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Karlsruhe: Natur- und Umweltschutz

Entscheidungshilfen

 

Für Deutsch­land, Länder der EU, Nordame­rika und andere hoch indus­tria­li­sierte Staaten wie Japan, Australien, Neuseeland und ähnliche kann davon ausge­gan­gen werden, dass die Kriterien des Fairen Handels und die ILO-Konvention 182 berück­sich­tigt wurden. Für Produkte aus diesem Raum ist daher weder ein Sozial­sie­gel noch ein weiterer Nachweis erfor­der­lich.

 

Zerti­fi­zie­rung durch Sozial­sie­gel und Eigen­er­klä­rung
Produkte aus anderen Ländern müssen durch anerkann­te Sozial­sie­gel zerti­fi­ziert sein. Wenn kein Sozial­sie­gel vorliegt, bedarf es einer Eigen­er­klä­rung des Anbieters. Nicht alle Produkte im Beschaf­fungs­be­reich werden von Siegeln erfasst, nicht alle Anbieter lassen ihre Waren siegeln. Um eine Diskri­mi­nie­rung zu vermeiden, ist in diesen Fällen eine Eigen­er­klä­rung vom Anbieter zu unter­zeich­nen. Damit kann er nachweisen, dass bei der Herstel­lung der Ware die Kriterien des Fairen Handels und die ILO-Konvention 182 berück­sich­tigt wurden.

Eigenerklärung zum Fairen Handel bei der Beschaffung (PDF, 92 KB)

Bei der Wertung der Angebote kann berück­sich­tigt werden, ob die angebo­te­nen Produkte durch ein Sozial­sie­gel zerti­fi­ziert sind, sofern diese üblicher­wei­se zerti­fi­ziert werden und keine nachvoll­zieh­ba­re Begründung dafür ersicht­lich ist, warum eine Zerti­fi­zie­rung nicht nachge­wie­sen werden kann. Dieses Wertungs­kri­te­rium muss sich aus der Leistungs­be­schrei­bung ergeben.