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Karlsruhe: Natur- und Umweltschutz

Bodenauffüllung


Boden­auf­fül­lung auf landwirt­schaft­lich genutzten Flächen

Wenn eine Auffüllung mit Boden­ma­te­rial geplant ist, muss geprüft werden, ob die landwirt­schaft­lich genutzte Fläche in ihren Boden­funk­tio­nen verbessert werden kann. Dazu muss durch die Untere Boden­schutz­be­hörde beurteilt werden, ob die Auffüllung einen Nutzen zur Boden­ver­bes­se­rung oder Bewirt­schaf­tungs­er­leich­te­rung bringt.

Für die Auffüllung von landwirt­schaft­lich genutzten Flächen ("Außen­be­reich") ist ab einer Fläche > 500 m2 oder mit einer Mächtig­keit > 2 m nach Landes­bau­ord­nung (§ 49) und Natur­schutz­ge­setz (§ 24) eine Geneh­mi­gung erfor­der­lich. Die Geneh­mi­gung ist bei der Unteren Natur­schutz­be­hörde zu beantragen.

Auch wenn diese Größen nicht erreicht werden, ist es zur Vermeidung von natur­schutz­recht­li­chen Konflik­ten sinnvoll, wenn Sie vorab mit Mitar­bei­tern des Fachbe­rei­ches Ökologie beim Umwelt- und Arbeits­schutz Kontakt aufnehmen und das Vorhaben besprechen. Im Einzelfall kann eine geneh­mi­gungs­freie Auffüllung unter Umständen als Eingriff in Natur und Landschaft im Sinne des Natur­schutz­ge­set­zes (§§ 20 ff. NatSchG) oder als arten­schutz­recht­lich proble­ma­tisch sein.

Hier können Sie sich das Infor­ma­ti­ons­blatt über die Voraus­set­zun­gen und zur Durch­füh­rung der Boden­auf­brin­gung und ein Formular für den Antrag zur Boden­auf­brin­gung herun­ter­la­den:

Infoblatt Aufbringung von Boden (PDF, 39 KB)

Antrag zur Bodenaufbringung (PDF, 14 KB)