Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt.

Karlsruhe: Kinderbüro

Die Umsetzung des

72a


Umsetzung in Karlsruhe

Die insbe­son­dere Anfang 2010 bundesweit bekannt gewordenen Vorfälle von sexuellem Missbrauch in Insti­tu­tio­nen wie Schulen und Heimen hatten zur Folge, dass umfassende Maßnahmen zur Prävention in diesem Bereich getroffen wurden. Auch gesetz­li­che Verän­de­run­gen wie das Bundes­kin­der­schutz­ge­setz gehören dazu und werden seit 2012 schritt­weise umgesetzt.

In diesem Zusam­men­hang trifft das Jugendamt Verein­ba­run­gen mit Trägern der freien Jugend­hil­fe ("freie Träger"), um dadurch sicher­zu­stel­len, dass bei diesen keine Personen in der Betreuung, Beauf­sich­ti­gung, Erziehung und Ausbildung von Kindern und Jugend­li­chen eingesetzt werden, die einschlä­gig vorbe­straft sind.

Auch neben- und ehren­amt­lich Tätige sind von dieser Regelung betroffen.

Da den Verant­wort­li­chen des Jugend­am­tes klar ist, dass die "§-72a (4)-Umsetzung" in der Regel von ehren­amt­lich Tätigen geleistet werden muss, ist man bestrebt, den Umfang und Aufwand in einem verträg­li­chen Rahmen zu halten und größt­mög­li­che Unter­stüt­zung zu bieten.

So gibt es zum Beispiel bereits eine mit Vertre­tun­gen der freien Träger abgestimmte Basis-Verein­ba­rung (siehe rechte Spalte "Arbeits­hil­fen und Infos"), die an die Gegeben­hei­ten der einzelnen freien Träger indivi­du­ell angepasst werden kann.

Der "Leitfaden für Träger der freien Jugend­hil­fe" erklärt das Vorgehen und gibt weiter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen zu einzelnen Verein­ba­rungs­in­hal­ten.

Die notwen­di­gen Dokumente zur Umsetzung beim freien Träger stehen unter "Arbeits­hil­fen und Infor­ma­tio­nen" zum download zur Verfügung.

 

Arbeitshilfen und Infos