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Karlsruhe: Abfallwirtschaft

Abfallvermeidung

Schreiben und Lesen

Wir haben es einfacher als unsere Vorfahren aus der Steinzeit: Mussten diese Ihre Botschaf­ten als Bildzei­chen in Holz oder Knochen ritzen oder später Keilschrift mit Griffeln in Ton drücken, können wir uns glücklich schätzen, Bleistift, Kugel­schrei­ber, Füller oder Tinten­rol­ler und Papier zu verwenden. Und wer lieber tippt statt mit der Hand zu schreiben, der kann mittels Computer und spezi­el­lem Programm seine Texte verfassen und bei Bedarf mit einem Drucker zu Papier bringen. Welche Möglich­kei­ten haben wir, in diesem Bereich Abfall zu vermeiden? Lassen Sie uns gemeinsam darüber nachdenken!

Tipps von A - Z

Drucken
  • Tinte/To­ner sowie Papier können Sie sparen, indem Sie die Druck­qua­li­tät dem Zweck anpassen. Nicht alles muss mit optimaler Qualität (hoher Tinten­ver­brauch) und einseitig ausge­druckt werden.
  • Für Probe- und Konzep­t­aus­dru­cke genügt meist beidsei­ti­ger Druck in Entwurfs­qua­li­tät.
  • Existieren mehrere PCs im Haushalt, kann dennoch ein gemein­sa­mer Drucker ausrei­chen? Das verhindert das Eintrock­nen teurer Drucker­pa­tro­nen bei nur gelegent­li­chem Gebrauch! Der Daten­trans­port kann leicht per USB-Stick , Netzwerk oder E-Mail erfolgen.
Kopieren
  • Toner­ver­brauch lässt sich durch Regulie­rung der Kopier­stärke verringern.
  • Beidsei­tige Kopien sparen zusätzlich Papier.
  • Rückseiten von Fehlkopien als Schmier­pa­pier verwenden.
Lesen
  • Bücher in der Bibliothek ausleihen.
  • Eigene Bücher weiter­ge­ben (Second Hand, Verleihen, Verschen­ken).
  • E-Books nutzen (je nach Datei­for­mat kein spezi­el­les Lesegerät erfor­der­lich).
  • E-Paper auspro­bie­ren statt gedruckte Zeitungen und Zeitschrif­ten kaufen.
  • Nicht nehmen, was Sie nicht lesen wollen: Aufkleber "Keine Werbung bitte" am Brief­kas­ten anbringen!
Malen
  • Fasermaler vermeiden, lieber Buntstifte oder Wachs­mal­schrei­ber (ohne Plastik­hül­se) verwenden!
  • Ordnungs­ge­mäße Verwendung der Utensilien: z. B. Wasser­far­ben nicht durch­näs­sen, Verschluss­kap­pen sofort nach Gebrauch wieder auf den Stift setzen.
  • Auch die Rückseite des Malpapiers verwenden.
Schreiben
  • Bleistift-Verlän­ge­rer verwenden, damit auch Stift­res­te noch genutzt werden können!
  • Fallmi­nen­stifte und Druck­blei­stifte können mit einer entspre­chen­den Bleistift­mine nachge­füllt werden und vermeiden so Holzab­fälle.
  • Ein Dauer"blei­stift" aus Edelstahl ist eine Anschaf­fung für's Leben und braucht nicht gespitzt zu werden.
  • Patro­nen­fül­ler vermeiden und lieber mit einem Konverter nachrüsten oder gleich einen Füllfe­der­hal­ter verwenden.
  • Kugel­schrei­ber mit auswech­sel­ba­rer Mine verwenden, keine Einweg­pro­duk­te!
  • Fehler durch­strei­chen - keinen Tinten­kil­ler verwenden!
Verviel­fäl­ti­gen
Wem die Begriffe "Kopier­stift" sowie "Matrize" und "Hekto­gra­ph" vertraut sind, der hat eine Vorstel­lung davon, wie viel Zeit und Arbeits­auf­wand nötig waren, Schrift­stücke zu verviel­fäl­ti­gen. Heute ist es ja so einfach, einen Text hundert­fach zu kopieren. Lieber Dutzende zu viel als eine Kopie zu wenig. Wenden Sie doch einen Teil der mit dem Kopierer als technische Errun­gen­schaft gesparten Zeit dafür auf, den tatsäch­li­chen Bedarf besser abzuklären.

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