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Karlsruhe: Natur- und Umweltschutz

Burgau und Altrhein Maxau

 

Burgau

Kurzbe­schrei­­­­bung, Schutz­wür­­­­dig­keit:

  • Ehemalige Überflu­tung­saue des Rheins von mehreren alten Rhein­sch­lin­gen geformt, heute abwechs­lungs­rei­che Landschaft mit zahlrei­chen Landschafts­for­men und Bioto­pty­pen.
  • Silber­wei­den - Auenwälder im Bereich des Altrheins Maxau und des Feder­ba­ches.
  • Ehemalige Hartholzau­en­wäl­der im Gewann Ackerheck, teilweise aus Mittel­wäl­dern entstanden.
  • Eine Beson­der­heit des Natur­schutz­ge­bie­tes sind trockene Kiesrücken, die mit Buchen und manchmal auch Kiefern und trockenen Säumen bewachsen sind.
  • Auf Hochwas­ser­däm­men finden wir landseits Magerrasen; das Rhein­vor­land umfasst nährstoff­rei­che Flutrasen, Wiesen sowie Reste einer Schlut und eines Silber­wei­den-Auenwaldes.
  • Vor allem die Gewanne Burgau und Ackerheck beinhal­ten größere Wiesen­flä­chen, gedüngte Fettwiesen, aber auch arten­rei­che Feucht­wie­sen, zum Beispiel mit üppigen Beständen der Filz-Segge. Im Inneren der Pferde­renn­bahn wächst auf anmoorigem Boden der ehemaligen Randsenke eine magere Nasswiese.
  • Das 16 ha große Schilf­ge­biet in Mitten des Schutz­ge­bie­tes liegt in einer ehema­li­gen Rhein­sch­linge. Es ist das größte in der Umgebung, in seinen Randbe­rei­chen finden sich typische Großseg­gen­riede.
  • Die Gewässer des Schutz­ge­bie­tes sind vielfältig: Der Rhein als stark überform­tes Fließ­ge­wäs­ser ist prägend, ebenso wie der Knielinger See, eine der größten Abbau­stät­ten der Umgebung. Der Federbach durch­fließt einen früheren Altarm, verleiht diesem einen naturnahen Charakter. Die Alb markiert im Osten die Grenze des Schutz­ge­bie­tes. Das Gebiet wird von einigen vor allem faunis­tisch bedeu­ten­den Gräben durchzogen.
  • Besonders im Gewann Kirchau findet man Streu­obst­be­stände.
  • Die Äcker unter­lie­gen der üblichen landwirt­schaft­li­chen Nutzung. Auf tiefer liegenden Flächen steht im Sommer Druck­was­ser, was bei Feuch­tig­keit zum Ausfall der Ernte führt. Diese vegeta­ti­ons­lo­sen Flächen genießen eine hohe Bedeutung für Flora und Fauna.

Belas­tun­­­gen:

  • Der Federbach führt eine erhebliche Schmutz­fracht in den Knielinger See. Das gesamte Gebiet dient der Naher­ho­lung und ähnelt in den östlichen Schutz­ge­biets­tei­len zwischen Südtan­gente und Knielingen eher einem Naher­ho­lungs­ge­biet.
  • Das Schutz­ge­biet liegt relativ isoliert und es konkur­rie­ren zahlreiche Nutzungen mitein­an­der.

Bemer­­­kun­­­gen:

  • Zur Verrin­ge­rung der vielfäl­ti­gen Konflikte des stadtnahen Natur­schutz­ge­bie­tes wurde der Runde Tisch Burgau ins Leben gerufen, in dem zahlrei­che Maßnahmen abgestimmt wurden.
  • Nähere Infor­ma­tio­nen über das Schutz­ge­biet geben die Faltblät­ter "Natur- und Landschafts­schutz­ge­biet Burgau, Natur­schutz­ge­biet Altrhein Maxau" des Regie­rungs­prä­si­di­ums Karlsruhe, Ref, 56 (siehe unten: PDF-Dokument) und der Natur­füh­rer "Rhein­nie­de­rung Burgau" des Umwelt- und Arbeits­schut­zes der Stadt Karlsruhe, erhältlich beim Umwelt- und Arbeits­schutz der Stadt Karlsruhe oder auf unseren Inter­netsei­ten.
 

NSG ALtrhein Maxau und NS- und LSG Burgau (PDF, 2.13 MB)


Almendgraben

Almendgraben


Befischung

Befischung


Feuchtwiese

Feuchtwiese


Burgau

Burgau


Vegetation

Vegetation