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Karlsruhe: Leben und Arbeiten

Leistungsanspruch nach dem Asylbewerberleistungsgesetz

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Bedarf

Leistungs­be­rech­tigte

Anspruch auf Leistungen nach dem Asylbe­wer­ber­leis­tungs­ge­setz haben Ausländer die sich tatsäch­lich im Bundes­ge­biet aufhalten und die je nach Aufent­halts­sta­tus leistungs­be­rech­tigt sind. Leistungs­be­rech­ti­gung besteht zum Beispiel bei folgendem Aufent­halts­sta­tus:

  • Ausländer die wegen des Krieges in ihrem Heimat­land eine Aufent­halts­er­laub­nis nach § 23 Abs. 1 oder § 24 des Aufent­halts­ge­set­zes oder die eine Aufent­halts­er­lau­ba­nis nach § 25 Abs. 4 Satz 1, Abs. 4a oder Abs. 5 des Aufent­halts­ge­setz­tes besitzen
  • Ausländer die eine Duldung nach§ 60 a des Aufent­halts­ge­set­zes besitzen
  • Ausländer die vollzieh­bar ausrei­se­pflich­tig sind, auch wenn eine Abschie­bungsan­dro­hung noch nicht oder nicht mehr vollzieh­bar ist

Der Anspruch setzt sich wie folgt zusammen

  • maßgeb­li­che Grund­leis­tun­gen für Ernährung, Gebrauchs- und Verbrauchs­gü­ter des Haushal­tes
  • angemes­sene tatsäch­li­che Aufwen­dun­gen für Unterkunft und Heizung
  • Leistungen bei Krankheit, Schwan­ger­schaft und Geburt

Voraus­set­zun­gen

Anspruch auf Leistungen nach dem Asylbe­wer­ber­leis­tungs­ge­setz bestehen, sofern Ihr Einkommen die maßgeb­li­chen Grund­leis­tun­gen zzgl. der Aufwen­dun­gen für Unterkunft und Heizung nicht überschrei­ten und auch kein verwert­ba­res Vermögen einzu­set­zen ist.

Verfah­rensab­lauf

Die Leistung nach dem Asylbe­wer­ber­leis­tungs­ge­setz wird auf Antrag gewährt. Dieser Antrag kann bei der Infor­ma­ti­ons­stelle der Sozial- und Jugend­be­hörde abgeholt werden. Hierbei erhalten Sie genaue Infor­ma­tion über die mitzu­brin­gen­den Unterlagen sowie einen Termin beim Sachbe­ar­bei­ter.