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Karlsruhe: Stadt und Verwaltung

Hilfsangebote

Sie möchten Menschen aus der Ukraine helfen?

Zusammen mit der Flücht­lings­hil­fe ­Karls­ruhe und dem Deutsch-Ukrai­ni­schen ­Ver­ein bedanken wir uns für Ihre Hilfs­be­reit­schaft. Auf dieser Seite finden Sie Infor­ma­tio­nen, wie Sie helfen können. Die Infor­ma­tio­nen werden laufend ergänzt und aktua­li­siert. (Stand: 3. Mai 2022)



Spendenaktion "Karlsruhe hilft"
Mit der Spendenaktion koordiniert die Stadtverwaltung aktuell Hilfsaktionen und leitet Spendengelder aus der Bevölkerung gezielt an Projekte und Organisationen vor Ort weiter.

Spenden können unter dem Stichwort "Karlsruhe hilft" auf das Spendenkonto der Stadt Karlsruhe eingezahlt werden: IBAN DE10 6605 0101 0108 0777 77, BIC KARSDE66XXX(Sparkasse Karlsruhe Ettlingen).

Weitere Informationen zur Spendenaktion



 


 

Spen­den­ak­tion "Karlsruhe hilft"

Sie möchten sich an der Spendenaktion "Karlsruhe hilft" beteiligen?

Um Menschen in Not in der Ukraine zu unter­stüt­zen, läuft die So­li­da­ri­täts­ak­tion "Karlsruhe hilft" wieder an. Mit der Aktion, die 2005 nach dem Tsunami an den Küsten Südostasi­ens mit rund 300.000 Toten erstmals gestartet wurde, koordi­niert die Stadt­ver­wal­tung aktuell Hilfs­ak­tio­nen und leitet Spenden­gel­der aus der Bevöl­ke­rung gezielt an Projekte und Organi­sa­tio­nen vor Ort in der Ukraine weiter.

Spenden können unter dem Stichwort "Karlsruhe hilft" auf das Spenden­konto der Stadt Karlsruhe einge­zahl­t wer­den: IBAN DE10 6605 0101 0108 0777 77, BIC KARS­DE66XXX (Sparkasse Karlsruhe Ettlingen). Für alle S­pen­den, die auf ein öffent­li­ches Sonder­konto eingezahlt werden, gilt - unabhängig von der sonst geltenden 100-Euro-Grenze - der ver­ein­fachte Spenden­nach­weis per Barein­zah­lungs­be­leg oder ­Bu­chungs­be­stä­ti­gung. Unabhängig davon stellt die Stadt Karls­ru­he auf Wunsch Zuwen­dungs­be­stä­ti­gun­gen aus.

Weitere Infor­ma­tio­nen

Welche Projekte unterstützt die Aktion "Karlsruhe hilft"?

Unter dem Dach von "Karlsruhe hilft" setzt sich die Stadt­ ak­tu­ell etwa für Projekte ein, die der Verein "Ukrai­ner in Karlsruhe" organi­siert, und unter­stützt mit den S­pen­den­gel­dern Aktionen, die Karlsruhes franzö­si­sche ­Part­ner­stadt Nancy gemeinsam mit ihrer polnischen Partner­stadt­ Lub­lin auf die Beine gestellt hat.

Verein "Ukrainer in Karls­ru­he"

Hilfe für Czernowitz

Ähnlich gelagert ist der kürzliche Austausch mit der ukrai­ni­schen Stadt Czernowitz, die ihrer­seits ­mit der Karlsruher Partner­stadt Temeswar (Rumänien) verbun­den ist und deren Kranken­haus seit Beginn des Krieges zudem ­Part­ner­kran­ken­haus des Univer­si­täts­kli­ni­kums Halle (Saale) ist. Der Einrich­tung fehlen wichtige medizi­ni­sche Geräte und Me­di­ka­mente, um besonders die chirur­gi­sche Versorgung von Kin­dern in der Region zu sichern. Eine Bedarfs­liste an fehlen­der ­Me­di­zin­tech­nik für die Kinder­chir­ur­gie und Kin­der­trau­ma­to­lo­gie haben die Ukrai­ni­schen Ärztin­nen und Ärzte mittler­weile an die Stadt Karlsruhe und das Städti­sche Kli­ni­kum übermit­telt. Nun wird geprüft, wie Karlsruhe helfen ­kann. Zudem unter­stützt das Univer­si­täts­kli­ni­kum Halle die Aktion. Czernowitz liegt etwa 40 Kilometer von der rumäni­schen ­Grenze entfernt und ist die wirtschaft­lich bedeu­tendste Stadt im Süd­wes­ten der Ukraine.

Rosinen-Iniative

Mit Spenden über "Karlsruhe hilft" will die Stadt Karlsruhe auch die "Rosinen-Initia­ti­ve" von Olga und Wladi­mir ­Skrip­nik unter­stüt­zen. Die beiden Karlsruher führen mit ihrem Un­ter­neh­men Domofloor seit vielen Jahren aus der westli­chen U­kraine (Region Lwiw) Paletten nach Westeuropa ein und nutzen nun ihre nach Lwiw zurück­keh­ren­den LKW, um notwendige Hilfs­gü­ter ­dort­hin zu trans­por­tie­ren. Mittler­weile haben sie 168 Fuhren rea­li­siert. Von Lwiw werden die Spenden im ganzen Land verteilt. Über persön­li­che Kontakte in der Ukraine sowie "Narod­na ­Sa­moo­bo­ro­na", eine Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tion (NGO) vor Ort, kann genau analysiert werden, was die Menschen benötigen und zudem sicher­ge­stellt werden, dass die Transporte die richti­gen ­Emp­fän­ger erreichen.

