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Karlsruhe: Verkehr und Mobilität

Pilotprojekt zum Gehwegparken

 

Im Rahmen eines Pilot­pro­jekts wurde untersucht, wo ein rechts­kon­for­mes Gehweg­par­ken möglich ist - unter ­Be­rück­sich­ti­gung der Bedürf­nisse aller Verkehrs­teil­neh­mer. Heraus­ge­kom­men ist - neben den Parkie­rungs­kon­zep­ten für drei exem­pla­risch unter­suchte Stadtteile - der Leitfaden "Faires Par­ken in Karlsruhe". Dieser zeigt auf, unter welchen Vor­aus­set­zun­gen Gehweg­par­ken künftig zulässig sein könnte.

Wie kann der Spagat zwischen den Bedürf­nis­sen der Autofah­rer ei­ner­seits und der Fußgänger und Anwoh­ner­schaft anderer­seits ­ge­meis­tert werden? Um für das künftige Vorgehen grund­sätz­li­che und zugleich prakti­ka­ble Aussagen zu bekommen, hat die Stadt­ver­wal­tung die drei Stadtteile sehr genau untersucht. Mit der Südstadt, der Nordwest­stadt und Knielingen wurden solche ­Stadt­teile ausgewählt, die jeweils typisch für Karls­ru­her ­Stadt­quar­tiere sind.

 

 

Die Ergebnisse wurden den Bürger­ver­ei­nen in den jewei­li­gen ­Stadt­tei­len vorge­stellt. Für die unter­such­ten Stadt­tei­le wurde jeweils ein indivi­du­ell zugeschnit­te­nes Par­kie­rungs­kon­zept erarbeitet. In der Südstadt und Nord­west­stadt hat die Stadt­ver­wal­tung dieses bereits in den Som­mer­fe­rien 2016 umgesetzt. Knielingen wird folgen. Wo das Parken erlaubt ist, verdeut­li­chen nun Markie­run­gen und Be­schil­de­run­gen. Die Resonanz aus der Bevöl­ke­rung ist weit­ge­hend sehr positiv. Der Alltags­test zeigte aber auch, dass an einigen wenigen Stellen noch nachge­bes­sert werden muss.