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Karlsruhe: Leben und Arbeiten

Kinderschutz

 

Die Bedeutung des Schutzes von Kindern vor Gewalt und Vernach­läs­si­gung und die gemeinsame Verant­wor­tung von Eltern sowie des familiärem und sozialem Umfeld und der Gesell­schaft sind gewachsen.

Kinder­schutz beginnt bereits mit den Frühen Hilfen (in Karlsruhe Frühe Präven­tion) um Kindern einen guten Start ins Leben zu ermög­li­chen. Wirkungs­vol­ler Kinder- und Jugend­schutz stellt hohe Anfor­de­run­gen an alle, die Kontakt zu Kindern und Jugend­li­chen haben, nicht nur an Eltern, sondern auch an Verwandte, pädago­gi­sche Fachkräf­te und Verant­wort­li­che in der Jugend­hilfe und Politik.

Bürge­rin­nen und Bürger

Sind Sie in Sorge um ein Kind, weil es von körper­li­cher, seelischer oder sexueller Gewalt, Gewalt zwischen Eltern (häus­li­cher Gewalt), Vernach­läs­si­gung oder materi­el­ler Not betroffen ist, dann wenden Sie sich bitte an den Sozialen Dienst oder die jeweiligen Ansprech­per­so­nen bei der Sozial- und Jugend­be­hörde der Stadt Karlsruhe. Die Abtei­lun­gen der öffent­li­chen Jugend­hilfe finden Sie unter den entspre­chen­den Stich­wor­ten und Beratungs­stel­len.

Eltern

Eltern, die sich in akuter Notlage befinden, sich um ihre Kinder sorgen oder ihre Kinder eventuell selbst gefährden, finden beim Sozialen Dienst Fachkräfte, die unmit­tel­bar helfen können. Außerhalb der regulären Arbeits­zeit, auch nachts und am Wochenende, können Sie sich an die Polizei oder das Kinder- und Jugend­hil­fe­zen­trum wenden, um Mädchen und Jungen in Obhut zu geben.

Kinder und Jugend­li­che

Kinder und Jugend­li­che können sich auch eigen­stän­dig an den Sozialen Dienst, die Polizei oder das Kinder- und Jugend­hil­fe­zen­trum wenden.

Fachleute

Dem Kinder­schutz sind alle öffent­li­chen und freien Träger der Jugend­hilfe so wie alle weiteren Personen und Berufs­grup­pen, die haupt- oder ehren­amt­lich mit Kindern und Jugend­li­chen zu tun haben, verpflich­tet. Grundlage bildet unter anderem das Bundes­kin­der­schutz­ge­setz (BKiSchG). Dieser Verpflich­tung wird allerdings auch ein Anspruch auf Beratung gegen­über­ge­stellt, der durch "insoweit erfahrene Fachkräfte (ieF)" geleistet werden kann.

Karlsruher Jugend­hil­fe­ein­rich­tun­gen, die über keine eigene "insoweit erfahrene Fachkraft" zum Kinder­schutz verfügen, können sich an die im Infor­ma­ti­ons­blatt genannten Fachleute wenden. Sie erhalten Infor­ma­tion und Unter­stüt­zung bei der Einschät­zung einer vermu­te­ten Kindes­wohl­ge­fähr­dung.

Eine träger­über­grei­fende Arbeits­gruppe unter Leitung des Jugend­am­tes steuert die Verbes­se­rung der Angebote in Karlsruhe, der Fortbil­dungs­an­ge­bote, die Vernet­zung und Koope­ra­tion und vermittelt weitere Infor­ma­tio­nen.