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Karlsruhe: Abfallwirtschaft

Abfallvermeidung

Reparieren - Tauschen - Wiederverwenden

Kaum jemandem würde einfallen, sein Fahrrad wegzugeben, nur weil es einen Platten hat. Entweder, man kann den Reifen selbst flicken oder man kennt jemanden, der das erledigt. Auch der Gang in ein Fachge­schäft kann helfen. Anders wird es bei vielen mehr oder weniger kleinen Dingen aus unserem Alltag. "Immer billiger und immer mehr" oder "Masse statt Klasse" ist heutzutage viel zu oft die Devise. Qualität bleibt auf der Strecke und damit tragen wir automa­tisch zu unserer täglichen Abfall­menge bei. Klar, Qualität schlägt sich auch im Preis nieder - dafür können wir uns aber auch lange an unseren höher­wer­ti­gen Käufen erfreuen und eine Reparatur ist allemal lohnens­wert.

Kurzle­big­keit
Schlechte Qualität ist oft mit bloßem Auge erkennbar und manchmal sogar auch riechbar. Gesund­heits­schäd­li­che Ausdüns­tun­gen der einzelnen Waren addieren sich in Billiglä­den im günstigs­ten Fall zu unange­neh­men Gerüchen und es ist nicht absehbar, welche Folgen der Kontakt im täglichen Gebrauch haben wird. Darüber hinaus lässt die Haltbar­keit zu wünschen übrig und die Abfall­menge steigt an.

Langle­big­keit
Gute Qualität schlägt sich im Preis nieder - keine Frage. Aber unser Wohlbe­fin­den, das mit einer umwelt­be­wus­s­te­ren Produktion verknüpft ist, sollte uns das wert sein. Hochwer­tige Produkte müssen nicht so oft ersetzt werden und entlasten auch in diesem Aspekt die Umwelt.

Pflegliche Behandlung
Damit eine lange Verwendung gewähr­leis­tet ist, beachten Sie die Hinweise der Hersteller zur Pflege und Behand­lung der Produkte. Beispiele:
  • Eine beschichte Bratpfanne darf nicht mit Scheu­er­mit­teln gereinigt werden.
  • Ein Wollpull­over verträgt kein Vollwasch­mit­tel und hohe Tempe­ra­tu­ren.
  • Stecker nicht am Kabel ziehen.
Reparatur
Fehlen die nötigen Kenntnisse, etwas selbst zu reparieren, dann sollte man im Fachhandel nachfragen oder die Hilfe von Fachleuten in Anspruch nehmen. Schon beim Kauf ist auf Repara­tur­freund­lich­keit zu achten ist; z. B. keine genieteten, sondern verschraubte Verbin­dun­gen.

Tausch
Was man selbst nicht braucht, kann ein anderer noch nutzen. Ob kostenlos inseriert, bei einem Tauschring angeboten oder bei Freunden und Nachbarn gefragt: Es gibt viele Möglich­kei­ten, Inter­es­sen­ten zu finden.

Verkauf
Auf dem Flohmarkt oder im Internet können Sie mögliche Käufer für Ihre gut erhal­te­nen Gebrauchs­ge­gen­stände finden.

Wieder­ver­wen­dung
Manche Verpa­ckun­gen sind heutzutage schon fast zu schade zum Wegwerfen: Schauen Sie sich doch einmal Ihre ausge­dien­ten Verpa­ckun­gen an:
  • Die formschöne Glasfla­sche könnte sich im Wohnzim­mer als Blumenvase wieder­fin­den.
  • Einfache Senfgläser können noch als Trink­glä­ser verwendet werden.
  • Die kleinen Kunststoff-Obstkörb­chen könnte man als Schubladen-Einteiler nutzen.
  • Wie wär's mit dem Versand­kar­ton als Sammel­be­häl­ter für die nächste Altpa­pier­samm­lung?
Ihrem Einfalls­reich­tum sind hier keine Grenzen gesetzt.

Linksammlung zum Thema "Selbermachen"

ReparaturCafé Karlsruhe

Fahrradreifen flicken

Socken stopfen