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Karlsruhe: Natur- und Umweltschutz

Rückblick Preisverleihung 2016

Das war die Preis­ver­lei­hung am 18. Juli 2016

Vier Preis­trä­ger­schu­len freuten sich heute über die Grünen ­Py­ra­mide 2016: die Grund­schule Wolfarts­weier, die Europäi­sche ­Schule, die Guten­berg­schule und das St. Dominikus Gymnasium. Insgesamt sieben Karlsruher Schulen haben sich in diesem Jahr um den Karlsruher Nachhal­tig­keits­preis beworben in den Katego­ri­en Na­tur­schutz, Gesundheit sowie Umwelt & Faire Welt. Die mit je­weils 1.000 Euro dotierte Auszeich­nung überreich­te ­Bür­ger­meis­ter Klaus Stapf im Rahmen des Vorfestes von DAS FEST.

Gastgeber DAS FEST, heute vertreten durch seinen Geschäfts­füh­rer ­Mar­tin Wacker, erhielt für die von Jahr zu Jahr optimier­te nach­hal­tige Organi­sa­tion des Großer­eig­nis­ses 2013 selbst als erster Preis­trä­ger die Grüne Pyramide.


 


 

"Auch in diesem Jahr beein­dru­cken mich persönlich das enorme En­ga­ge­ment und die Kreati­vi­tät der Karlsruher Schulen, mit der sie sich für die wichtigen Themen der Nachhal­tig­keit einsetzen", lobte Bürger­meis­ter Stapf. "Karlsruhe ist Ende vergan­ge­nen Jah­res mit dem Deutschen Nachhal­tig­keits­preis als "Nach­hal­tigs­te ­Groß­stadt 2015" ausge­zeich­net worden und wir sind uns der damit ­ver­bun­de­nen Verant­wor­tung sehr bewusst. Eine zukunfts­fä­hi­ge ­Stadt, die sich wie Karlsruhe nachhaltig weiter­ent­wi­ckeln möchte, benötigt junge Menschen mit einer guten Ausbildung, die sich bereits früh mit den Problem­stel­lun­gen, aber vor allem auch den Lösungs­an­sät­zen für nachhal­tige Entwick­lun­gen aus­ein­an­der­set­zen. Wichtig sind zudem Menschen, die achtsam ­mi­tein­an­der sowie mit ihrer Umwelt und der Natur umgehen. Es freut mich, dass es in unserer Stadt so viele Schulen gibt, die Kinder und Jugend­li­che dazu motivieren, sich hier zu engagieren. Das zeigen exempla­risch alle sieben Schulen, die sich in diesem Jahr wieder an dem Wettbewerb beteiligt haben", betonte Stapf.

Sieben aussichts­rei­che Bewerber

Insgesamt sieben Karlsruher Schulen haben sich 2016 um den Nach­hal­tig­keits­preis der Stadt Karlsruhe beworben und bei Vor-Ort-Terminen den Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­tern der Stadt­ ­Karls­ruhe und der lokalen Klima­schutz­agen­tur KEK die Umset­zung ih­rer Aktivi­tä­ten noch einmal genau vorge­stellt. Die endgül­ti­ge Ent­schei­dung nach Auswertung der erreichten Punkt­zah­len fiel der Jury aus Vertretern der Stadt nicht leicht, denn alle haben ­Preis­wür­di­ges geleistet.


 


 

Die Natur vor der eigenen Haustür kennen­ler­nen

In der Kategorie Natur­schutz gibt es in diesem Jahr gleich zwei ­Ge­win­ner. Beide Schulen - die Grund­schule Wolfarts­weier und die Eu­ro­päi­sche Schule - haben das Glück, über ein sehr großzü­gi­ge­s und naturnahes Gelände zu verfügen. Doch ohne die engagier­ten ­Schü­le­rin­nen und Schüler, Lehre­rin­nen und Lehrer, die Freude daran haben, das Gelände zu nutzen und zu gestalten, würde auch ein großes Gebiet keine Früchte hervor­brin­gen. Beide Schulen ha­ben Beete angelegt, die von den Kindern saisonal bepflanzt und ge­pflegt werden. Mit dem Aufbau von Nisthilfen und Wild­bie­nen­ho­tels gewähren sie Tieren Unter­schlupf. Die Grund­schule Wolfarts­weier hat sogar Zugang zu einem natur­na­hen ­Bio­top, das die Schüle­rin­nen und Schüler pflegen und unter­su­chen ­dür­fen.

Selbst­be­wusst mit "Stark. Stärker. Wir"

Die Grüne Pyramide in der Kategorie Gesundheit ging in diesem Jahr an die Guten­berg­schule. Sie ist Starter­schule des Lan­des­pro­gramms "Stark. Stärker. WIR" (SSW), bei welchem vor­ran­gig das gesunde Selbst­be­wusst­sein der Kinder geför­der­t wird. Schüle­rin­nen und Schüler lernen gezielt, mit Konflik­ten um­zu­ge­hen. Die Gestaltung des Schul­ge­län­des und zahlrei­che Pro­jekte laden die Kinder zu Bewegung und gesunder Ernäh­rung ein.


 


 

Umwelt­be­wusst und Fair über den eigenen Teller­ran­d hin­aus

In der Kategorie Umwelt & Faire Welt ging die Auszeich­nung an das St. Dominikus-Gymnasium, das sich seit 16 Jahren aktiv für den Umwelt- und Klima­schutz engagiert und 2014 bereits die Grüne Pyramide in der Kategorie Klima­schutz erhielt. Die mit ihrem Umwelt­ma­na­ge­ment­sys­tem nach dem europäi­schen EMAS-Standard ­zer­ti­fi­zierte Schule betrachtet gezielt auch die Folgen ­schu­li­schen Handelns jenseits des Schulzauns und setzt sich unter anderem für umwelt- und sozial­ge­rech­ten Konsum ein - mit der Organi­sa­tion von Tausch­bör­sen, "Grünen Wochen" und Pro­jekt­ta­gen, bei denen Themen wie ökologisch herge­stell­te ­Kos­me­tik und fair produ­zierte Kleidung vertieft werden. Auch die Ver­wen­dung umwelt­freund­li­cher Schul­ma­te­ria­lien wie Re­cy­cling­pa­pier fördert das St. Dominikus-Gymnasium bei seinen ­Schü­le­rin­nen.

Viel Lob für alle Zweit­plat­zier­ten

Die Auszeich­nun­gen nahmen die Schul­lei­tun­gen gemeinsam mit den be­tei­lig­ten Fachleh­re­rin­nen und Fachleh­rern sowie Schüle­rin­nen und Schülern entgegen. Viel Lob gab es auch für die zweit­plat­zier­ten Schulen: das Fichte-Gymnasium, die Schule am Lust­gar­ten und die Element-i-Schule. Sie erhielten für ihr En­ga­ge­ment einen Anerken­nungs­preis.


 


 

Als Abschluss der Preis­ver­lei­hung sorgte die Tanzgrup­pe "­Break­dance Kids" des Städti­schen Schüler­horts Al­bert-Braun-Straße für gute Stimmung und lieferten damit auf schwung­volle Weise einen würdigen Auftakt für einen launi­gen Vor­fest-Abend.