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Karlsruhe: Besondere Personengruppen

Pflege in Heimen

Das Fortschrei­ten der Krankheit, aber auch die Erschöp­fung oder Er­kran­kung der pflegenden Angehö­ri­gen können dazu führen, dass die Versorgung eines Menschen mit Demenz zu Hause nicht mehr mög­lich ist. Demenziell erkrankte Menschen werden grund­sätz­lich in allen Senio­ren­pfle­ge­hei­men aufge­nom­men. Es sind ­durch­schnitt­lich circa 70 Prozent aller Heimbe­woh­ne­rin­nen und Heim­be­woh­ner in unter­schied­li­chen Schwe­re­gra­den an Demenz er­krankt.

Welche Konzep­tio­nen in den einzelnen Einrich­tun­gen ­ver­wirk­licht werden, kann bereits bei der Kontakt­auf­nah­me er­fragt werden.

Folgende Frage­stel­lun­gen können hilfreich sein:

  • Werden speziell auf demen­zi­elle Erkran­kun­gen geschul­te Fach­kräfte einge­setz­t?
  • Gibt es besondere Angebote für Menschen mit Demenz?
  • Gibt es zielgrup­pen­ge­rechte Bewegungs- und Auf­ent­halts­flä­chen?
  • Gibt es Möglich­kei­ten zur hauswirt­schaft­li­chen oder anderen häus­li­chen Betäti­gung?
  • Sind gesicherte Aufent­halts­mög­lich­kei­ten im Freien vor­han­den?
  • Wie wird bei Bedarf mit Hin- und Weglauf­ten­den­zen um­ge­gan­gen? Einige Einrich­tun­gen arbeiten zum Beispiel mit elek­tro­ni­schen Weglauf-Schutz­sys­te­men für Menschen mit Demenz.
  • Wird die Selbst­be­stim­mung der Bewoh­ne­rin­nen und Bewohner mit Demenz berück­sich­tig­t?
  • Wird mit Orien­tie­rungs­hil­fen gearbei­tet?
  • Gibt es ein bedarfs­ge­rech­tes Speisen­an­ge­bot und einen fle­xiblen Umgang mit Essens­zei­ten?
  • Inwieweit werden die Pflege­be­dürf­ti­gen und die Angehö­ri­gen ­be­tei­lig­t?

Einige Pflege­heime haben besondere geron­to­psych­ia­tri­sche oder geschlos­se­ne Wohn­be­rei­che einge­rich­tet.

 

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