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Karlsruhe: Leben und Arbeiten

Grundsicherung

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Bedarf

Anspruch auf Grund­si­che­rung im Alter besteht bei dauer­haf­ter Erwerbs­min­de­rung und wird zur Sicher­stel­lung des notwen­di­gen Lebens­un­ter­hal­tes gewährt, wenn Ihr eigenes Einkommen und Vermögen bezie­hungs­weise das Ihres Ehe- oder Leben­s­part­ners nicht ausreicht.
Wesent­li­cher Unter­schied zur Sozial­hilfe ist, dass gegenüber unter­halts­pflich­ti­gen Kindern bezie­hungs­weise Eltern kein Unter­halts­rück­griff erfolgt, wenn deren Jahres­ein­kom­men unter 100.000 Euro liegt.

Der Grund­si­che­rungs­be­darf setzt sich wie folgt zusammen

  • maßgeb­li­cher Regelsatz
  • angemes­sene tatsäch­li­che Aufwen­dun­gen für Unterkunft und Heizung
  • Mehrbe­darfe - bei Besitz eines Schwer­be­hin­der­ten­aus­wei­ses mit dem Merkzei­chen G oder bei wegen Krankheit benötig­ter­kos­ten­auf­wen­di­ger Ernährung
  • einmaliger Bedarf in Sonder­si­tua­tio­nen
  • Beiträge zur Kranken- und Pflege­ver­si­che­rung

Voraus­set­zun­gen

Anspruch auf Grund­si­che­rung besteht, wenn Ihr Einkommen bezie­hungs­weise das Ihres Ehe- oder Leben­s­part­ners den maßgeb­li­chen Grund­si­che­rungs­be­darf nicht überschrei­tet und auch kein verwert­ba­res Vermögen einzu­set­zen ist. Bestimmte Vermö­gens­werte (z. B. kleinere Barbe­trä­ge oder ein selbst genutztes, angemes­se­nes Wohnei­gen­tum) gelten als Schon­ver­mö­gen, das nicht einzu­set­zen ist.

Verfah­rensab­lauf

Die Grund­si­che­rung wird auf Antrag gewährt. Dieser Antrag kann bei der Infor­ma­ti­ons­stelle der Sozial- und Jugend­be­hörde abgeholt werden. Hierbei erhalten Sie genaue Infor­ma­tion über die mitzu­brin­gen­den Unterlagen sowie einen Termin beim Sachbe­ar­bei­ter.