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Karlsruhe: Leben und Arbeiten

Unterhaltsvorschuss

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Anspruch auf Unter­halts­vor­schuss hat ein Kind unter anderem,

  • wenn es das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat und

  • bei einem seiner Eltern­teile lebt, der ledig, verwitwet, geschie­den oder von seinem Ehegatten oder Leben­s­part­ner dauern­d ­ge­trennt lebt und

  • nicht oder nicht regelmäßig Unterhalt bzw. Waisen­be­zü­ge ­min­des­tens in Höhe des gesetzlich festge­leg­ten Leistungs­be­tra­ge­s er­hält.

Der Unter­halts­vor­schuss beträgt derzeit bei Kindern bis 5 Jahren mtl. 150 Euro, bei Kindern von 6 bis 11 Jahren mtl. 201 Euro und bei Kindern von 12 bis 17 Jahren mtl. 268 Euro.

Bei Kindern von 12 bis 17 Jahren besteht der Anspruch auf Un­ter­halts­vor­schuss jedoch nur dann, wenn das Kind keine ­Leis­tun­gen nach dem zweiten Buch Sozial­ge­setz­buch (SGB II) erhält, ein solcher Leistungs­be­zug durch den Unter­halts­vor­schuss ­ver­mie­den werden kann oder der betreuende Elternteil im SGB II-Bezug eigene Einkünfte von mindestens 600 Euro brutto ­mo­nat­lich bezieht. Durch diese Regelung soll die Anzahl der Fälle reduziert werden, die langfris­tig paral­lel Un­ter­halts­vor­schuss und SGB II-Leistungen beziehen.

Unter­halts­zah­lun­gen und Waisen­be­züge werden auf die Leistung an­ge­rech­net. Bei Kindern, die keine allge­mein­bil­dende Schule ­mehr besuchen, sind außerdem alle sonstigen eigenen Einkünf­te an­zu­rech­nen.

Die weiteren Anspruchs­vor­aus­set­zun­gen sind im Einzelfall zu prüfen. Beträge unter 5 Euro werden nicht ausgezahlt.

Zuständig für die Leistungs­ge­wäh­rung ist die Un­ter­halts­vor­schuss­kasse.


Weiterführende Informationen

Der Unterhaltsvorschuss (PDF)