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Karlsruhe: Jugend- und Drogenberatung

Begleitbetreuung bei Substitution

In Karlsruhe werden pro Jahr ca. 450 opiat­ab­hän­gige Menschen mit Er­satz­stof­fen wie Methadon, Polamidon oder Bupre­nor­phin ­ver­sorgt. Die Substi­tu­ti­ons­be­hand­lung stellt einen wichti­gen ­Be­stand­teil des kommunalen Hilfe­sys­tems dar, da sich durch­ ­me­di­zi­ni­sche und psycho­so­ziale Maßnahmen die bishe­ri­ge Le­bens­si­tua­tion der Betrof­fe­nen erheblich verbessert.
Die psycho­so­ziale Begleitung während der Substi­tu­ti­ons­be­hand­lung ­fin­det ihren recht­li­chen Rahmen in der Be­täu­bungs­mit­tel-Verschrei­bungs­ver­ord­nung (BtMVV) und in der "Richt­li­nie Methoden vertrag­s­ärzt­li­cher Versor­gung" (früher BUB- Richt­li­nie).
Umgesetzt wird dies durch unsere Fachkräfte der Drogen­hil­fe ­Karls­ruhe. Wir unter­stüt­zen opiat­ab­hän­gige Menschen auf der Suche nach einem geeigneten Substi­tu­ti­ons­platz. Darüber hinaus ­bie­ten wir nicht nur in unserer Beratungs­stelle, sondern auch ­di­rekt in den Arztpraxen, in denen die Substi­tu­ti­ons­be­hand­lung ­durch­ge­führt wird, Beratungs­ge­sprä­che an.
Die psycho­so­ziale Begleitung im Rahmen der Substi­tu­tion erfolgt in Form von Beratung und Betreuung und orientiert sich in­di­vi­du­ell an den Bedürf­nis­sen der Patien­tin­nen und Patienten.

Insbe­son­dere zielt die Begleitung im Rahmen der Substi­tu­tion dar­auf ab

  • soziale, psychische und gesund­heit­li­che Stabilität (wieder­) zu erlangen
  • die soziale Integra­tion zu fördern und beruf­li­che ­Per­spek­ti­ven zu entwi­ckeln
  • eine Distan­zie­rung zur Drogen­szene zu schaffen und eine dro­gen­freie Lebens­per­spek­tive zu entwickeln (dies kann z. B. durch die Vermitt­lung in eine stationäre Entwöh­nungs­the­ra­pie er­fol­gen)