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Karlsruhe: Psychologische Beratungsstellen Ost und West

Grundsätze unserer Arbeit

Foto magele-picture/stock.adobe.com


Die psycho­lo­gi­sche Beratung soll zur Selbst­hil­fe motivieren und befähigen. Vorhandene Ressourcen werden mobili­siert und unter Berück­sich­ti­gung des gesamten Famili­en­kon­tex­tes zur Problem­lö­sung eingesetzt. Die sozialen und kultu­rel­len Eigenarten der Ratsu­chen­den werden dabei ebenso berück­sich­tigt wie die unter­schied­li­chen Lebens­la­gen von Mädchen und Jungen.

Unsere Beratung ist als Angebot konzipiert, das freiwil­lig in Anspruch genommen wird. Wir verstehen uns als Dienst­leis­tungs­ein­rich­tung, die ihre Angebote am Bedarf der Karlsruher Familien ausrichtet: dies bedeutet zum Beispiel flexible Termi­n­ab­spra­che mit den Ratsu­chen­den, geringe Warte­zei­ten, wöchent­lich offene Sprech­stun­den,Gruppen­an­ge­bote für Eltern und Kinder je nach Problem­lage, fallüber­grei­fende und fallbe­zo­gene Zusam­men­ar­beit mit anderen Einrich­tun­gen mit Einver­ständ­nis der Ratsu­chen­den. In jedem Fall gehen wir von der Autonomie der Ratsu­chen­den aus.

Unsere Beratung ist absolut vertrau­lich. Sie ist kostenfrei und kann auch anonym in Anspruch genommen werden.


Für wen sind wir da?

Der dreijäh­rige M. ist vor kurzem in den Kinder­gar­ten gekommen. Die Eltern befürchten, daß er sich dort nicht einleben kann, da M. zu Hause häufig provoziert und sich an keine Regeln hält. Die Mutter muss ihn ständig im Auge haben, weil er sonst alles mögliche anstellt. Der ältere Bruder läßt in der Schule nach. Die Eltern haben oft Streit wegen ihres Sohnes. Auch die Erzieherin wünscht sich Beratung.

Die Eltern S. haben sich vor einiger Zeit getrennt, die beiden Töchter sind nach den Besuchen beim Vater der Mutter gegenüber aufsässig. Manchmal möchten sie ihren Vater nicht besuchen. Die Eltern werfen sich gegen­sei­tig vor, die Kinder zu beein­flus­sen.

R. haut immer wieder mal von der Schule ab. Von der Mutter lässt er sich nichts mehr sagen, mit seinen Freunden hat er in letzter Zeit ständig Krach. Der Stiefvater hat ihn sich neulich vorge­knöpft.

Familie A. lebt seit einem Jahr in Deutsch­land. Mit der ältesten Tochter gibt es Ausein­an­der­set­zun­gen, weil sie häufig abends weggehen möchte. Die Eltern befürchten, dass sie abgleitet.

A. fühlt sich in der Schule ausge­grenzt. Sie verbringt viel Zeit mit Tagträumen. Zuhause sitzt sie am liebsten vor dem PC oder schaut fern. Mit ihrem Freund klappt es auch nicht so recht.

 

Wann sind wir Ihre
Ansprech­per­so­nen?

Bei Problemen im Gefühls­be­reich,
wie Ängste, mangeln­des Selbst­ver­trauen, Stimmungs­schwan­kun­gen, depressive Stimmungen, selbst­ver­let­zen­des Verhalten, usw.

Bei Problemen im sozialen Bereich,
wie Rückzugs­ver­hal­ten, aggres­si­ves Verhalten, Lügen, Stehlen, unange­mes­se­nes Sozial­ver­hal­ten, Kontakt­stö­run­gen, Mobbing, usw.

Bei Auffäl­lig­kei­ten im Leistungs­be­reich,
wie Aufmerk­sam­keits- oder Teilleis­tungs­stö­run­gen, Leistungs­ver­wei­ge­rung, Entwick­lungs­ver­zö­ge­run­gen, usw.

Bei Störungen im Körper­be­reich,
wie Kopfschmer­zen, Bauchweh, Einnässen, Essstö­run­gen, Auffäl­lig­kei­ten in Grob- oder Feinmo­to­rik, usw.

Bei Schwie­rig­kei­ten im familiären Bereich,
wie bei verän­der­ten Famili­en­kon­stel­la­tio­nen wie Trennung oder Scheidung, Allein­er­zie­hen­den und Stief­fa­mi­lien, nach Migration oder Umsiedlung, bei unter­schied­li­chem kultu­rel­len Hinter­grund, bei Geschwis­ter­kon­flik­ten, in der Pubertät, Bezie­hungs­pro­ble­men, Kommu­ni­ka­ti­ons­pro­ble­men, Unsicher­heit oder Uneinig­keit in der Erziehung.