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Karlsruhe: Kinderbüro

Kinder- und Jugendschutz im Überblick

Gesetz­li­cher Kinder- und Jugend­schutz

Zur Kontrolle all jener, die die Interessen junger Menschen den Ge­set­zen des Marktes unter­ord­nen oder die Kinder und Jugend­li­che in ihrer körper­li­chen, psychi­schen und geistigen Entwick­lung ­ge­fähr­den und schädigen, existieren sinnvoll Gesetze. Jugend­schutz engagiert sich mit Nachdruck für die Einhal­tung ­be­ste­hen­der Gesetze und setzt sich dort, wo es notwendig ist, auch für Geset­zes­über­ar­bei­tun­gen und -ergän­zun­gen ein. Der re­strek­tive gesetz­li­che Kinder- und Jugend­schutz richtet sich pri­mär an Erwachsene, Gewer­be­trei­bende und an Insti­tu­tio­nen.

Erzie­he­ri­scher Kinder- und Jugend­schutz

Der erzie­he­ri­sche, präventive Kinder- und Jugend­schutz nach §14 SGB VIII ist ein zentrales Aufga­ben­feld des Jugend­schut­zes. Zu den Zielgrup­pen zählen Kinder, Jugend­li­che und Erwachsene, wie auch Eltern und pädago­gi­sche Fachkräfte in Jugend­hilfe und Schule. Die breite Öffent­lich­keit soll ebenfalls für Aspekte des Kinder.- und Jugend­schut­zes sensi­bi­li­siert werden (allge­mei­ne Öf­fent­lich­keits- und Aufklä­rungs­ar­beit.

Struk­tu­rel­ler Kinder- und Jugend­schutz

Umwelt­po­li­tik, Verkehrs­po­li­tik, Städte­pla­nung und Wohnstruk­tu­ren ­be­rück­sich­ti­gen die Interessen und Bedürf­nisse von Kindern und Ju­gend­li­chen oft nur unzurei­chend. Hier übernimmt der Kinder- und Jugend­schutz eine Anwalts­funk­tion für eine kindge­rech­te ­Ver­kehrs- und Städte­pla­nung mit famili­en­freund­li­chen Wohn­ver­hält­nis­sen und der Vermeidung von Umwelt­be­las­tun­gen. Das En­ga­ge­ment für Parti­zi­pa­tion und die Umsetzung von Kinder­rech­ten ­ge­hört ebenfalls dazu. Mehr dazu finden Sie bei uns im Sach­ge­biet der Kinder­in­ter­es­sen­ver­tre­tung.

Jugend­me­dien­schutz

Ziel des restrik­ti­ven Jugend­me­dien­schut­zes ist es, Medien- und Me­dien­in­halte auf ein mögliches Gefähr­dungs­po­ten­zial für Kinder und Jugend­li­che zu prüfen und zu beurteilen. Auch die Regelung ­der öffent­li­chen Verbrei­tung ist Aufgabe des Ju­gend­me­dien­schut­zes: z. B. durch die Alter­s­kenn­zei­chen auf Filmen und Compu­ter­spie­len oder Alter­sein­stu­fun­gen für TV-Sende­zei­ten.
Mit der Reform des Jugend­schutz­ge­set­zes sind zum 1. Mai 2021 neue Regelungen für den Kinder- und Jugend­me­dien­schutz in Kraft ­ge­tre­ten. Das Gesetz zielt auf drei Bereiche: Schutz, Orien­tie­rung und Durch­set­zung. Im Wesent­li­chen geht es dabei um den Schutz von Kindern und Jugend­li­chen vor Risiken, denen sie durch das Internet begegnen. Ziel ist es, ihnen eine un­be­schwerte Teilhabe zu ermög­li­chen.
Dazu infor­mie­ren wir Sie gerne im Rahmen einer ­Ver­an­stal­tung.
(Quelle: Aktion Jugend­schutz Baden-Württem­berg "Was ist Ju­gend­schutz?" und "Jugend­me­dien­schutz")