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Karlsruhe: Abfallwirtschaft

Abfallvermeidung

Fortbewegung

"Was hat Fortbe­we­gung mit Abfall­ver­mei­dung zu tun?", werden Sie jetzt denken. Wir meinen: "Sehr viel!"
Egal, welches Fortbe­we­gungs­mit­tel Sie verwenden, früher oder später muss es entsorgt werden. Oder schauen Sie sich die Verschmut­zun­gen an Autobahn­aus­fahr­ten an: Imbiss- und Snack­ver­pa­ckun­gen, Geträn­ke­tü­ten und vieles mehr. Denken Sie auch an die klima­schäd­li­chen Abgase, die aus dem Betrieb von Kraft­fahr­zeu­gen herrühren.
Es gibt viele Möglich­kei­ten, auch bei der Fortbe­we­gung Abfall zu sparen.

Einkaufen
Zu Fuß, auf dem Fahrrad oder mit dem Auto: Für jede Trans­port­ar­t ­gibt es Hilfs­mit­tel, um auf Plastik­tü­ten zu verzichten. Durch den Gebrauch eines Einkaufstrol­leys erspart man sich zusätz­lich ­müh­sa­mes Schleppen. Für das Fahrrad sind Trans­port­an­hän­ger er­hält­lich, und in Klapp­kör­ben lässt sich der Einkauf vom Ab­stell­platz zur Wohnung tragen. Ist für einen großen Wo­chen­ein­kauf eine ausge­dehnte Einkaufs­fahrt mit dem Auto nötig, so sind die Einkäufe auch dort in Klappboxen, Einkaufs­kör­ben und wie­der­ver­wend­ba­ren Einkaufsta­schen gut unter­ge­bracht. Die täg­li­chen Klein­ein­käufe sind gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu be­wäl­ti­gen.

Erledi­gun­gen planen
Sparen Sie Zeit, Geld und Abgase: Vermeiden Sie viele sponta­ne Ein­zel­fahr­ten und erledigen Sie mehrere Vorhaben auf einer Fahrt.

Mobil sein
Wählen Sie Ihre ­Fort­be­we­gungs­art zweck­ent­spre­chend aus! Die sprich­wört­li­che Fahrt zum Zigaret­ten­au­to­ma­ten ist nicht umwelt­freund­lich und ver­schleißt Ihr Auto überpro­por­tio­nal. Für solche Kurzstre­cken ist zu Fuß gehen ideal. Für mittlere Strecken bieten sich öf­fent­li­cher Nahverkehr oder das Fahrrad an. Regel­mä­ßige Pflege und Wartung tragen dazu bei, dass Sie Ihr Fahrzeug länger nutzen ­kön­nen.

Park & Ride
Ist die Fahrt mit dem Auto unumgäng­lich, so kann man kom­bi­nie­ren: die reine Fahrstre­cke mit dem Auto und den Stop-and-Go-Bereich mit dem Faltrad, Mietfahr­rad, öffent­li­chen ­Ver­kehrs­mit­teln oder zu Fuß zurück­le­gen.

Reisen
Ob mit dem Zug, Carsharing oder dem eigenen Auto: In keinem Fall muss man bei der Reise­ver­pfle­gung auf abfall­träch­tige Varian­ten ­zu­rück­grei­fen. Belegte Brote, Obst, Gemüse und gekochte Eier sind in Provi­ant­bo­xen sicher unter­ge­bracht, außer­dem schmack­haf­ter und allemal gesünder als der Schnellim­biss am Rande der Autobahn. Zu Hause zuberei­te­ter Kaffee oder Tee aus der Thermo­s­kanne schmeckt im Picknick- oder Porzel­lan­be­cher ­bes­ser als in Einweg­be­chern aus Pappe oder Plastik. Wer lieber ­Saft oder Sprudel trinkt, der ist mit den Mehrweg-Varianten auf der müllarmen Seite.

Schulweg
Vielge­schmäht und von Be­trof­fe­nen für notwendig empfunden: das Elterntaxi. Dem schnel­len Stopp auf dem Fußweg vor dem Bäcker folgt dann der Ves­pe­rein­kauf mit täglich mindestens einer Vespertüte. Über­ra­schen Sie Ihr Kind statt­des­sen mit liebe­voll ­selbst­ge­mach­ten, gesund belegten Schul­bro­ten in der Vesperdose. Lassen Sie Ihr Kind, wann immer möglich, selbst zur Schule gehen oder radeln. Das ist gesünder und stärkt das Selbst­be­wusst­sein Ih­res Kindes. Nötigen­falls können Sie die Schule auch gemein­sam zu Fuß oder per Rad erreichen.

Vergnügen
Legen Sie sich doch eine "Sprit­spar­sau" an: Für jeden Kilometer, den Sie statt mit dem Auto zu Fuß oder mit dem Fahrra­d ­zu­rück­ge­legt haben, werfen Sie 0,20 € in die Sprit­spar­sau. Mal sehen, wie schnell Sie das Geld zusam­men­ha­ben, um gepflegt Essen zu gehen. Die Kalorien haben Sie ja vorher schon verbraucht...


Links

Fahrräder aus zweiter Hand

Bundesverband CarSharing

stadtmobil

Deutsche Bahn

Karlsruher Verkehrsverbund