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Karlsruhe: Natur- und Umweltschutz

Konsum und Alltag

Kaffee, Milch, Kleidung, Schnitt­blu­men, Schreib­hefte: Unsere ­Kon­su­ment­schei­dun­gen haben Folgen für Mensch und Umwelt.

Achten Sie daher bei Ihrem nächsten Einkauf auf Hinweise und Aus­sa­gen der Hersteller, dass Produkte unter "fairen" ­Be­din­gun­gen herge­stellt wurden. Garantiert unter fairen ­Be­din­gun­gen herge­stellt sind die Karlsruher Stadt­scho­ko­lade und der neue "Karls­ru­her Fächer­kaf­fee". Den "Karls­ru­her ­Fä­cher­kaf­fee" ist seit September 2017 nun ebenfalls im Weltla­den er­hält­lich - weitere Verkaufs­stel­len sollen bald hinzu­kom­men - und ist ein wunder­ba­res Mittel, um auf die wichtigen Anlie­gen von Fairem Handel und nachhal­ti­gem Leben und Wirtschaf­ten in unserer Stadt aufmerksam zu machen. Gleich­zei­tig kann Karls­ru­he da­durch benach­tei­ligte Produ­zen­tin­nen und Produ­zen­ten ganz ­kon­kret unter­stüt­zen und sich so für mehr Gerech­tig­keit in der Welt einsetzen. Er ist herge­stellt aus den ausge­zeich­ne­ten ­Kaf­fee­boh­nen der Klein­bau­ern­ge­nos­sen­schaft "Mbone­ra­mi­ryan­go" aus Bu­rundi. Mit dem "Karls­ru­her Fächer­kaf­fee" werden die Part­ner­schaft Baden-Württem­bergs und die geplan­te Pro­jekt­part­ner­schaft von Karlsruhe mit einer Kommune in dem o­st­afri­ka­ni­schen Land sehr konkret.

 


"Karlsruher Fächerkaffee"

 

Auch in Karlsruhe finden Sie:

  • Lebens­mit­tel­ge­schäfte mit Kaffee, Tee, Gebäck, Honig und Co. aus fairem Handel
  • Gaststät­ten, Cafés und Kneipen mit fair gehan­del­tem Kaffee oder Tee
  • Sport­ge­schäfte mit Bällen ohne ausbeu­te­ri­sche Kinder­ar­beit
  • Textil­ge­schäfte mit fair gehan­del­ter Kleidung
  • Blumen­händ­ler mit Schnitt­blu­men aus fairem Handel
  • Geschäfte mit fair gehan­del­tem Kunst­hand­werk oder Geschirr
  • Steinmetze mit Grabstei­nen ohne ausbeu­te­ri­sche Kinder­ar­beit
  • Natur­stein­händ­ler mit Steinen ohne ausbeu­te­ri­sche Kinder­ar­beit
 

Fragen Sie danach!

"Fair" - das heißt zu allererst "ohne ausbeu­te­ri­sche Kin­der­ar­beit", aber auch "mit fairen Löhnen, die ein men­schen­wür­di­ges Leben ermög­li­chen", "mit einem Mindestmaß an Mit­be­stim­mung", "mit Hilfe gerechter Handels­be­zie­hun­gen und ver­läss­li­cher Preise den Arbeitern zu helfen, ihre Le­bens­si­tua­tion aus eigener Kraft zu verbes­sern". Infor­mie­ren ­Sie sich weiter auf:

Nachhaltig einkaufen

Kirchen­ge­mein­den engagieren sich bereits sozial bei ihren Einkäufen. Lesen Sie weiter unter:

Zukunft einkaufen

Der Konsum­füh­rer "Grüner Markt­platz Karlsruhe" mit über hundert Einträgen und wertvollen Hinter­grund­in­for­ma­tio­nen zu ökofairen Produkten, Geschäften und Initia­ti­ven in Karlsruhe steht in seiner komplett überar­bei­te­ten vierten Auflage jetzt online zur Verfügung - für unterwegs auch als mobile Smartphone-Anwendung. Sie finden ihn hier:

Grüner Marktplatz

Einen privat geführten Inter­net­füh­rer für Karlsruhe und die Region finden Sie unter:

Internetführer

Einen Ratgeber mit Hinter­grund­in­fos und einer Auflistung kommen­tier­ter Sozial­sie­gel für den Kauf von alltäg­li­chen Dingen wie auch größeren Anschaf­fun­gen finden Sie unter:

Ratgeber

 

Was wir essen und trinken, wie wir uns kleiden, wohin wir in Urlaub fahren...

Nachhaltig Einkaufen


100 % recyceltes Papier, sparsame Beleuch­tungs­sys­teme, Heizen mit nachwach­sen­den Rohstoffen …

Zukunft einkaufen


Sind Sie gezielt auf der Suche nach Produkten und Dienst­leis­tun­gen, die ökologisch und sozial verträg­lich sind?...

Grüner Marktplatz


Bio, Öko, Fair: Konsu­mie­ren, Aktiv-Werden, Mitmachen …

Ökofair-Portal Karlsruhe


Einfach besser einkaufen...

Der Nachhaltige Warenkorb

 

Fair gehandelte Grabsteine

Bereits 2007 hat der Gemein­de­rat auf Antrag der Fraktion der Grünen über die Fried­hofs­sat­zung der Stadt beraten. Ziel war die Aufnahme des Passus dass ausschließ­lich Grabsteine, die ohne ausbeu­te­ri­sche Kinder­ar­beit herge­stellt wurden, aufge­stellt werden dürfen. Da dieser Passus damals rechtlich nicht unstrittig war einigte man sich auf eine freiwil­lige Verein­ba­rung mit den ansässigen Stein­met­zen, die zusicher­ten, solche Grabsteine in ihrem Angebot zu führen und die Trauern­den entspre­chend zu beraten.
Im März 2012 verab­schie­dete der Landtag von Baden-Württem­berg eine Änderung des Bestat­tungs­ge­set­zes, die nun den Kommunen die Ermäch­ti­gungs­grund­lage für diesbe­züg­li­che Festset­zun­gen gibt. Daraufhin beschloss der Gemein­de­rat überein­stim­mend, die Karls­ru­her Fried­hofs­sat­zung zum 1. Januar 2013 dahin­ge­hend zu ändern, dass Grabsteine und weitere Gestal­tungs­ma­te­ria­lien auf den Karlsruher Fried­hö­fen ausschließ­lich und nachweis­lich ohne ausbeu­te­ri­sche Kinder­ar­beit herzu­stel­len sind.
Zur entspre­chen­den Wahl berät neben den Karls­ru­her Stein­met­zen auch das städtische Friedhofs- und Bestat­tungs­amt selbst in seinem Infocenter beim Haupt­fried­hof.

INFOCENTER

 

Fair gehandelte Grabsteine (PDF, 78 KB) Mehr zur Grabmal­be­ra­tung lesen Sie hier.

 

Faire Woche

Der Umwelt- und Arbeits­schutz organi­siert jedes Jahr im Herbst zusammen mit dem Weltladen die Aktionen zur Fairen Woche in Karlsruhe.

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Faire Woche