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Karlsruhe: Natur- und Umweltschutz

"Es geht auch ohne" - Stadt Karlsruhe setzt sich für Reduzierung von Plastiktüten und umweltgerechte Alternativen ein

Der Umwelt-und Arbeits­schutz fördert Initia­ti­ven gegen Plastik­beu­tel und setzt auf Überzeu­gung und Freiwil­lig­keit von Handel und Kundschaft


Wo liegt das Problem ?

Pro Kopf und Jahr verbrau­chen die Deutschen im Schnitt 71 Plastik­tü­ten. Dies stellt im europa­wei­ten Vergleich noch keinen Spitzen­platz dar. Den belegen laut Statistik die Iren mit mittler­weile nur noch 18 Tüten pro Kopf und Jahr. Neben dem unter­schied­li­chen Nutzungs­aus­maß von Plastik­tü­ten gibt es in den einzelnen Mitglied­staa­ten der EU auch einen sehr unter­schied­li­chen Umgang mit Abfällen.

Wie werden Plastiktüten entsorgt?

 

Bild: DUH/Barthel

Bild: DUH/Barthel


 

Plastik­tü­ten und Meeresmüll

Durch­schnitt­lich drei Viertel des gefundenen Mülls in den Ozeanen besteht aus Kunst­stof­fen. Plastik­müll im Meer hat deutlich negative Auswir­kun­gen auf Organismen, denn Plastik hat eine sehr lange Abbauzeit und zersetzt sich zum Teil in immer kleinere Teile, wobei Additive wie Weich­ma­cher oder Flamm­schutz­mit­tel freige­setzt werden. Folien und Plastik­tü­ten, oder Bruch­stücke davon, treiben mit dem Plankton an der Meeres­ober­flä­che, befinden sich in der Wasser­säule oder sinken auf den Meeres­bo­den, je nach Auftrieb der verschie­de­nen Kunst­stoff­sor­ten und dem Grad des Bewuchses durch Organismen. Sie verteilen sich vor allem durch Strömungs­sys­teme über Länder­gren­zen hinweg und können weit von ihrem Ursprungs­ort entfernt Schaden anrichten.

Welche Schäden verursacht Plastikmüll in der Natur?

 

Bild: DUH/Barthel

Bild: DUH/Barthel


 

Initiative der EU und Blick auf deutsche Gesetze

Was sieht die EU an Regelungen für die Zukunft vor ?

Link zum Europäischen Parlament

Die Neure­ge­lun­gen sehen vor, dass der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch von derzeit rund 200 dünnen Kunst­stofftü­ten bis 2019 auf 90 reduziert wird. Bis 2025 soll der maximale Verbrauch auf durch­schnitt­lich 40 Tüten pro Jahr und Bürger gedrosselt werden.

Wie sehen die Maßnahmen aus?


Aktivi­tä­ten der Stadt Karlsruhe

Die Stadt Karlsruhe will auf das Problem aufmerksam machen und den Verbrau­che­rin­nen und Verbrau­chern Wege aufzeigen, wie man gänzlich freiwillig und mit nur geringem Aufwand das indivi­du­elle Tüten­auf­kom­men stark reduzieren kann. Mit den Tipps auf der Inter­netseite des Amtes für Abfall­wirt­schaft geht dies ganz einfach:

Plastiktüten - Es geht auch ohne

 

Bild: DUH/Barthel

Bild: DUH/Barthel


 

Darüber hinaus möchten wir Sie bitten - gleich ob als Kunde oder als Händler - uns Ihre eigenen guten Beispiele und Erfah­run­gen mitzu­tei­len. Denn wir möchten mehr über Ihre täglichen Best-Practice-Beispiele und Erfah­run­gen wissen und stellen diese auf der Homepage der Stadt Karlsruhe vor, damit alle davon profi­tie­ren können.

Artikel der Stadtzeitung