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Karlsruhe: Kinderbüro

Kinderfreundlichkeitspreis 2015


 

Preisträgerinnen und Preisträger, Kinderjury, Laudator Alain Blondell, Bürgemeister Martin Lenz und Claudia Schäfer, Karlsruher Bündnis für Familie

Zehnter Karlsruher Kinder­freund­lich­keits­preis verliehen


Zum zehnten Mal hat das Karlsruher Bündnis für Familie im Jubez am Kronen­platz den Kinder­freund­lich­keits­preis verliehen. Eine Jury, bestehend aus zehn Kindern und Jugend­li­chen im Alter von acht bis 17 Jahren, verkün­de­te die diesjäh­ri­gen Preis­trä­ge­rin­nen und Preis­trä­ger aus den 17 vorge­schla­ge­nen Personen, Vereinen, Intiativen und Insti­tu­tio­nen.

Kinderjury

Kinderjury

Der erste Preis, ausge­stat­tet mit einem Preisgeld von 500 Euro, ging an die Karls­ru­her Schach­freunde 1853 e. V. mit ihrer Jugend­lei­te­rin Kristin Wodzinski.

Besonders preis­wür­dig war für die Jury die hervor­ra­gen­de Kinder- und Jugend­ar­beit des Vereins. Um die 80 Kinder und Jugend­li­che werden aktuell durch die Jugend­ar­beit des Vereins vom Schach­spie­len begeistert und erzielen große Erfolge. Die Traine­rin­nen und Trainer bieten den Kindern und Jugend­li­chen nicht nur wöchent­li­che Trainings, sondern auch immer wieder abwechs­lungs­rei­che Aktionen an, um den Zusam­men­halt des Teams zu fördern.

Die Abteilung Verkehrs­len­kung des Tiefbau­am­tes der Stadt Karlsruhe mit Abtei­lungs­lei­ter Gunther Lott bekam den zweiten Preis und ein Preisgeld von 300 Euro für ihren Schil­der­floh­markt.

Die Jury fand die alle zwei Jahre statt­fin­den­de ehren­amt­li­che Aktion besonders originell. Bei dem arbeits­auf­wän­di­gen Flohmarkt werden zahlrei­che ausran­gierte Schilder und Ampeln verkauft, aber auch Straßen­na­men nach Wunsch angefer­tigt und der Erlös städti­schen Kitas für besondere Anschaf­fun­gen gespendet.

Der dritte Preis und 200 Euro gingen an den Gesangs­ver­ein Frohsinn Knielingen mit Wolfgang und Elke Marschall.

Der Gesangs­ver­ein unter­stützt in besonderer Weise die Kinder des Kinder­heims "Kinder­haus Fuchsbau" und integriert sie in den Verein. Die Kinder werden zu Ehren­mit­glie­dern ernannt und an vielen verschie­de­nen Angeboten beteiligt.


Ein Sonder­preis ging an die Mobile Spielak­tion des Stadt­ju­gend­aus­schus­ses für ihre besondere Kinder- und Jugend­ar­beit.

Die Jury war beein­druckt von der guten Kinder- und Jugend­ar­beit der Mobis und dem besonderen Engagement für Spiel- und Kreativräume für Kinder. Da sie aber das Preisgeld an ehren­amt­li­ches Engagement vergeben wollte, wurde eigens für die "profes­sio­nel­len" Mobis der Sonder­preis geschaffen.

Laudator Alain Blondell

Bürgermeister Martin Lenz

Wie wichtig ehren­amt­li­ches Engagement ist, beschrieb Alain Blondell, ehemaliger Weltklas­se­zehn­kämp­fer, in seiner Laudatio am Beispiel des Sports. "Ohne diesen Einsatz in den vielen Sport­ver­ei­nen gäbe es keine Spitzen­sport­ler. Keine Sport­ver­an­stal­tung und keine Olympiade kann ohne zahlreiche ehren­amt­li­che Helfe­rin­nen und Helfer statt­fin­den", berichtete er. Auch brauchen Kinder Vorbilder, an denen sie sich orien­tie­ren und wachsen können. Dass der Karls­ru­her Kinder­freund­lich­keits­preis die guten Taten, die im Verbor­ge­nen geschehen, immer wieder ans Licht bringt, lobte Bürger­meis­ter Martin Lenz in seinem Grußwort an die Stadt. Ebenso wie Alain Blondell dankte er allen Vorge­schla­ge­nen für ihr besonderes Engagement.

Renate Gissel

In ihrer Begrü­ßungs­rede machte Renate Gissel, Mitglied im Organi­sa­ti­ons­team und Geschäfts­füh­re­rin des Kinder­schutz­bun­des, mit eindrucks­vol­len Zahlen auf die zehn Jahre Kinder­freund­lich­keits­preis aufmerksam: Seit 2005 gab es 127 Vorschläge und 33 Preis­trä­ge­rin­nen und Preis­trä­ger. Claudia Schäfer, Geschäfts­füh­re­rin des Karlsruher Bündnisses für Familie, stellte zwei ehemalige Preis­trä­ge­rin­nen vor: Für ihr umfang­rei­ches ehren­amt­li­ches Engagement bekam Sabine Wjist 2006 den Preis und sie engagiert sich auch heute noch. Jetzt betreut sie ein Portal im Internet. Der Kinder­schutz­bund wurde 2007 für sein Projekt Sprach­pa­ten ausge­zeich­net, das ein wahres Erfolgs­pro­jekt ist, wie Ingrid Maierhofer-Edele berichtete. Das Projekt weitet sich aus und immer mehr Menschen engagieren sich darin.

Claudia Schäfer im Interview mit Sabine Wjist und Ingrid Maierhofer-Edele

Schwung­voll abgerundet wurde das zehnjäh­rige Jubiläum musika­lisch von Los Catacombos und tänzerisch von "EFI tanzt". Die vier Musike­rin­nen der Band Los Catacom­bos umrahmten die Veran­stal­tung mit großer Profes­sio­na­li­tät und tollen Songs unter der Leitung von Andreas Stehle. "EFI tanzt" glänzte mit ihren zehn Tänze­rin­nen und Tänzern unter der Leitung von Ann-Kathrin Weiht durch ihre Begeis­te­rung und Freude und zog das Publikum wie immer in seinen Bann. Der Preis wurde von dm unter­stützt.

Los Catacombos

EFI tanzt