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Karlsruhe: Leben und Arbeiten

Leitbild und Zielsetzung

Leitbild

Das Präven­ti­ons­büro der Stadt Karlsruhe sieht Prävention nicht als Einzel­maß­nahme, sondern als eine konti­nu­ier­li­che Entwick­lung ­ge­rade auch im Kontext Schule - über alle Klassen­stu­fen und somit auch über alle Leben­s­pha­sen der Kinder und Jugend­li­chen.

Präven­tion erfordert konzep­tio­nel­les Denken und Handeln. Sie muss im Rahmen eines Gesamt­kon­zepts, welches an jede Schule an­ge­passt wird, gelebt werden und kann nicht nur punktuell und s­e­lek­tiv statt­fin­den.

Hierbei soll eine Konsum­ver­ein­ba­rung "Stufen­plan - zum Vorge­hen ­bei Sucht­mit­tel­kon­sum an der Schule" als wichtiger Teil eines ­sucht­prä­ven­ti­ven Konzepts in der Schule helfen. Ergänzend dazu gibt es weitere Bausteine und Methoden zur Erwei­te­rung des Ge­samt­kon­zepts.

Das Präven­ti­ons­büro möchte die Entwick­lung schuli­scher ­Ge­samt­prä­ven­ti­ons­kon­zepte fördern und deren Erarbei­tung un­ter­stüt­zen. Schulen können in vielerlei Hinsicht davon pro­fi­tie­ren, da sie durch die Präven­ti­ons­ar­beit zu einem ­sta­bi­len, perso­ne­nun­ge­bun­de­nen und handlungs­si­che­ren System wird.

Ziel­set­zung

Gezielte Maßnahmen der Prävention sollen Kinder und Jugend­li­che da­vor bewahren, durch Missbrauch von Sucht­mit­teln in eine ­Ab­hän­gig­keit zu geraten. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Auf­klä­rung. Nur wer ein Sucht­mit­tel oder ein bestimm­tes ­Ver­hal­ten einzu­schät­zen weiß, kann sich in konfron­tie­ren­den ­Si­tua­tio­nen dement­spre­chend verhalten.

Unter­schei­dungs­merk­male präven­ti­ver Maßnahmen

Präven­tion ist Bestand­teil der Gesund­heits­för­de­rung mit dem Ziel der Verhin­de­rung von unerwünsch­ten Auswir­kun­gen durch Förde­rung von Ressourcen.

Präven­tion bezieht sich einerseits auf den Einzelnen, der be­fä­higt werden soll sein Gesund­heits­po­ten­tial zu entfalten, ande­rer­seits auf Staat und Gesell­schaft, die die Rah­men­be­din­gun­gen für Gesund­heits­för­de­rung und Präven­tion ­ver­bes­sern und die Einrich­tun­gen im Gesund­heits­we­sen neu ori­en­tie­ren sollen, um gesund­heit­li­che Ungleich­hei­ten zu ver­rin­gern.

  • Verhält­nisprä­ven­tion setzt an den Lebens­be­din­gun­gen an.
  • Verhal­ten­sprä­ven­tion setzt dagegen am mensch­li­chen Verhal­ten an.
  • Univer­selle Prävention bezieht sich auf alle Individuen.
  • Selektive Prävention setzt bei einer besonderen Risiko­grup­pe an.
  • Indizierte Prävention wird bei Gruppen mit Störungs­merk­ma­len an­ge­wandt.