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Karlsruhe: Leben und Arbeiten

Rechtliche Betreuung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung

Alter - Krankheit - Unfall: Wer vertritt mich, wenn ich nichts ­mehr regeln kann?

Jeder sollte recht­zei­tig Vorsorge treffen und dazu Voll­mach­ten erteilen, damit Angehörige und Partner sofor­t han­deln können, wenn man selbst nicht mehr dazu in der Lage ist.

Was ist eine Vorsor­ge­voll­macht?

Durch eine Vorsor­ge­voll­macht können Sie bestimmen, welche ­Ver­trau­ens­per­son Ihre Angele­gen­hei­ten erledigt, solan­ge ­Sie noch leben, Sie aber dazu selbst nicht mehr in der Lage sind:

  • sämtliche Rechts­ge­schäfte führen
  • über Vermögen verfügen
  • den Aufent­halts­ort und den Umgang bestimmen
  • die Gesund­heits­für­sorge wahrneh­men
  • posta­li­sche Angele­gen­hei­ten erledigen

Selbst nahe Famili­en­an­ge­hö­rige wie Ehegatten oder Kinder ­kön­nen ohne entspre­chende Vollmacht keine Entschei­dun­gen für Sie treffen.
Eine Bankvoll­macht reicht nicht aus, um alle notwen­di­gen ­Maß­nah­men zu erledigen.

Was ist eine Betreu­ungs­ver­fü­gung?

Eine Betreu­ungs­ver­fü­gung ergänzt die Vorsor­ge­voll­macht, sie ersetzt aber nicht ein gericht­li­ches Verfahren. Sie be­stimmt lediglich die einzelnen Bereiche eines ­Be­treu­ungs­ver­hält­nis­ses:
Der zu Betreuende legt in dieser Verfügung z. B. fest, wer ihn im Zweifels­fall betreuen soll, wo er unter­ge­bracht werden möchte, wie die Lebens­ge­stal­tung während der Be­treu­ungs­be­dürf­tig­keit aussehen soll, trifft Regelun­gen hin­sicht­lich der Wohnung oder Alten- bzw. Pflegeheim-Wahl.

Eine Betreu­ungs­ver­fü­gung empfiehlt sich vorallem dann, wenn Sie allein­ste­hend sind oder niemanden kennen, dem Sie eine Voll­macht für den Fall späterer Hilflo­sig­keit ertei­len möch­ten.

 

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