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Karlsruhe: Besondere Personengruppen

Testament

Ein Testament lässt sich relativ schnell und unkom­pli­ziert errichten - ob daheim oder beim Notar.

Eigen­hän­di­ges, öffent­li­ches oder gemein­schaft­li­ches Testa­ment?

Eigen­hän­di­ges Testament (privates Testament)

Das "Eigen­hän­dige Testament" ist die einfachste Art, seinen letzten Willen festzu­le­gen. Es muss von Ihnen selbst mit der Hand geschrie­ben und mit vollem Namen unter­zeich­net sein. Mit dem Computer oder der Schreib­ma­schine erstellte Testamente sind ungültig. Es muss klar erkennbar sein, wer das Testament erstellt hat. Neben dem Vor- und Zunamen dürfen auch Angaben zu Ort und Datum nicht fehlen.
Vorschrif­ten zur Aufbe­wah­rung gibt es nicht. Auf Nummer Sicher geht, wer das Testament gegen geringe Gebühr beim Amtsge­richt hinterlegt.
Wenn der letzte Wille nicht mehr gelten soll, kann das Testament jederzeit geändert werden.

Öffent­li­ches Testament (nota­ri­el­les Testament)

Ihr letzter Wille kann auch - gegen Gebühr - durch einen Notar verfasst und beurkundet werden. Der Notar ist dabei verpflich­tet, Sie über Form und Inhalt der Testa­ments­ur­kunde zu beraten. Der Notar gibt dieses "Öffent­li­che Testament" bei Gericht in Verwahrung. Im Gegensatz zum eigen­hän­di­gen Testament haben Sie jedoch die Gewähr, dass Ihr Testament klar und deutlich formu­liert ist.
Bei Abände­run­gen des Testaments fallen jeweils erneut Notar- und Gerichts­kos­ten an.
Man kann aber auch ein vormals notari­el­les Testament durch ein privates Testament ersetzen.

Gemein­schaft­li­ches Testament

Ehegatten können auch ein gemein­schaft­li­ches öffent­li­ches oder eigen­hän­di­ges Testament verfassen.

 

Weiterführende Informationen

Weitere Infor­ma­tio­nen erhalten Sie bei Recht­an­walts- und Notar­kanz­leien oder im Internet

Informationsmaterial

Erben und Vererben

Patientenverfügung

Betreuungsrecht, Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht

 

Zentrales Testa­ments­re­gis­ter


Es besteht die Möglich­keit, das Testament im Zentralen Testa­ments­re­gis­ter der Bundes­notar­kam­mer verwahren zu lassen. Dieses Register wird in jedem Sterbefall von Amts wegen auf vorhandene Testamente und andere erbfol­ge­re­le­van­ten Urkunden geprüft. Nachlass­ver­fah­ren können dadurch unter Umständen schneller durch­ge­führt werden. Öffent­li­che Testa­men­te (nota­ri­elle Testa­men­te) werden von vornherein amtlich verwahrt und damit automa­tisch vom Zentralen Testa­ments­re­gis­ter erfasst. Auch eigen­hän­di­ge Testamente können regis­triert werden. Dafür müssen diese jedoch in die amtliche Verwahrung beim Nachlass­ge­richt verbracht werden. Testamente, die zu Hause aufbe­wahrt werden, können nicht regis­triert werden. Von der Bundes­notar­kam­mer wird für die Regis­trie­rung eine einmalige Gebühr in Höhe von 15,00 Euro (Stand 03/2012) erhoben.

 

Kontaktdaten

Telefon: 0800 3550700
(kosten­los)

www.testamentsregister.de