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Karlsruhe: Besondere Personengruppen

Was tun im Trauerfall?

Kaum etwas bewegt so sehr wie die Begegnung mit dem Tod. Mit einem Trauerfall sind aber auch viele organi­sa­to­ri­sche und rechtlich notwendige Schritte verbunden.

Wer ist im Trauerfall zu benach­rich­ti­gen?

Sterbefall zu Hause:

  • Hausarzt benach­rich­ti­gen
  • Ist der Hausarzt nicht zu erreichen, rufen Sie den ärztlichen Notfall­dienst: 0721 19292
  • Der Arzt stellt den Tod fest und stellt eine offizielle Beschei­ni­gung aus.
    Nach Erhalt der ärztlichen Beschei­ni­gun­gen (Leichen­schau­schein und Todes­be­schei­ni­gung) können Sie ein Bestat­tungs­in­sti­tut Ihrer Wahl beauf­tra­gen. Es wird auf Wunsch alle Forma­li­tä­ten für Sie erledigen, z. B. die Anzeige beim Standesamt. Sie können einen Sterbefall auch persönlich beim zustän­di­gen Standesamt anzeigen.
    Zuständig ist das Standesamt, in dessen Bezirk ein Mensch stirbt.

Sterbefall im Kranken­haus oder Heim:

  • Die Verwaltung kümmert sich um alles, hinterlegt die Todes­be­schei­ni­gung und verstän­digt die Angehö­ri­gen.

Sterbefall auf öffent­li­chen Straßen oder Plätzen:

  • Verant­wort­lich sind die zustän­di­gen Behörden, die auch die Angehö­ri­gen verstän­di­gen.

Welche Unterlagen benötigen Sie?

  • Todes­be­schei­ni­gung (stellt der Arzt aus)
  • Perso­nal­aus­weis/Rei­se­pass des Verstor­be­nen
  • Geburts­ur­kunde (bei Ledigen und Minder­jäh­ri­gen)
  • Geburts­ur­kunde und Heirats­ur­kunde oder Stammbuch (bei Verhei­ra­te­ten)
  • Geburts­ur­kunde, Heirats­ur­kunde und Schei­dungs­ur­teil oder Famili­en­buch­aus­zug mit Schei­dungs­ver­merk (bei Geschie­de­nen)
  • Geburts­ur­kunde, Heirats­ur­kunde und Sterbe­ur­kun­de des Ehepart­ners (bei Verwit­we­ten)
  • Renten­ver­si­che­rungs­num­mer (bei Rentnern)
  • Nachweis über die Mitglied­schaft in der Kranken­kas­se
  • Lebens-, Sterbegeld- oder ggf. Unfall­ver­si­che­rungs­po­lice mit den letzten Beitrags­quit­tun­gen (falls vorhan­den)
  • Testament oder Hinter­le­gungs­schein für Amtsge­richt oder Notar
  • Bestat­tungs­vor­sor­ge­ver­trag und Grabstel­len­nach­weis (falls vorhan­den)

Welche Forma­li­tä­ten sind zu erledigen?

  • Aussegnung:
    Auf Ihren Wunsch kommt der/die zuständige Pfarrer/in zur Aussegnung.
  • Sterbe­ur­kunde:
    Der Sterbefall muss dem Standesamt des Sterbe­or­tes spätestens am folgenden Werktag mitgeteilt werden, damit die Sterbe­ur­kunde ausge­stellt werden kann.
  • Beerdigung:
    Danach muß die Beerdigung unter Vorlage der Sterbe­ur­kunde bei dem Fried­hofs­be­trieb, Abteilung Bestat­tungs­we­sen, angemeldet werden. Bei diesem Amt wird eine Grabstätte zugewiesen bzw. kann eine erworben werden.
  • Testament:
    Ein vorge­fun­de­nes Testament sollte unver­züg­lich dem Nachlass­ge­richt (Amts­ge­richt) übergeben werden.
  • Bestat­tungs­in­sti­tut:
    Auf Wunsch übernimmt ein beauf­trag­tes Bestat­tungs­in­sti­tut alle Forma­li­tä­ten.
    Die Bestat­tungs­in­sti­tute in Karlsruhe sind Tag und Nacht telefo­nisch zu erreichen. Bitte entnehmen Sie die Telefon­num­mern dem örtlichen Telefon­buch oder den "Gelben Seiten" (Bran­chen­buch).

Wer muss informiert werden?

  • Standes­amt
  • Arbeit­ge­ber (ggf.)
  • Banken
  • Versi­che­run­gen
  • Versor­gungs­amt
  • Kranken­kas­se
  • Zusatz­ver­si­che­run­gen
  • Landes- oder Bundes­ver­si­che­rungs­an­stalt

Wenn Sie nicht in der Lage sind die Bestat­tungs­kos­ten selbst zu tragen:

Antrag auf Übernahme Bestattungskosten

 

Weiterführende Informationen

 
 

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