Beispiel­haft sollen die Karlsruher Spenden­gel­der an ein Rehabi­li­ta­ti­ons­zen­trum für Kinder mit beson­de­ren ­Lern­be­dürf­nis­sen und gesund­heit­li­chen Einschrän­kun­gen flie­ßen. Es befindet sich in Bryuk­ho­vy­chi, ganz in der Nähe der Stadt Lviv. Die unmit­tel­bare Umgebung ermöglicht durch viel Natur entspre­chende Thera­pie­an­sätze - etwa Garten­ar­bei­ten, Therapie mit Tieren oder Ferien­la­ger im Freien.

Derzeit unter­rich­tet die Schule 210 Kinder im Alter von drei bis neun­zehn Jahren, davon 142 Kinder mit Behin­de­rung. Aufgrund des Krie­ges findet der Unterricht derzeit im Online­for­mat statt. Seit dem 18 März hat das Zentrum zudem 74 Menschen aus Kriegs­ge­bie­ten des Landes aufge­nom­men, darunter sind vor allem Kin­der aus Waisen­hei­men. Für sie wurden Klassen­räume zu Schlaf­sä­len umgebaut, zurück­keh­ren werden sie nach Kriegs­en­de ­nicht können.

Das Rehabi­li­ta­ti­ons­zen­trum braucht langfris­tig dringend ein wei­te­res Gebäude, um auch in Zukunft Lernraum bieten zu können.

Akut drückt der Schuh vor allem bei der techni­schen Un­ter­stüt­zung von Lehrern und Kindern. Es fehlen zum Beispiel Lap­tops, inter­ak­tive Lerntafeln, Sensor-Tafeln, Laminier­ge­räte, Lami­nier­fo­lie, Projek­to­ren, Farbdru­cker mit Scanner und Tin­ten­pa­tro­nen oder Bastelsets und Spiele zur Förderung der Mo­to­rik. Wichtig sind für die Schule auch große Mengen lange halt­ba­rer Lebens­mit­tel.

Rosinen-Initiative


Weitere Beteiligungsmöglichkeiten

Sie können ein Zimmer, eine Wohnung oder ein Haus für Ge­flüch­tete zur Verfügung stellen?

Die Stadt Karlsruhe schließt mit Ihnen einen Koope­ra­ti­ons­ver­trag und eine Belegungs­ver­ein­ba­rung ab.

Vorteile

  • Sichere und verläss­li­che Mietein­nah­men durch
    Miet­aus­fall­ga­ran­tie
  • Mit der Wohnrau­mak­quise haben Sie einen
    bekannten und verläss­li­chen Ansprech­part­ner
  • Sozial­päd­ago­gi­sche Begleitung der geflüch­te­ten
    Menschen

Kontakt
Stadt Karlsruhe
Sozial- und Jugend­be­hörde
Wohn­rau­mak­quise
Montag bis Freitag: 8:30 bis 15:30 Uhr
Telefon: 0721 133-1350 oder 0721 133-1351
E-Mail: ukrai­ne­hil­fe@­karls­ruhe.de

Sie möchten Möbel oder Haushaltsgegenstände spenden?

Sie können Möbel und Haushalts­ge­gen­stände für geflüch­tete Menschen abgeben? Das Dia­ko­ni­sche Werk Karlsruhe und die Arbeits­för­de­rung Karls­ru­he gGmbH afka freuen sich über Ihre S­pen­den.

https://www.af-ka.de/

Sie möchten Geld spenden?

Gelds­pen­den sind ein wichtiger Baustein bei der Hilfe: das Rote Kreuz und andere Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen können da­mit genau das kaufen, was vor Ort benötigt wird.

Der Deutsch-Ukrai­ni­sche Verein, der über entspre­chende Kontak­te ­ver­fügt, nimmt neben Geld- auch Sachs­pen­den in der Fiducia­straße 10 c in Durlach entgegen.

Aktuelle Öffnungs­zei­ten und Infor­ma­tio­nen unter: http://ukrainer-in-karlsruhe.org/

Sie sprechen Ukrainisch oder können bei Behördengängen begleiten?

Wenn Sie Ukrainisch sprechen, bei Behör­den­gän­gen begleiten oder an­der­wei­tig helfen möchten, können Sie sich mit Ihren Fragen, Angeboten und Vorschlä­gen per E-Mail an
ukrai­ne­hil­fe@­karls­ruhe.de melden.

Sie möchten ein unbegleitetes Kind/einen unbegleiteten Jugendlichen aufnehmen?

Der Pflege­kin­der­dienst der Stadt Karlsruhe berät und überprüft ­die Eignung zur Aufnahme eines Kindes/Ju­gend­li­chen in einem qua­li­fi­zier­ten und zügigen Verfahren.

Der Pflege­kin­der­diens­tes berät und begleitet die Famili­en wäh­rend des gesamten Prozesses der Aufnahme und während des Ver­bleibs der Kinder in den Familien.

Weitere Infor­ma­tio­nen erhalten im Stadt­ge­biet Karlsruhe leben­de ­Men­schen bei:

Stadt Karlsruhe
Sozial- und Jugend­be­hörde
Südend­straße 42
76135 Karlsruhe
E-Mail: pda@sjb.karlsruhe.de