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Karlsruhe: Büro für Integration

Geflüchtete in Karlsruhe

Weitere Informationen

Regierungspräsidium Karlsruhe

Ministerium für Soziales und Integration

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

 

Asyl­su­chende, die in Deutsch­land ankommen, werden nach ­Auf­nah­me­quo­ten auf die Bundes­län­der verteilt. Alle Asylsu­chen­de und Geflüch­tete, die Deutsch­land erreichen, werden zunächst in dem Bundesland, in dem sie angekommen sind, in einer Erstauf­nah­me­ein­rich­tung für Asylsu­chende und Ge­flüch­tete unter­ge­bracht. Im Regie­rungs­be­zirk ­Karls­ruhe ist das Regie­rungs­prä­si­dium Karlsruhe für den Betrie­b al­ler Erstauf­nah­me­ein­rich­tun­gen zuständig (siehe neben­ste­hen­den ­Link).

Asyl­su­chende werden in der Erstauf­nah­me­ein­rich­tung ­ge­sund­heit­lich untersucht und können einen Asylantrag stellen. Nach spätestens drei Monaten sollten die Asylsu­chen­den auf Städte und Landkreise weiter verteilt werden. Dort bleiben sie bis ihr Asylver­fah­ren abgeschlos­sen ist (vorläu­fi­ge Un­ter­brin­gung in der Regel in Gemein­schafts­un­ter­künf­ten). Danach wer­den sie auf die Kommunen verteilt (sog. Anschluss­un­ter­brin­gung).

Aufgrund des Standortes der Erstauf­nah­me­ein­rich­tung in Karls­ruhe ist die Stadt Karlsruhe von der dauer­haf­ten Aufnah­me von Asylsu­chen­den befreit.

Es bestehen dennoch Ausnahmen:

  • Für die Unter­brin­gung der Jugend­li­chen Asylsu­chen­den ohne ­Be­glei­tung ist der Soziale Dienst der Stadt Karlsruhe zuständig.
  • Eine weitere Ausnahme betrifft die Unter­brin­gung von Kon­tingent­flücht­lin­gen. Kontingent­flücht­linge werden in den städ­ti­schen Übergangs­un­ter­künf­ten unter­ge­bracht. Die städti­schen ­Über­gangs­un­ter­künfte werden von der Koordi­nie­rungs­stelle für Aus­sied­ler und Flücht­linge (KAF) betrieben. Die KAF liegt im Zu­stän­dig­keits­be­reich des Büros für In­te­gra­tion.