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Karlsruhe: Abfallwirtschaft

Abfallvermeidung

EU-Woche der Abfallvermeidung: Fahrräder für Flüchtlinge

Wertschätzen statt wegwerfen - miteinander und voneinander lernen

Für die Europäi­sche Woche der Abfall­ver­mei­dung vom 16. bis 24. November 2019 knüpft das Amt für Abfall­wirt­schaft (AfA) an seine er­folg­rei­che Aktion von 2015 an. Ab Samstag, 16. November 2019, bis Samstag, 21. Dezember 2019, nimmt das AfA funkti­ons­tüch­ti­ge Fahr­rä­der oder Fahrräder mit geringen Mängeln während der Öff­nungs­zei­ten an den Wertstoffs­ta­tio­nen Nordbe­cken­straße 1 und May­bach­straße 10 b entgegen und unter­stützt damit die Flücht­lings­hilfe in Karlsruhe.

Abgabe an den Wertstoffs­ta­tio­nen Nordbe­cken­straße und May­bach­straße

Die gespen­de­ten Fahrräder übergibt das AfA an das Projekt "Bikes wi­thout Borders", das von einer ehren­amt­li­chen Initiative des Freun­des­krei­ses Asyl betrieben wird. Die ehren­amt­li­chen Hel­fe­rin­nen und Helfer reparieren zweimal die Woche - auch ­ge­mein­sam mit den Flücht­lin­gen - die Räder und verleihen diese im Anschluss an die Flücht­linge.

 

Bürge­rin­nen und Bürger können ihre Fahrräder für die Aktion ab Samstag, 16. November 2019, an den Wertstoffs­ta­tio­nen Nord­be­cken­straße 1 und Maybach­straße 10 b zu den folgen­den ­Öff­nungs­zei­ten abgeben:

  • Dienstags bis freitags von 9 bis 17 Uhr
  • Samstags von 8.30 bis 17 Uhr

Montags sind die Wertstoffs­ta­tio­nen geschlos­sen.

 
 

Fahr­rad­s­pen­den, Ersatz­teile oder Werkzeug nimmt das Team von "Bikes without Borders" bei gutem Wetter dienstags von 18 bis 20 Uhr auch direkt am Menschen­rechts­zen­trum, Alter Schlacht­hof 59, oder unter vorheriger Abstimmung per E-Mail (­Bikes­Wi­thout­Bor­der­s@gmx.de) entgegen. Die aktuel­len ­Öff­nungs­zei­ten sind auf der folgenden Inter­netseite abrufbar:

http://bikeswithoutborders.blogspot.com/

Europäi­sche Woche der Abfall­ver­mei­dung

Immer häufiger landen funkti­ons­fä­hige Fahrräder oder Räder mit ge­rin­gen Mängeln auf der Wertstoffs­ta­tion oder im Sperrmüll. Mit der Teilnahme an der Europäi­schen Abfall­ver­mei­dungs­wo­che setzt sich das AfA somit nicht nur für die Flücht­lings­hilfe in Karls­ruhe ein, sondern macht auch auf das Thema Abfall­ver­mei­dung auf­merk­sam.

Die Europäi­sche Woche der Abfall­ver­mei­dung findet einmal im Jahr in ganz Europa statt. Das Schwer­punkt­thema in diesem Jahr lautet "Wert­schät­zen statt wegwerfen - mitein­an­der und vonein­an­der ­ler­nen". Mit der Initiative soll die Notwen­dig­keit der Ab­fall­ver­mei­dung hervor­ge­ho­ben und zum aktiven Mitmachen bei Ab­fall­ver­mei­dungs­maß­nah­men aufge­for­dert werden. Bundes- und Lan­des­be­hör­den, Stadt- und Kreis­ver­wal­tun­gen, kommu­na­le Ent­sor­gungs­un­ter­neh­men, Handel und Industrie, Verbrau­cher­zen­tra­len, Bildungs- und soziale Einrich­tun­gen sowie Um­welti­ni­tia­ti­ven und Privat­per­so­nen nehmen an der Europäi­schen ­Ab­fall­ver­mei­dungs­wo­che teil.

 

Informationen zur Abfallvermeidung

Abfall­ver­mei­dung bedeutet, Abfälle erst gar nicht ent­ste­hen zu lassen.

Die recht­li­chen Grundlagen für die Abfall­ver­mei­dung ergeben sich aus der EU Abfall­rah­men­richt­li­nie, dem Kreis­l­auf­wirt­schafts- und Ab­fall­ge­setz und aus der Satzung der Stadt Karlsruhe über die Ver­mei­dung, Verwertung und Beseitung von Abfäl­len (­Ab­fall­ent­sor­gungs­sat­zung).

Ausprä­gun­gen der Abfall­ver­mei­dung:

  • Quali­ta­tive Abfall­ver­mei­dung hat zur Folge, dass weniger schädliche Abfälle entstehen. Kühlschränke ohne FCKW und Pumpsprays statt Spraydosen mit dem Treib­mit­tel FCKW sind hierzu anschau­li­che Beispiele, die uns täglich begegnen.
  • Quanti­ta­tive Abfall­ver­mei­dung bedeutet, dass die Abfall­menge reduziert wird.

Beispiele aus dem Angebot des Handels: In den 1990er-Jahren ­wa­ren alle Zahnpa­sta­tu­ben noch mit einer zusätz­li­chen Um­ver­pa­ckung aus Pappe ausge­stat­tet, heute nur noch teure ­Mar­ken.
Für viele Produkte wurden Nachfüll­pa­ckun­gen geschaffen und Kon­zen­trate eingeführt.

Als Konsu­men­ten und Kunden können wir gezielt auswählen und so Abfall vermeiden: Mehrweg, Produkt­qua­li­tät und damit Lang­le­big­keit, Repara­tur­mög­lich­keit sowie Mieten statt Kaufen ­seien hier zunächst als Schlag­worte erwähnt.

Wir laden Sie ein, uns durch die unten aufge­führ­ten The­men­be­rei­che der Abfall­ver­mei­dung zu begleiten. Sie werden ­se­hen: Abfall­ver­mei­dung ist gar nicht so schwierig und nicht zwangs­läu­fig teuer.


Themen­be­rei­che:

Putzen, Waschen, Körper­pflege
Essen und Trinken
Schrei­ben und Lesen
Repa­rie­ren, Tauschen, Wieder­ver­wen­den
Elektrik und Elektronik
Fortbe­we­gung
Kleidung und andere Textilien
Büro und Schule
Wohnbe­reich
Schenken

 

Plastiktüten

Die Verwendung von Plastik­tü­ten verursacht unnötigen Rohstoff- und Energie­ver­brauch und trägt zu höheren Abfall­men­gen bei.

Ökologisch vorteil­haf­ter ist es, Mehrweg­beu­tel zu nutzen. Der Handel bietet eine Vielfalt an Varia­tio­nen an: Trage­ta­schen aus Baumwolle, Jute oder Leinen sowie Mehrweg-Kunst­stoffta­schen und zusam­men­falt­ba­re Varianten aus Polyester an. Es gilt also: Mehrweg für weniger Abfall und mehr Umwelt.

 

Plastiktüten - Es geht auch ohne


Schlagwortverzeichnis zur Abfallvermeidung

 

Weitere Möglichkeiten: Wiederverwendung

Tausch- und Verschenkmarkt der Stadt Karlsruhe

Flohmärkte in der Stadt Karlsruhe

Verkaufs-Platt­for­men im Internet: amazon, ebay, kleider­krei­sel u. a.

 

Rechtliche Grundlagen