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Karlsruhe: Besondere Personengruppen

Europäisches Filmfestival der Generationen

Lust mal wieder auszu­ge­hen?
Das Europäi­sche Filmfes­ti­val der Genera­tio­nen startet wie­der!

Bundes­weit bringt das Festival Filme zu Themen des Mitein­an­ders, des Älter­wer­dens und des gesell­schaft­li­chen Wandels auf die Lein­wand.Wir wollen Sie gerne einladen - zum Filmgenuss in ver­schie­de­nen Stadt­tei­len in Karlsruhe.

Wir vom Senio­ren­büro und Pflege­stütz­punkt freuen uns gemein­sam ­mit Koope­ra­ti­ons­part­ne­rin­nen und -partnern Filme aller Welt nach ­Karls­ruhe zu bringen. Diesmal sogar mit einem Open Air - warme Ja­cken also nicht vergessen! Von lustig bis besinnlich, von Spiel­film bis Dokumen­ta­tion ist alles dabei! Im Anschluss an den Film freuen wir uns auf einen spannenden Austausch mit Ihnen. Trotz Abstand und Hygie­ne­maß­nah­men werden wir mit Ihnen einen ­be­rei­chern­den Abend verbringen.

Unsere Veran­stal­tun­gen finden unter den dann gelten­den ­Co­rona-Schutz­maß­nah­men statt. Der Eintritt ist kostenfrei, Getränke sind vorhanden und nach jedem Film folgt ein Pu­bli­kums­ge­spräch. Da die Publi­kums­größe begrenzt ist, ist eine An­mel­dung erfor­der­lich.

Wir bitten um Voran­mel­dung per E-Mail unter senio­ren­bu­er­o@sjb.karlsruhe.de oder te­le­fo­nisch
unter 0721 133-5084.

E-Mail-Link zur Anmeldung

Happy Ending - Open Air

15. Oktober 2021, 20 Uhr
Kultur­kü­che Karlsruhe, Kaiser­straße 47, 76131 ­Karls­ruhe

Helle und Peter sind seit 50 Jahren mitein­an­der verhei­ra­tet. Ihr E­he­mann war immer ein Workaholic und brachte viel zu wenig Zeit für Helle und die Beziehung auf. Mit der Verrentung erhofft sich Helle, endlich einen gemein­sa­men Lebens­abend mit ihrem Partner ­ver­brin­gen zu können und sehnt sich nach Reisen. Doch als es so weit sein soll, verkündet ihr Peter, dass er von nun an als Wein­im­por­teur Karriere machen will und dafür das gesam­te Er­sparte der beiden in ein öster­rei­chi­sches Weingut gesteck­t hat. Helle fühlt sich gekränkt von seinem Egoismus und fordert, dass er seinen Plan wieder aufgibt. Doch statt­des­sen erhäl­t Helle den nächsten Schlag: Er will sich von ihr trennen. Für Helle bricht zunächst die Welt zusammen. Doch dann beginnt sie sich mit der neuen Situation zu arran­gie­ren und lernt
ihre eigenen Wünsche und Ziele zu verfolgen - was Peter ­zu­neh­mend beein­druckt.
Ein sensibel erzählter Film über eine Langzeitehe auf dem Prüf­stand.

Diskus­sion mit der Kultur­kü­che Karlsruhe.

In Koope­ra­tion mit Lobin e. V./Kultur­kü­che Karlsruhe.

The Farewell

20. Oktober 2021, 19 Uhr
Stepha­ni­en­bad Karlsruhe, Breite Straße 49a, 76135 ­Karls­ruhe

Als die in New York aufge­wach­sene Billi von ihren Eltern er­fährt, dass ihre geliebte Großmutter Nai Nai in China nicht mehr lange zu leben hat, entschließt sie sich in ihre alte Hei­mat zu reisen, um ihrer Oma beizu­ste­hen. Dort angekommen, muss sie erstaunt feststel­len, dass die Familie als Kollek­ti­v ­be­schließt, Nai Nai im Ungewissen zu lassen und ihr die tödli­che ­Krank­heit zu verschwei­gen. Sie soll ein möglichst unbeschwer­tes Le­ben haben und die Nähe der ganzen Familie spüren. Kurzer­han­d wird eine Spontan-Hochzeit mit Billis Cousin und dessen neuer Freun­din aus Japan organi­siert. Nai Nai ist nicht nur über den Besuch ihrer Lieblings­en­ke­lin Billi glücklich, sie blüht ­förm­lich auf bei der Organi­sa­tion der Hochzeits­vor­be­rei­tun­gen. Billi kommt mit diesem Lügen­ge­bilde zunächst nicht klar und ver­spürt ein schlechtes Gewissen. Doch nach und nach kommen ihr Zwei­fel und sie beginnt ihre Einstel­lung zu hinter­fra­gen.
Eine faszi­nie­rende Famili­en­ge­schichte, die ethische und kul­tu­relle Fragen über einen "guten" Umgang mit Sterben und Tod auf­wirft - ein kleines Filmjuwel aus China.

