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Karlsruhe: Kinderbüro

Mobil zum Ziel


Informationsmaterial


Flyer Mobil zum Ziel (PDF, 2.21 MB)


Faltblatt Elternhaltestelle


Infokit Elternhaltestelle (PDF, 1.79 MB)

Faltblatt Elternhaltestelle (PDF, 1.98 MB)

Weitere Angebote und Infor­ma­tio­nen von verschie­de­nen Ämtern und Ver­bän­den finden Sie in diesem Flyer.

 

Ohne Auto in Schule und Kindergarten

Wir alle erleben es täglich auf den Straßen: Immer mehr Menschen ­be­we­gen sich mit dem Auto fort - auch unsere Kinder. Sie werden von den Eltern zur Oma, zur Musik­schule, zum Kinder­gar­ten und zur Schule gefahren. Oft liegen diese Ziele dabei nur wenige ­Stra­ßen entfernt und die Kinder können die Wege selbstän­dig ­be­wäl­ti­gen.

Diese "Eltern­ta­xis" gefährden nicht nur die Verkehrs­si­cher­heit ­der Kinder, sondern sie bremsen vor allem die Entwick­lung der Mo­to­rik, die Förderung der Gesundheit und die Selbstän­dig­keit ­der Kinder.

Zahlen und Fakten

Die Weltge­sund­heits­or­ga­ni­sa­tion WHO hat bereits vor rund zehn Jah­ren in einer Studie festge­stellt, dass durch die Beför­de­rung ­der Kinder im Auto zur Schule Defizite im Bereich Motorik und Sen­so­mo­to­rik entstehen. Demnach haben bereits 40 % der Kinder ­Kreis­lauf­be­schwer­den, die Fitness nimmt bei gleich­zei­ti­gem An­stei­gen von Überge­wicht stetig ab. Zudem fehlen Kindern wich­tige Sozia­ler­fah­run­gen, zum Beispiel der Austausch mit Schul­freun­din­nen und Schul­freun­den auf dem Weg zur Schule.

Aktuelle wissen­schaft­li­che Unter­su­chun­gen haben gezeigt, dass ­be­reits 15 Minuten Schulweg die Hälfte der für Kinder ­emp­foh­le­nen Tages­min­dest­menge an Bewegung abdecken könnten.

Die Vorteile der eigen­stän­di­gen Fortbe­we­gung liegen auf der Hand: Selbstän­dig­keit, Selbst­ver­trauen und Gesundheit des Kindes wer­den geför­der­t!

Das Kind erhält die Möglich­keit:

  • Seinen kindlichen Lebens- und Streifraum direkt und hautnah und nicht durch die Autoscheibe zu erleben.
  • Eigene Erfah­run­gen zu sammeln und soziale Kontakte zu knüpfen.

Kinder brauchen Bewegungs­an­reize. Probieren Sie die nach­fol­gen­den Anregungen doch einfach mal aus. Wenn Sie Ihr Kind schon früh an diese eigen­stän­dige Mobilität gewöhnen, können Sie die Weichen für ein gesundes Mobili­täts­ver­hal­ten im Jugend- und Er­wach­se­nen­al­ter legen.

So können Sie die Alltagsmobilität Ihrer Kinder unterstützen

  • Kinder orien­tie­ren sich am Verhalten der Eltern!
  • Seien Sie Vorbild in der Wahl des Verkehrs­mit­tels und lassen Sie das Auto öfter stehen, auch wenn es regnet.
  • Bewegen Sie sich mit Ihren Kindern so oft es geht zu Fuß oder mit dem Fahrrad.
  • Üben Sie den Fußweg zur Schule und in den Kinder­gar­ten ­ge­mein­sam mit Ihren Kindern. Die Schul­weg­pläne der Stadt­ ­Karls­ruhe können Sie dabei unter­stüt­zen.
  • Planen Sie ausrei­chend Zeit für die Wege Ihres Kindes ein.
  • Bilden Sie Laufge­mein­schaf­ten in Ihrer Nachbar­schaft oder ­nut­zen Sie bestehende Angebote wie die Peditram.
  • Organi­sie­ren Sie Kinder­ge­burts­tage als Entde­ckungs­tou­ren ­durch den Stadtteil. Der Kinder­stadt­plan hilft den Kindern bei der Orien­tie­rung.
  • Planen Sie Famili­en­aus­flüge mit dem Fahrrad und mit öf­fent­li­chen Verkehrs­mit­teln. Ausflugs­tipps dazu erhalten Sie beim Karlsruher Verkehrs­ver­bund unter

www.kvv.de