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Karlsruhe: Informationen zur Barrierefreiheit

Beförderungsdienst für Schwerstbehinderte

Faltblatt und Einlegeblatt


Beförderungsdienst für Schwerstbehinderte (PDF, 576 KB)

Einlegeblatt Einkommenzgrenze (PDF, 49 KB)

Antragsstellung


Der Antrag ist je nach Wohnsitz zu richten an:

Sozial- und
Jugend­be­hörde
(Rathaus-West)
Kaise­r­al­lee 4
76133 Karlsruhe
A-K Telefon: 0721 133-5943
L-Z Telefon: 0721 133-5771

Stadtamt Durlach,
Jugend und Soziales (Rathaus Durlach)
Pfinz­tal­straße 33,
76227 Karlsruhe
A-Z Telefon: 0721 133-1964

Persön­li­che Antrag­stel­lung nur nach Termin­ver­ein­ba­rung.
 

Berechtigter Personenkreis

Schwerst­be­hin­derte Menschen, die im Stadtkreis Karlsruhe wohnen und die auf Grund der Art und Schwere ihrer Behin­de­rung auf Dauer nicht in der Lage sind, den öffent­li­chen Perso­nen­nah­ver­kehr zu nutzen.

Voraus­set­zun­gen

  • Merkzei­chen aG oder Bl im Schwer­be­hin­der­ten­aus­weis oder
  • Pflege­stufe II oder III

Einkom­mens­gren­ze

Bei der Antrags­stel­lung auf Übernahme der Fahrt­kos­ten wird geprüft, ob der/die schwerst­be­hin­derte Person sich an den Kosten beteiligen muss. Bei Überschrei­tung der Einkom­mens­grenze wird ein Kosten­bei­trag von bis zu 60 Euro jährlich erhoben. Nähere Infor­ma­tio­nen zur Berech­nung der Einkom­mens­grenze entnehmen Sie bitte dem PDF (Einle­ge­blatt Einkom­mens­gren­ze) das in der rechten Spalte zum herun­ter­la­den zur Verfügung steht.

Umfang der Beför­de­rung

  • pro Quartal max. 50 Fahrten, wobei Hin- und Rückfahrt als zwei Fahrten gelten,
  • Fahrten innerhalb des Stadt­ge­bie­tes Karlsruhe,
  • Fahrten in unmit­tel­bar angren­zen­de Gemeinden,
  • nur zur Teilnahme am gesell­schaft­li­chen und kultu­rel­len Leben (Verwand­ten- und Bekann­ten­be­su­che, Besuche kultu­rel­ler, geselliger, kirch­li­cher und sport­li­cher Veran­stal­tun­gen, Fahrten zu Behörden und zum Einkaufen u. a.),
  • mit der TAN-Liste dürfen keine Fahrten zu Ärzten, zur Therapie, zur Tages­pflege, für Wohn- und Pflege­hei­m­aus­flüge, zur Schule, zum Studien-, Ausbil­dungs- oder Arbeits­platz oder zu Rehabi­li­ta­ti­ons­maß­nah­men durch­ge­führt werden, weil dafür andere Kosten­trä­ger zuständig sind.

Begleit­per­so­nen

Angehörige und andere Begleit­per­so­nen werden im Rahmen des Platz­an­ge­bo­tes kostenlos befördert.

Fahrbe­reit­schaft

Die Beför­de­rungs­un­ter­neh­men setzen Taxen/PKWs und Spezi­al­fahr­zeu­ge (Befes­ti­gungs­vor­rich­tung für Rollstühle und teilweise mit einem Schwenk­lift bzw. Rampen ausge­stat­tet) ein. Mit diesen Fahrzeu­gen gewähr­leis­ten die Unter­neh­men eine 24-Stunden-Fahrbe­reit­schaft. Die Beför­de­rungs­art muss bei Antrag­stel­lung bereits festgelegt werden. Durch recht­zei­tige Anfor­de­rung des Beför­de­rungs­un­ter­neh­mens werden längere Warte­zei­ten vermieden.

Nachweis der Berech­ti­gung

Zur unent­gelt­li­chen Beför­de­rung ist eine persön­li­che TAN-Liste erfor­der­lich. Sie dient - in Verbindung mit einem persön­li­chen Licht­bild­aus­weis - gegenüber dem Personal der Beför­de­rungs­un­ter­neh­men als Nachweis für die unent­gelt­li­che Beför­de­rung und zur Abrech­nung der Fahrten. Verloren gegangene TAN-Listen werden gegen eine Gebühr von 10 Euro ersetzt.

Für den Antrag sind Nachweise vorzulegen über

  • Pflege­stufe II bzw. III oder der Schwer­be­hin­der­ten­aus­weis mit Merkzei­chen aG oder Bl,
  • die wirtschaft­li­chen Verhält­nisse der schwerst­be­hin­der­ten Person und seiner Familie (Einkom­mens­nach­weise, Mietbe­schei­ni­gung u. Ä.)

Antrag­stel­lung

Bevor der Beför­de­rungs­dienst genutzt werden kann, muss ein Antrag auf Teilnah­me­be­rech­ti­gung gestellt werden.