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Karlsruhe: Abfallwirtschaft

Abfallvermeidung

Europäische Woche der Abfallvermeidung vom 17. bis 25. November 2018

Das Amt für Abfall­wirt­schaft (AfA) beteiligt sich auch in diesem Jahr an der Europäi­schen Woche der Abfall­ver­mei­dung. Unter dem Motto "Bewusst konsu­mie­ren - richtig entsorgen" bietet das AfA in dieser Woche verschie­dene Aktionen für Sie an.

 

 

 

Bewusst konsu­mie­ren
- richtig entsorgen


Die Angebote des Amtes für Ab­fall­wirt­schaft:

  • Samstag, 17. November, 9 bis 14 Uhr
  • Aktions­stand auf dem Wochen­markt Guten­berg­platz
  • Montag, 19. November, 15 bis 18 Uhr
  • Führung von ANA & ANDA zum Thema "Nach­hal­ti­ger ­Kon­sum in Karls­ru­he"*
  • Dienstag, 20. November, 15 bis 17 Uhr
  • Führung über die Kompos­tie­rungs­an­lage Knie­lin­gen "An der Wässe­rung"*
  • Mittwoch, 21. November, 15 bis 16 Uhr
  • Führungen über die Wertstoffs­ta­tio­nen Nord­be­cken­stra­ße* oder
    Maybach­straße 10 b*
  • Donnerstag, 22. November, 14 bis 16 Uhr
  • Führung über die Sortier­an­lage der Firma ALBA*
  • Freitag, 23. November, 14 bis 18:30 Uhr
  • Aktions­stand auf dem Wochen­mark­t Wald­stadt
    (Neisser Straße im Waldstadt­zen­trum)
  • Samstag, 24. November, 10 bis 17 Uhr
  • Tag der offenen Tür im Rathaus

Bitte beachten Sie: Zu den mit * gekenn­zeich­ne­ten ­An­ge­bo­ten ist eine Anmeldung erfor­der­lich. Die Teilneh­mer­zah­len ­sind begrenzt. Anmel­dun­gen werden nur telefo­nisch von Montag bis Frei­tag, 8 bis 12 Uhr, unter der Telefon­num­mer 0721 133-7099 ent­ge­gen­ge­nom­men.

Faltblatt zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung (PDF, 154 KB)



 

Informationen zur Abfallvermeidung

Abfall­ver­mei­dung bedeutet, Abfälle erst gar nicht ent­ste­hen zu lassen.

Die recht­li­chen Grundlagen für die Abfall­ver­mei­dung ergeben sich aus der EU Abfall­rah­men­richt­li­nie, dem Kreis­l­auf­wirt­schafts- und Ab­fall­ge­setz und aus der Satzung der Stadt Karlsruhe über die Ver­mei­dung, Verwertung und Beseitung von Abfäl­len (­Ab­fall­ent­sor­gungs­sat­zung).

Ausprä­gun­gen der Abfall­ver­mei­dung:

  • Quali­ta­tive Abfall­ver­mei­dung hat zur Folge, dass weniger schädliche Abfälle entstehen. Kühlschränke ohne FCKW und Pumpsprays statt Spraydosen mit dem Treib­mit­tel FCKW sind hierzu anschau­li­che Beispiele, die uns täglich begegnen.
  • Quanti­ta­tive Abfall­ver­mei­dung bedeutet, dass die Abfall­menge reduziert wird.

Beispiele aus dem Angebot des Handels: In den 1990er-Jahren ­wa­ren alle Zahnpa­sta­tu­ben noch mit einer zusätz­li­chen Um­ver­pa­ckung aus Pappe ausge­stat­tet, heute nur noch teure ­Mar­ken.
Für viele Produkte wurden Nachfüll­pa­ckun­gen geschaffen und Kon­zen­trate eingeführt.

Als Konsu­men­ten und Kunden können wir gezielt auswählen und so Abfall vermeiden: Mehrweg, Produkt­qua­li­tät und damit Lang­le­big­keit, Repara­tur­mög­lich­keit sowie Mieten statt Kaufen ­seien hier zunächst als Schlag­worte erwähnt.

Wir laden Sie ein, uns durch die unten aufge­führ­ten The­men­be­rei­che der Abfall­ver­mei­dung zu begleiten. Sie werden ­se­hen: Abfall­ver­mei­dung ist gar nicht so schwierig und nicht zwangs­läu­fig teuer.


Themen­be­rei­che:

Putzen, Waschen, Körper­pflege
Essen und Trinken
Schrei­ben und Lesen
Repa­rie­ren, Tauschen, Wieder­ver­wen­den
Elektrik und Elektronik
Fortbe­we­gung
Kleidung und andere Textilien
Büro und Schule
Wohnbe­reich
Schenken

 

Plastiktüten

Die Verwendung von Plastik­tü­ten verursacht unnötigen Rohstoff- und Energie­ver­brauch und trägt zu höheren Abfall­men­gen bei.

Ökologisch vorteil­haf­ter ist es, Mehrweg­beu­tel zu nutzen. Der Handel bietet eine Vielfalt an Varia­tio­nen an: Trage­ta­schen aus Baumwolle, Jute oder Leinen sowie Mehrweg-Kunst­stoffta­schen und zusam­men­falt­ba­re Varianten aus Polyester an. Es gilt also: Mehrweg für weniger Abfall und mehr Umwelt.

 

Plastiktüten - Es geht auch ohne


Schlagwortverzeichnis zur Abfallvermeidung

 

Weitere Möglichkeiten: Wiederverwendung

Tausch- und Verschenkmarkt der Stadt Karlsruhe

Flohmärkte in der Stadt Karlsruhe

Verkaufs-Platt­for­men im Internet: amazon, ebay, kleider­krei­sel u. a.

 

Rechtliche Grundlagen