Diskus­sion mit Christine Ettwein-Friehs, Leitung Hospiz in Karls­ruhe.

In Koope­ra­tion mit der Matthäus-Paul-Gerhardt-Gemeinde.

Über Grenzen

27. Oktober 2021, 19 Uhr
Stepha­ni­en­bad Karlsruhe, Breite Straße 49a, 76135 ­Karls­ruhe

Mit 64 Jahren setzt sich Margot zum ersten Mal in ihrem Leben auf ein Motorrad und fährt los: von Hessen über Osteuropa nach ­Zen­trala­sien. Sie überquert dabei nicht nur die Grenzen von 18 Ländern, sondern auch die zwischen Menschen fremder Sprachen und Kul­tu­ren, und auch ihre eigenen: Ganz allein als ältere Frau un­ter­wegs auf einem kleinen Motorrad, über die Wolga und das Pamir-Gebirge, durch Tadschi­kis­tan und den Iran. Nach 117 Tagen und über 18.000 Kilometern kommt sie wieder zurück - vollge­pack­t ­mit faszi­nie­ren­den Erleb­nis­sen, Erfah­run­gen und Begeg­nun­gen. Und selbst Motor­rad­schä­den, Unfälle, Schnee­trei­ben und andere ­Wi­der­stände konnten sie nicht abhalten weiterzu­ma­chen. Denn sie erlebt, wie gut die Menschen noch sein können, wie sehr sie ein­an­der helfen, selbst völlig Fremden: "Ich bin losge­fah­ren um zu spüren, dass die Welt in Ordnung ist". Diese Erkennt­nis ­er­füllt sie mit Glück und Dankbar­keit und weckt in ihr die Sehn­sucht zu neuen Reisen.

Diskus­sion mit Dr. Elisabeth Zuber-Knost, Coachin.

In Koope­ra­tion mit der Matthäus-Paul-Gerhardt-Gemeinde.

Vergiss mein nicht

10. November 2021, 18 Uhr
Stadt­bi­blio­thek ­Karls­ruhe, Stände­haus­saal, Stände­haus­straße 2, 76133 ­Karls­ruhe

Der Filme­ma­cher David Sieveking nimmt uns mit auf eine sehr ­per­sön­li­che Reise seiner Familie. Seine Mutter Gretel leidet an schwe­rer Demenz. Um seinem Vater etwas Last von den Schultern zu nehmen, zieht er für einige Wochen wieder bei seinen Eltern ein, um seine Mutter zu pfl gen, während sein Vater Malte neue Kraft tankt. Dabei begleitet er die Pflege und das Leben seiner Mutter mit der Kamera. Trotz der Krankheit verliert sie nicht ihren Le­bens­mut und steckt damit auch ihn an. Durch ihre offene und ehr­li­che Art lernt David seine Mutter noch einmal ganz neu kennen.
Durch den Film setzt er ein Mosaik seiner Famili­en­ge­schich­te ­zu­sam­men, das als Dokumen­ta­tion einer Krankheit gedacht war und sich zu einem Liebesfilm entwi­ckelte.

Eine Veran­stal­tung von und Diskussion mit dem Netzwerk Demenz ­Karls­ru­he

Dancing Queens

19. November 2021, 18 Uhr
Bürger­zen­trum Daxlanden im Caritas-Senio­ren­zen­trum St. Valentin, Weidweg 1 c, 76189 Karlsruhe

Als die allein­le­bende Martha erfährt, dass sie Krebs hat, beschließt sie, in die Senio­ren­re­si­denz Sun Springs bei Phoenix zu ziehen. Sie will ihren Lebens­abend zurück­ge­zo­gen und in Ruhe ­ge­nie­ßen. Doch umgeben von Palmbäumen, Golfplät­zen und immer­zu ak­ti­ven Senio­ren­grup­pen fällt dies schwer, zumal ihre quirli­ge und redselige Nachbarin Sheryl ständig vor der Tür steht. Hinzu ­kommt, dass die Hausord­nung vorsieht, sich an Gruppen­ak­ti­vi­tä­ten zu beteiligen. Doch an Stelle von Bingo oder Aquajog­ging will sie lieber ihren Jugend­traum erfüllen und eine eigene Gruppe von Cheer­lea­dern gründen. Gemeinsam mit Sheryl finden sie weite­re ­Mit­strei­te­rin­nen, die mit großen Herzen und Lebens­wil­len ihren al­ters­be­ding­ten Einschrän­kun­gen trotzen. Anfangs noch belächel­t und verspottet, holen sie sich eine junge Trainerin, die sie auf ein großes Event vorbe­rei­ten hilft.
Eine unter­halt­same Komödie über ältere Frauen, die mit Hüft­schwung und Prothese gegen Alters­dis­kri­mi­nie­rung und Ju­gend­kult ankämpfen.

Diskus­sion mit Elvira Hauser, Quartiers­ma­na­ge­ment Daxlanden.

In Koope­ra­tion mit der Stadt­teil­ko­or­di­na­tion und dem Quar­tiers­ma­na­ge­ment Daxlanden.