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Karlsruhe: Radverkehr

Wer "Köpfchen" hat, trägt Helm


Beim Radfahren ist der Fahrrad­helm der Lebens­ret­ter Nr. 1 im Straßen­ver­kehr – nicht nur für sportlich Ambitio­nierte.Ein Helm verhindert zwar keine Unfälle, aber er schützt den Kopf wirkungs­voll. Traurig, aber wahr: Bei 85 Prozent der Unfälle erleiden Radfahrer Kopfver­let­zun­gen. Und: Rund die Hälfte der Verlet­zun­gen bei schwer­ver­letz­ten Radlern betrifft den Kopf.

Ein guter Helm zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

  • Prüfnorm, z.B. DIN 33954 (TÜV mit Prüfsie­gel)
  • auffällige Leucht­far­ben
  • gut gepols­ter­tes, auswech­sel­ba­res und wasch­ba­res Futter
  • optimale Anpassung an den Kopf
  • fester Sitz ohne zu drücken
  • Stirn, Hinterkopf, Scheitel sind geschützt
  • Ohren frei, aber durch Verdickung des Helmran­des geschützt
  • breiter (mind. 18 mm), fest schlie­ßen­der, leicht bedien­ba­rer Kinnriemen, der verstell­bar ist und nicht auf die Ohren drückt; Kinnriemen muss straff unter dem Kinn (nicht auf dem Kinn) sitzen; Schloss seitlich platziert, leicht zu öffnen und schließen
  • gut belüftet, um Schwitzen und Hitzestau zu vermindern; Lüftungs­schlitze klein genug, um beim Sturz keine harten Gegen­stände durch­drin­gen zu lassen
  • Insek­ten­schutz (evtl. Überzug oder Netzein­la­ge)

Wichtig: Probieren Sie den Helm vor dem Kauf unbedingt an!