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Karlsruhe: Natur- und Umweltschutz

Luftreinhaltung


 


 


 

Die urbane Luftqua­li­tät wir durch zahlreiche Emissi­ons­quel­len ­be­ein­flusst. Zu den wichtigs­ten Emittenten gas- und par­ti­kel­för­mi­ger Luftbei­men­gun­gen zählen in mittel­eu­ro­päi­schen ­Bal­lungs­räu­men der Kfz-Verkehr, Haushalte, Industrie und Ge­werbe. Je nach Emissi­ons­art sind die genannten Quellen in un­ter­schied­li­chen Maßen an der Luftver­schmut­zung beteiligt. Weiterhin muss die Witte­rungs­si­tua­tion mit berück­sich­tig­t wer­den, so dass ein einge­schränk­ter vertikaler Luftaus­tausch und ge­ringe Windge­schwin­dig­kei­ten dazu führen können, dass sich Schad­stoffe in den unteren Luftschich­ten anreichern. Während in der 60er Jahren Ruß, in den 70er Jahren Schwe­fel­di­oxid Proble­me aus­lös­ten, traten ab Mitter der 90er Jahre Feinstaub (Parti­kel PM10 und PM2,5) und Stickoxide in den Vor­der­grund.

Für Partikel PM10 wurde entspre­chend den Messungen der Lan­des­an­stalt für Umwelt, Messungen und Natur­schutz ­Ba­den-Württem­berg (LUBW) in 2016 der Immis­si­ons­grenz­wert von 40 µg/m³ (Jahres­mit­tel­wert) an allen Messsta­tio­nen im Land ein­ge­hal­ten. Die zulässige Anzahl von 35 Überschrei­tun­gen im Ka­len­der­jahr für den Immis­si­ons­grenz­wert von 50 μg/m³ (­Ta­ges­mit­tel­wert) wurde lediglich in Stuttgart an der Station "Am Neckartor " überschrit­ten. An der Verkehrs­mess­sta­tion ­Karls­ruhe (Reinhold-Frank-Straße) kam es zu einem ­Über­schrei­tungs­tag. Der Jahres­mit­tel­wert lag bei 19 µg/m³.

Bzgl. Stick­stoff­di­oxid (NO2) wurde 2016 an der Messsta­tion in der Reinhold-Frank-Straße ein Jahres­mit­tel­wert von 39 µg/m³ (­Grenz­wert: 40 µg/m³) gemessen.


Kenngrößen der Luftqualität 2015 (LUBW-Jahresbericht) (PDF, 4.29 MB)

Kenngrößen der Luftqualität 2014 (LUBW-Jahresbericht) (PDF, 12.63 MB)

Kenngrößen der Luftqualität 2013 (LUBW-Jahresbericht) (PDF, 16.43 MB)

Kenngrößen der Luftqualität 2012 (LUBW-Jahresbericht) (PDF, 15.72 MB)

Kenngrößen der Luftqualität 2011 (LUBW-Jahresbericht) (PDF, 7.43 MB)


Zuständige Stellen für die Erstellung von Luftrein­hal­te­plä­nen nach §47 BImSchG in Baden-Württem­berg sind die Regie­rungs­prä­si­dien. Die LUBW stellt hierfür die Grundlagen aus dem Emissi­ons­ka­tas­ter sowie durch Immis­si­ons­mes­sun­gen, Ursachen­ana­ly­sen, Immis­si­ons­pro­gno­sen zur Verfügung.

Aufgrund der Ergebnisse der Luftschad­stoff­mes­sun­gen hat das Regie­rungs­prä­si­dium Karlsruhe im Frühjahr 2006 für die Städte Heidelberg, Karlsruhe, Pforzheim, Mühlacker und Mannheim einen Luftrein­hal­te­plan verab­schie­det. Um die Immis­si­ons­be­las­tung mit Feinstaub (PM10) und Stick­stoff­di­oxid (NO2) zu verringern, sind in die Luftrein­hal­te­plä­nen vielfäl­tige Maßnahmen einbezogen, die im Rahmen der Möglich­kei­ten alle Verur­sa­cher­grup­pen mitein­be­zie­hen.

Weitere Infor­ma­tio­nen unter:

Luftqualitätsdaten


 

Luftschadstoffe


 
Informationen / Service


 

Über die Datenbank MARLIS der Bundes­an­stalt für Straßen­we­sen (­BASt) können zahlreiche Maßnahmen zur Reinhal­tung der Luft ­ab­ge­ru­fen werden.
Neben dem Schwer­punkt der in Deutsch­land veröf­fent­lich­ten Luftrein­halte- und Aktions­pläne sind auch Maßnahmen aus ent­spre­chen­den Plänen anderer Länder und Maßnahmen aus anderen ­Li­te­ra­tur­quel­len, wie z.B. Forschungs­be­rich­ten und Ver­öf­fent­li­chun­gen in Fachzeit­schrif­ten, enthalten.

Datenbank MARLIS