es soviele abfall­ver­mei­dende Alerna­ti­ven - egal, ob man zu Fuß, mit öffent­li­chen Verkehr­mit­teln oder dem eigenen Auto unterwegs ist: Von Baumwoll- oder Leinen­ta­schen über Einkaufstrol­leys zum Trans­port­kas­ten gibt es für jeden Zweck das geeignete Mittel.

Tea-to-go
Ausfüh­run­gen analog zum Coffee-to-go.

Thermo­be­cher
Die klevere Alter­na­tive für heißen Kaffee ohne unange­neh­mes Aufheizen der Finger­spit­zen.

Vesper
In Brotdose, Thermo­s­kanne oder Trink­fla­sche hat man alles parat, was man unterwegs zum Essen und Trinken mag - indivi­du­ell nach eigenem Geschmack zusam­men­ge­stellt.

Wäschenetz - damit beim Waschen nichts verloren geht
In einem Wäschenetz sind Kleinteile aus Stoff gut aufgehoben, die man als waschbare Alter­na­tive zu Wegwerf­pro­duk­ten verwenden kann: Taschen­tü­cher, Kosme­tik­pads, Mikro­fa­ser­tü­cher etc.

Werbung - nur wenn ich will
Werbung und kostenlose Zeitungen können einen erheb­li­chen Beitrag zum Abfall in der Hausge­mein­schaft leisten. Wenn man diese nicht benötigt, so sollte man deren Einwurf mit einem entspre­chen­den Aufkleber auf dem Brief­kas­ten verhindern.


Ihre Einfälle sind gefragt. Mitein­an­der geht alles besser. Senden Sie uns Ihren Abfall­ver­mei­dungs­vor­schlag. Gerne nehmen wir Ihre Ideen in das Vermei­dungs-ABC auf.

Senden Sie uns Ihre Idee zur Abfallvermeidung.