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Karlsruhe: Besondere Personengruppen

Europäisches Filmfestival der Generationen

Wir freuen uns auf Sie!

Auch dieses Jahr ist Karlsruhe wieder beim Europäi­schen ­Film­fes­ti­val der Genera­tio­nen mit dabei! Das Festival bring­t ­bun­des­weit Filme zu den Themen Gesell­schaft­li­cher Zusam­men­hal­t und Klima, Alter und Demogra­fi­scher Wandel in unter­schied­lichs­te ­Städte und Gemeinden.

Sie haben Lust auf Film und Austausch? Sie sind neugierig auf das Programm und wollen einfach mal wieder "unter Leute"? Das bunte Filmpro­gramm vom Senio­ren­büro und Pflege­stütz­punkt bietet all dies! Wir vom Senio­ren­büro und Pflege­stütz­punkt freuen uns, mit verschie­de­nen Koope­ra­ti­ons­part­ne­rin­nen und -partnern fünf Filme aus verschie­de­nen europäi­schen Ländern mit ganz un­ter­schied­li­chen Schwer­punk­ten zu zeigen. Von lustig bis be­sinn­lich, von Spielfilm bis Dokumen­ta­tion ist alles dabei! Im An­schluss an den Film freuen wir uns auf den Austausch mit Ihnen.

Trotz Abstand und Hygie­ne­maß­nah­men werden wir mit Ihnen einen ­be­rei­chern­den Abend verbringen. Der Eintritt ist kostenfrei, Getränke sind vorhanden und nach jedem Film folgt ein Pu­bli­kums­ge­spräch. Da die Publi­kums­größe begrenzt ist, ist eine An­mel­dung erfor­der­lich.

Tele­fo­ni­sche Anmeldung über:
0721 133-5084 (Sekre­ta­riat Senio­ren­büro und Pflege­stütz­punk­t)

E-Mail-Link zur Anmeldung

Monsieur Pierre geht online

2. Oktober 2020, 17 Uhr
Bürger­zen­trum Daxlanden, Veran­stal­tungs­raum, Waidweg 1b-c

Pierre ist ein einsamer Witwer, der sich in seiner Pariser Woh­nung zurück­ge­zo­gen hat und mit privaten Filmauf­nah­men seiner ­ver­stor­be­nen Frau nachtrau­ert. Tochter Sylvie will, dass sich ihr Vater der Welt wieder öffnet und schenkt ihm einen Compu­ter ­mit Inter­ne­t­an­schluss. Als Lehrer engagiert sie Alex, den er­folg­lo­sen Autor und neuen Freund ihrer Tochter Juliette. Nur wi­der­wil­lig lässt sich der alte Griesgram auf den jungen, unmo­ti­vier­ten Lehrer und die digitale Welt ein. Doch als Pierre die neuen Möglich­kei­ten des Internet- Datings entdeckt, ist sein Le­bens­wil­len wieder entfacht. Unter dem Pseudonym des jungen A­lex und dank seiner verbalen Fähig­kei­ten gewinnt er das In­ter­esse der jungen Flora aus Brüssel. Als es zum Treffen ­kom­men soll, überredet er Alex, ihn zu vertreten. Es beginnt ein tur­bu­len­tes, amouröses Verwechs­lungs­spiel zwischen den Ge­schlech­tern und den Genera­tio­nen … Eine moderne Variante von Cyrano de Bergerac mit einem 83-jährigen Pierre Richard in Hoch­form.

Diskus­sion mit Elvira Hauser, Quartiers­ma­na­ge­rin

In Koope­ra­tion mit der Stadt­teil­ko­or­di­na­tion und dem Bür­ger­zen­trum Daxlanden

Unter­stützt durch das Minis­te­rium für Soziales und In­te­gra­tion aus Mitteln des Landes Baden-Württem­berg im Rahmen der Strategie "Quartier 2030 - Gemeinsam.Gestalten."

Zeit für Utopien

8. Oktober 2020, 18 Uhr
Stadt­bi­blio­thek Karlsruhe, Stände­haus­saal, Stände­haus­stra­ße 2

Die Dokumen­ta­tion präsen­tiert vier Initia­ti­ven, die für eine re­gio­nale und nachhal­tige Produk­ti­ons- und Lebensform stehen: Petra Wähning gründete in Bayern das Projekt "Soli­da­ri­sche ­Land­wirt­schaft", bei dem Verbrau­cher durch Monats­bei­trä­ge re­gio­nale landwirt­schaft­li­che Betriebe unter­stüt­zen. Noch um­fas­sen­der sind die Aktivi­tä­ten der Genos­sen­schaft "Hansa­lim" aus Südkorea, die 1,5 Millionen Menschen mit regionalen und bio­lo­gisch angebauten Lebens­mit­teln versorgt. Aus einem ­mehr­jäh­ri­gen Streik entstand 2016 in Südfrank­reich aus einer e­he­ma­li­gen Teefabrik von Unilver die Genos­sen­schaft "Scop-Ti", die ebenfalls bestrebt ist, nur noch regional zu produ­zie­ren. Anhand einer Goldmine in Uganda wird das Konzept von Fairpho­ne vor­ge­stellt, das ein nachhal­ti­ge­res Smartphone unter möglichst fai­ren Bedin­gun­gen vertreibt. Das Wohnpro­jekt "Kalk­brei­te" aus Zürich zeigt, wie man in einer Stadt energie­spa­rend und um­welt­freund­lich leben kann, ohne auf Komfort verzichten zu müssen. Ein Film, der Mut machen will und mit guten Beispie­len vor­an­geht.

