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Karlsruhe: Kinderbüro

Weltkindertag in Deutschland

Der offizielle Weltkin­der­tag in Deutsch­land ist der 20. September. Alle Kinder- und Jugend­or­ga­ni­sa­tio­nen nutzen den Tag, um mit Demons­tra­tio­nen, Festen und anderen Veran­stal­tun­gen auf die Lage der Kinder aufmerksam zu machen.
Seit dem ersten Weltkin­der­tag hat sich die Lage der Kinder weltweit verbessert. So sind 80 Prozent aller Kinder heute durch Impfungen gegen Krank­hei­ten wie Kinder­läh­mung, Tuber­ku­lose, Masern, Tetanus und Diphtherie geschützt. Die Kinders­terb­lich­keit hat sich in den letzten 30 Jahren halbiert. Und noch nie gingen so viele Kinder zur Schule wie heute.

Es bleibt viel zu tun
Dennoch bleibt viel zu tun. Fast ein Drittel der weltweit rund 2,1 Milliarden Kinder und Jugend­li­chen wächst in extremer Armut auf. Noch immer sterben knapp elf Millionen Kinder, bevor sie das fünfte Lebensjahr vollendet haben, die meisten an vermeid­ba­ren Krank­hei­ten wie Masern oder Durchfall. 246 Millionen Mädchen und Jungen zwischen fünf und 17 Jahren schuften für Hunger­löhne, um das Überleben ihrer Familie zu sichern.

Der Weltkin­der­tag soll deshalb die Regie­run­gen an ihre Pflicht erinnern, Kindern unabhängig von ihrer Herkunft ein menschen­wür­di­ges Leben zu ermög­li­chen. Seit der Verab­schie­dung der UN-Kinder­rechts­kon­ven­tion am 20. November 1989, die von allen Ländern mit Ausnahme Somalias und der USA ratifi­ziert wurde, ist dieses Recht auf Grund­ver­sor­gung völker­recht­lich verbind­lich festge­schrie­ben.

 


Die Geschichte des Weltkindertags

1954 gab das Weltkinder­hilfs­werk der Vereinten Nationen eine Empfehlung heraus, der zufolge jeder Staat einen Tag zum so genannten Weltkin­der­tag (Universal Children's Day) erklären sollte. Damit sollte ein weltweites Zeichen für Kinder­rech­te gesetzt werden.