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Karlsruhe: Büro für Integration

Geflüchtete in Karlsruhe

Angebote


Bündnis zur Unterstützung von Geflüchteten in Karlsruhe (bunt)

Zusammenleben Willkommen

 

Fragen und Antworten zur Aufnahme von Asylsu­chen­den


Wie ist der Aufnahmeprozess von Asylsuchenden, die nach Karlsruhe kommen?

Asylsuchende, die in Deutschland ankommen, werden nach Aufnahmequoten auf die Bundesländer verteilt. Alle Asylsuchende und Geflüchtete, die Deutschland erreichen, werden zunächst in dem Bundesland, in dem sie angekommen sind, in einer Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende und Geflüchtete untergebracht. Im Regierungsbezirk Karlsruhe ist das Regierungspräsidium Karlsruhe für den Betrieb aller Erstaufnahmeeinrichtungen zuständig.

Asylsuchende werden in der Erstaufnahmeeinrichtung gesundheitlich untersucht und können einen Asylantrag stellen. Nach spätestens drei Monaten sollten die Asylsuchenden auf Städte und Landkreise weiter verteilt werden. Dort bleiben sie bis ihr Asylverfahren abgeschlossen ist (vorläufige Unterbringung in der Regel in Gemeinschaftsunterkünften). Danach werden sie auf die Kommunen verteilt (sog. Anschlussunterbringung).

Werden Asylsuchende in Karlsruhe untergebracht?

Aufgrund des Standortes der Erstaufnahmeeinrichtung in Karlsruhe ist die Stadt Karlsruhe von der dauerhaften Aufnahme von Asylsuchenden befreit.

Es bestehen dennoch Ausnahmen:

  • Für die Unterbringung der Jugendlichen Asylsuchenden ohne Begleitung ist der Soziale Dienst der Stadt Karlsruhe zuständig.
  • Eine weitere Ausnahme betrifft die Unterbringung von Kontingentflüchtlingen. Kontingentflüchtlinge werden in den städtischen Übergangsunterkünften untergebracht. Die städtischen Übergangsunterkünfte werden von der Koordinierungsstelle für Aussiedler und Flüchtlinge (KAF) betrieben. Die KAF liegt im Zuständigkeitsbereich des Büros für Integration.

Sicherer Hafen Karlsruhe


Der Gemein­de­rat der Stadt Karlsruhe hat sich am 26. Februar 2019 zum Sicheren Hafen erklärt und somit die Bereit­schaft signa­li­siert, aus Seenot ­ge­ret­tete Geflüch­tete in Karlsruhe aufzu­neh­men. Der Weg über das Mit­tel­meer gilt als eine der gefähr­lichs­ten Flucht­rou­ten welt­weit und fordert immer wieder das Leben zahlrei­cher ­Men­schen. Seit 2014 sind über 22.000 Todesfälle offizi­ell re­gis­triert worden, viele weitere werden vermutet.

Eine direkte Aufnahme durch die Kommunen ist in der derzei­ti­gen ­Ge­set­zes­lage nicht möglich. Hier muss zunächst die Bun­des­re­gie­rung über die Aufnahme der Menschen entschei­den. Nur dann können diese auf die Bundes­län­der und Kommunen verteil­t wer­den.

Der Beschluss des Gemein­de­ra­tes ist somit auch als politi­sches ­Zei­chen zu sehen, um langfris­tig eine tragfähige politi­sche ­Lö­sung der Situation im Mittelmeer zu erreichen. Zu diesem Zweck hat sich Karlsruhe dem Städte­bünd­nis Städte Sicherer Häfen ange­schlos­sen, welches eben diese Verän­de­run­gen auf politi­scher E­bene erreichen will.

Darüber hinaus ist Karlsruhe auch Mitglied beim Bündnis Unite­d4Res­cue, welches sich aktiv für die Seenot­ret­tung im Mittel­meer en­ga­giert. So finan­zierte das Bündnis bereits mehre­re Ret­tungs­mis­sio­nen und den Kauf der Sea-Watch 4, ein Ret­tungs­schiff des gleich­na­mi­gen Vereins.

Weitere Infor­ma­tio­nen zu Bündnissen finden sie unter den an­ge­ge­be­nen folgenden Links:

staedte sicherer haefen

united4rescue

Weitere Infor­ma­tio­nen


Regierungspräsidium Karlsruhe

Minis­te­ri­um für Soziales und Integra­tion ­Ba­den-Württem­berg

https://www.lpb-bw.de/fluechtlingsproblematik/