Diskus­sion mit dem Landschafts­öko­lo­gen Markus Radke und Ver­tre­ter*in­nen von Fridays for Future

In Koope­ra­tion mit der Evange­li­schen Studie­ren­den­ge­mein­de ­Karls­ru­he

Die mit dem Bauch tanzen

15. Oktober 2020, 18 Uhr
Stadt­bi­blio­thek Karlsruhe, Stände­haus­saal, Stände­haus­stra­ße 2

Der alternde Körper ist ein Thema, das niemandem beson­der­s ­be­hagt, aber dem sich dennoch jeder eines Tages stellen muss. Besonders Frauen sehen sich mit Beginn ihrer Wechsel­jahre mit dem Klischee konfron­tiert, dass ein "Altern in Würde" ­gleich­be­deu­tend mit dem Verstecken des eigenen Körpers ist. Die Mutter der Regis­seu­rin Carolin Genreith sieht das jedoch anders. Einmal in der Woche legen sie und ihre Freun­din­nen alle ­Hem­mun­gen ab, ziehen sich bunte Kostüme an und lassen beim ­Bauch­tanz ihre Hüften kreisen. Die Tochter ist zunächst s­kep­tisch, lernt aber im Laufe ihrer Dokumen­ta­tion die Frauen und deren Lebens­mo­delle kennen und wertschät­zen. Dabei muss sie er­ken­nen, dass vielleicht eher sie als junge Frau lernen muss, ihr Körperbild zu überdenken. Die Dokumen­ta­tion gewann unter an­de­rem 2013 den Publi­kums­preis beim Festival des Deutschen ­Films in Ludwigs­ha­fen.

Diskus­sion mit Martina Weber und Lilo Fried, Bauch­tanz­gruppe El Amar der Turner­schaft Mühlburg

Romys Salon

22. Oktober 2020, 18 Uhr
Stadt­bi­blio­thek ­Karls­ruhe, Stände­haus­saal, Stände­haus­straße 2

Eigent­lich gefällt es Oma Stine gar nicht, dass sie nach der Schule auf ihre Enkelin Romy aufpassen muss. Schließ­lich muss sie noch einen Friseur­sa­lon schmeißen. Aber ihre frisch ­ge­schie­dene Tochter Margot hat auch zu arbeiten. So kommt Romy jeden Nachmittag in den Salon ihrer Oma und hilft etwas mit. Doch mit der Zeit bemerkt sie, dass mit ihrer Großmutter etwas ­nicht stimmt. Die Kasse stimmt nicht mehr und Stine beginnt plötz­lich auf dänisch von ihrer Kindheit zu erzählen. Romy schlüpft zunehmend in die Rolle der Verbün­de­ten und versucht, den Friseur­sa­lon am Laufen zu halten. Doch als die Demenz der Groß­mut­ter fortschrei­tet, können sie die Krankheit nicht mehr vor Romys Eltern geheim­hal­ten. Der Gang ins Pflegeheim scheint u­n­aus­weich­lich. Doch Romy schmiedet für ihre liebge­won­nene Oma Stine einen eigenen Plan …Der nieder­län­di­sche Kinofilm aus dem Jahr 2019 erzählt eine warmher­zige Oma-Enkelin-Geschichte über ­De­menz und die Sorge und Mitver­ant­wor­tung zwischen den Ge­ne­ra­tio­nen.

Eine Veran­stal­tung von und Diskussion mit dem Netzwerk Demenz ­Karls­ru­he

Britt-Marie war hier

29. Oktober 2020, 19 Uhr
Kinder- und Jugendhaus WEST, Linden­al­lee 10

Es ist niemals zu spät, ein neues Leben zu beginnen: Als ihre Ehe nach 40 Jahren zerbricht, räumt Britt-Marie mit über 60 Jahren nicht nur mit ihrem bisherigen Leben als biedere Ehe- und H­aus­frau auf, sondern wagt einen völligen Neustart: Sie verlässt ­die Stadt und zieht aufs Land, um dort als Betreuerin eines Ju­gend­zen­trums zu arbeiten. Doch weiß sie nicht, dass sie auch eine erfolglose Jugend­fuß­ball­mann­schaft trainieren soll. Das stellt die eher kontakt­scheue Britt-Marie vor große Her­aus­for­de­run­gen, da sie bislang weder mit Jugend­li­chen zu tun hatte, noch Ahnung von Fußball hat. Aber aufgeben gibt's nicht, sondern anpacken und das Beste aus der Situation machen. Und mit dieser Lebens­weise entdeckt sie nicht nur an sich neue Seiten und Talente, sondern belebt auch die Mannschaft und die Dorf­be­woh­ner. Nach seinem Bestseller "Ein Mann namens Ove" ist diese charmante Komödie die weibliche Antwort des schwe­di­schen Er­folgs­au­tors Fredrik Backman.

Diskus­sion mit dem Team des Kinder- und Jugend­hau­ses WEST

In Koope­ra­tion mit der Stadt­teil­ko­or­di­na­tion und dem kjh WEST Dax­lan­den

Unter­stützt durch das Minis­te­rium für Soziales und In­te­gra­tion aus Mitteln des Landes Baden-Württem­berg im Rahmen der Strategie "Quartier 2030 - Gemeinsam.Gestalten."